Ausbildung als Schädlingsbekämpfer/in

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags, Wochenendarbeit möglich
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Bewerbung als Schädlingsbekämpfer/in

Ratten und Kakerlaken schrecken dich genauso wenig ab wie dunkle Ecken, Schmutz und Ungeziefer-Exkremente? Perfekt, auf genau dich haben die schädlingsgeplagten Leute gewartet! Dann geht es jetzt an die Bewerbung zur Ausbildung als Schädlingsbekämpfer. Und darin musst du beweisen, dass du für deinen Betrieb ein echter Nützling sein kannst. Wie du das anstellst und was du sonst noch über die Bewerbung als Schädlingsbekämpfer wissen musst, das verraten wir dir jetzt.

Mit Speck fängt man Mäuse – und mit einer perfekten Bewerbung fängt man einen tollen Ausbildungsplatz. Die Bewerbung zur Ausbildung als Schädlingsbekämpfer besteht dabei ganz klassisch aus einem Anschreiben und deinem Lebenslauf. Weniger klassisch ist allerdings der Beruf selbst, er zählt nicht gerade zu den meistgewählten Ausbildungen. Dein zukünftiger Arbeitgeber wird also sehr gespannt darauf sein, warum du dich für eine Karriere als Ungezieferjäger entschieden hast.

Dabei mal eine wichtige Sache vorweg: Schädlingsbekämpfer arbeiten sehr verantwortungsbewusst, auch den Schädlingen gegenüber. Nicht umsonst müssen sie so zahlreiche Gesetze und Vorschriften, auch zum Tierschutz, beachten. Wenn du also persönlich etwas gegen Mäuse hast oder es dir einfach Spaß macht, Motten das Licht auszuknipsen, dann bist du vermutlich falsch in diesem Beruf. Auf jeden Fall wird das niemand in deiner Bewerbung zur Ausbildung als Schädlingsbekämpfer lesen wollen. 

Was man aber lesen möchte, ist, dass du dich wirklich mit dem Beruf auseinandergesetzt hast, also dass du ganz genau weißt, was dich erwartet. Klar, dass du es mit einer Menge Ungeziefer und Pilze zu tun bekommst, das ist dir bekannt. Aber erwähne in der Bewerbung zur Ausbildung als Schädlingsbekämpfer auch, dass du weißt, wie verantwortungsvoll du vorgehen musst, in welche Räumlichkeiten dich dein Job verschlagen kann und welche Bekämpfungsmethoden du beherrschen musst. Wenn du dir nämlich im Klaren darüber bist, was für ein Knochenjob die Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer ist und du dich trotzdem immer noch voller Überzeugung dafür entscheidest, dann bist du vermutlich auch der richtige Azubi für den Job.

Viele Betriebe, die Schädlingsbekämpfer ausbilden, werden familiär geführt. Das bedeutet, dass du gerne persönlich vorbeigehen und dich dort erkundigen darfst, ob gerade ein Ausbildungsplatz frei ist. Auch deine Bewerbung zur Ausbildung als Schädlingsbekämpfer kannst du häufig persönlich vorbeibringen. Der Vorteil ist, dass dich der Betrieb gleich kennenlernt und deine möglichen zukünftigen Kollegen sich ein Bild von dir machen können, noch bevor du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. 

Dresscode im Bewerbungsgespräch

Schädlingsbekämpfer sind im Einsatz meistens in Schutzkleidung unterwegs. Wie gut dir Atemmaske und Schutzhandschuhe stehen, musst du im Bewerbungsgespräch aber nicht unbedingt beweisen. Wirst du zum persönlichen kennenlernen eingeladen (oder bringst du deine Unterlagen persönlich vorbei), dann reicht es völlig aus, dass du einfach gepflegt auftauchst. Einen Bewerber im Anzug oder Kostüm erwartet sicher kein Betrieb. Eine ordentliche Hose, eine schicke Bluse, ein hübscher Pullover oder ein ordentliches Hemd sind völlig ausreichend.

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