Ausbildung als Assistent/in für Ernährung und Versorgung

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
2-3 Jahre
Arbeitszeit:
variiert
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: unvergütet
2. Jahr: unvergütet
3. Jahr: unvergütet

Assistent/in für Ernährung und Versorgung

Du hast den Haushalt perfekt im Griff, kümmerst dich gerne um andere Menschen und organisierst hauswirtschaftliche Dinge im Handumdrehen. Dann bist du perfekt für die Ausbildung als Assistent für Ernährung und Versorgung. Deine Aufgaben sind dabei super vielfältig – du übernimmst zum Beispiel die Speiseplanung, gestaltest Wohn- und Aufenthaltsräumen, kümmerst dich um die Wäsche- und Hauspflege, machst den Einkauf und übernimmst andere hauswirtschaftliche Aufgaben. Du planst, verwaltest und kontrollierst – dabei hast du viel Verantwortung und trägst zur Lebensqualität vieler Menschen bei.

Was macht ein Assistent für Ernährung und Versorgung?

Betriebliches Management: Du bist dafür verantwortlich, dass Arbeits- und Geschäftsprozesse reibungslos laufen. Du organisierst die Abläufe in deinem Arbeitsbereich und achtest dabei auch immer auf rechtliche Bestimmungen und auf gute Qualität.

Produktion: Du kümmerst dich um die Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln und anderen Verpflegungsangeboten sowie Dienstleistungen. Natürlich muss auch hier auf Qualität und Hygiene geachtet werden.

Warenwirtschaft: Du beschaffst bestimmte Waren und Produkte, kümmerst dich um die fachgerechte Lagerung und sicherst die Warenqualität.

Personenorientierung: Du arbeitest auch immer eng mit anderen Menschen wie Kunden, Gästen oder Patienten zusammen. Du guckst, welcher Bedarf an Produkten oder Dienstleistungen besteht und regelst das Nachfrage- und bedarfsgerechtes Angebot. Du analysierst außerdem die Kundenbedürfnisse und achtest auf den Verbraucherschutz.

Deine Aufgaben auf einen Blick:

  • hauswirtschaftliche/betriebswirtschaftliche Tätigkeiten planen und ausführen
  • Ermitteln der Bedürfnisse und Wünsche von Gästen, Kunden oder Patienten
  • Berücksichtigung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und der Nachhaltigkeit
  • Verpflegungsangebote professionell herstellen
  • Grundlagen der gesunden Ernährung beachten

Warum sollte man Assistent für Ernährung und Versorgung werden?

Der Beruf des Assistenten für Ernährung und Versorgung bietet dir umfangreiche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten, sodass du dich zum Beispiel auf einen bestimmten Bereich spezialisieren oder die Karriereleiter weiter hochklettern kannst. Dadurch hast du die Möglichkeit, auch ein höheres Gehalt zu bekommen. Zusätzlich bist du eine gefragte Fachkraft für hauswirtschaftliche Dienstleistungen und der Bedarf wird auch in Zukunft sehr hoch sein – das bringt Sicherheit. Du hast außerdem einen Job mit viel Verantwortung – im Bestfall kannst du einzelne Bereiche oder die Gesamtleitung in einem Betrieb übernehmen.

Wo kann ich als Assistent für Ernährung und Versorgung arbeiten?

Deine Einsatzorte sind sehr vielfältig und abhängig davon, in welchem Bereich und in welchem Betrieb du arbeitest. Du kannst zum einen in Großküchen, Mensen, Kantinen, Betriebsrestaurants, Catering Unternehmen, in der Gastronomie und im Lebensmitteleinzelhandel tätig sein. Zum anderen findest du auch einen Arbeitsplatz in Hotels, Krankenhäusern, Wohngruppen, Pflegeheimen, Reha-Kliniken, Kurheimen, Hotels und Kitas. Auch in Tagungshäusern, Bildungseinrichtungen, Privathaushalten und hauswirtschaftliche Dienstleistungsunternehmen bieten sich vielfältige Möglichkeiten für dich an. Dabei bist du immer auf Achse. Möglicherweise musst du in einigen Bereichen auch Büroarbeit erledigen, aber überwiegend bist du in deinem Beruf sehr aktiv.

Wie sind die Arbeitszeiten als Assistent für Ernährung und Versorgung?

Deine Arbeitszeiten können stark variieren – je nachdem, wo und in welcher Art von Betrieb du angestellt bist. In einigen Bereichen arbeitest du werktags mit geregelten Arbeitszeiten, in vielen anderen ist aber auch Schichtdienst angesagt. Auch die Arbeit an Wochenende und Feiertagen ist in vielen Einrichtungen an der Tagesordnung.

Welche Arbeitskleidung tragen Assistenten für Ernährung und Versorgung?

In der Regel trägst du bestimmte Arbeitskleidung wie beispielsweise Kittel und Schürzen. Gerade in Pflegeeinrichtungen und Kliniken oder in Großküchen ist die Kleidung fest vorgeschrieben, damit die Hygienemaßnahmen eingehalten werden können. Diese wird meist vom Arbeitgeber gestellt. Bei der Arbeit in Privathaushalten oder in Bildungseinrichtungen, kann es schon mal sein, dass du dir deine Kleidung aussuchen darfst – natürlich sollte sie angemessen zu deiner beruflichen Tätigkeit sein.

Was muss ich für ein Typ sein, um Assistent für Ernährung und Versorgung zu werden?

Organisationstalent: Du kannst gut organisieren und behältst immer den Überblick über alle Aufgaben. Gleichzeitig macht dir Zeitdruck überhaupt nichts aus und du bist sehr Multitasking fähig. Das musst du auch sein, denn in deinem Beruf kann es schon mal drunter und drüber gehen.

Helfer: Du bist gerne für andere Menschen da und überzeugst durch Empathie und Hilfsbereitschaft. Als Assistent für Ernährung und Versorgung sind viele Leute auf dich angewiesen, sodass du eine Menge Verantwortung hast.

Teamplayer: Du bist ein echter Teamplayer und hast einen ausgeprägten Gemeinschaftssinn. Du arbeitest gut mit anderen im Team und bist noch dazu sehr kommunikativ. Das hilft dir bei der Arbeit mit anderen Menschen sehr weiter.

Wie läuft die Ausbildung als Assistent für Ernährung und Versorgung ab?

Es handelt sich um eine landesrechtlich geregelte Ausbildung, die an Berufsfachschulen absolviert wird. Sie dauert in der Regel zwei bis drei Jahre, was jedoch von Schule zu Schule unterschiedlich sein kann. Es wechseln sich theoretische und praktische Fächer ab, um optimal auf den Berufsalltag vorbereitet zu sein. Am Ende der Ausbildung muss eine staatliche Abschlussprüfung gemacht werden, die meist aus mehreren schriftlichen und praktischen Einzelprüfungen besteht. An manchen Schulen kommt auch noch eine mündliche Prüfung auf dich zu.

Welchen Abschluss habe ich nach der Ausbildung?

Nach Landesrecht hast du nach der Ausbildung den Abschluss als Staatlich geprüfte/r Assistent/in für Ernährung und Versorgung, in manchen Fällen ergänzt durch den Schwerpunkt Service. Gleichzeitig kannst du bei entsprechend guten Leistungen den nächsthöheren allgemeinbildenden Schulabschluss erwerben. Beginnst du deine Ausbildung zum Beispiel mit einem Hauptschulabschluss, hast du anschließend die Mittlere Reife. Beginnst du bereits mit der Mittleren Reife, kannst du danach für die gymnasiale Oberstufe zugelassen werden. So kannst du während der Ausbildung gleichzeitig weitere Qualifikationen und Berufsabschlüsse erlangen oder den Grundstein dafür legen.

Was lernt ein Assistent für Ernährung und Versorgung in der Berufsschule?

Dein Stundenplan in der Berufsfachschule besteht aus mehreren Fächern – den allgemeinbildenden, den fachspezifischen und den praktischen. Im allgemeinbildenden Bereich belegst du Fächer wie Deutsch, Mathe, Sport, Religion, Gesundheitsförderung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Natürlich ist auch Englisch ein großer Bestandteil, da der Ausbildungsberuf auch in anderen Ländern sehr gefragt ist. In den fachspezifischen Fächern lernst du die Bereiche Arbeitspädagogik, Betriebshygiene, Betriebswirtschaftskunde, Chemie, Physik, Datenverarbeitung, Ernährungs- und Lebensmittellehre und Haushaltstechnik kennen. Auch praktische Fächer sind Teil der Ausbildung. Dazu gehört Großbetriebspraxis, Haus- und Textilpflege, Nahrungszubereitung, Speiseplanung, Einkauf, Textilverarbeitung und Warenlehre.

Was lernt ein Assistent für Ernährung und Versorgung in der Praxis?

Damit du während deiner Ausbildung auch praktische Erfahrungen sammeln kannst, sind mehrwöchige Praktika vorgeschrieben. Die finden meist im schuleigenen Betrieb statt, das heißt in Großküchen, Cafeterien, Betriebswäschereien und Betriebsnähereien. In einige Schulen gibt es auch die Möglichkeit, in Hotels, Seniorenheimen, Kitas, Wohngruppen, Mensen, Catering-Firmen, Cafés oder in Krankenhäusern ein Praktikum zu machen. Hinzu kommen Betriebsbesichtigungen und Kooperationen mit externen Unternehmen, um dich auf den praktischen Berufsalltag optimal vorzubereiten.

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