Ausbildung zum/zur Bäckereifachverkäufer/in

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Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags, Wochenddienst möglich
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 550-730 Euro
2. Jahr: 590-820 Euro
3. Jahr: 710-950 Euro

Bäckereifachverkäufer/in

Im Lebensmittelhandel spielt natürlich auch die Hygiene eine große Rolle. Was du daher zu beachten hast und wie du den Verkaufsraum immer im Topzustand hältst, erfährst du daher ebenso während deiner Ausbildung. Da Bäckereien oft auch samstags und sonntags die Kunden mit frischgebackenen Brötchen verwöhnen, solltest du dich darauf einstellen, dass du auch an den Wochenenden hinter der Verkaufstheke stehst. Solange du allerdings nicht älter als 18 bist, darfst du sonntags immer ausschlafen, denn für dich ist Arbeit an Sonn- und Feiertagen nicht erlaubt. 

 

Wusstest du schon, dass...

  • Deutschland das Land mit den meisten Brotsorten ist? Rund 300 Brote und 1.200 Arten von Kleingebäck werden hier angeboten.
  • die Deutschen rund 85 Kg Brot im Jahr essen? - Kein Wunder, bei der Auswahl.
  • es in Ägypten schon vor über 5000 Jahren Bäckereien gab, die das Volk mit Brot versorgten? Sie waren auch die ersten, die Bäckerhefe verwendeten.
  • Brot im Kühlschrank nichts zu suchen hat? Wenn man die Haltbarkeit deutlich verlängern möchte, sollte man es einfrieren anstatt nur kaltzustellen.
  • das Mischbrot und das Toastbrot in Deutschland am meisten gekauft werden?

Um Bäckereifachverkäufer werden zu können, solltest du freundlich und aufgeschlossen sein. Denn umso fröhlicher und offener du mit den Kunden umgehst, desto wahrscheinlicher werden sie auch am nächsten Tag ihre Bestellung bei dir –und nicht der Konkurrenz ordern. Und nicht nur das, die Arbeit macht einfach noch viel mehr Spaß, wenn man ab und zu ein paar freundliche Worte mit dem Stammkunden austauschen kann. Da sich die Arbeit rund um Backwerke dreht, solltest du zudem ein Gewisses Interesse an Lebensmitteln und deren Inhaltsstoffen mitbringen. Denn viele Kunden wollen ganz genau wissen, welche Körner und welche Zusatzstoffe in dem Brot stecken. Ein bisschen Fingerspitzengefühl gehört ebenso dazu, denn damit die Brötchen so richtig Appetit machen, müssen sie besonders schön garniert und hergerichtet werden – und das auch häufig unter Zeitdruck. Auch wenn du bei der Arbeit keine Aufgaben der hohen Mathematik lösen musst, im Kopfrechnen solltest du fit sein, denn eine Kasse kann auch mal ausfallen. Auf formeller Seite solltest du einen Haupt- oder Realschulabschluss mitbringen. Generell dauert die Ausbildung drei Jahre, hängst du dich aber besonders rein, kannst du deine Ausbildung auf zwei Jahre verkürzen.

Nach deiner Ausbildung zur Bäckereifachverkäuferin hast du verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten. So könntest du mit einigen Jahren Berufserfahrung und einer Weiterbildung zur Verkaufsleitung beispielsweise die Leitung einer Filiale und damit die Verantwortung für andere Mitarbeiter übernehmen. Oder du wirst Fachlehrer und gibst dein Wissen an die nächste Generation der Bäckereifachverkäufer weiter. 
Du solltest Bäckereifachverkäufer/in werden, wenn …
  1. du auch unter Zeitdruck einen kühlen Kopf behältst und freundlich bleibst.
  2. du mit deiner guten Laune die Menschen ansteckst.
  3. du gerne dekorierst und aus Brötchen und Backwaren ansprechend garnieren und auslegen möchtest.
Du solltest auf keinen Fall Bäckereifachverkäufer/in werden, wenn …
  1. du nicht den ganzen Tag stehend verbringen möchtest.
  2. du nicht an Samstagen oder Sonntagen arbeiten möchtest.
  3. wenn es dir schwer fällt, auf andere zuzugehen.
Das Bäckereifachverkäufer/in-Quiz
Frage / 3

Was ist eine Krume?

Leider falsch! Eine Krume ist das Innere eines Brotes
Richtig! Eine Krume ist das Innere eines Brotes

Was darf in gesäuertem Brot nicht fehlen?

Leider falsch! Gesäuertes Brot wird mit Hilfe von Triebmitteln wie Hefe hergestellt.
Richtig! Gesäuertes Brot wird mit Hilfe von Triebmitteln wie Hefe hergestellt.

Welches Brot hält sich am längsten?

Leider falsch! Das Graubrot hält sich am längsten. Generell gilt, umso dunkler das Brot, desto länger hält es sich.
Richtig! Das Graubrot hält sich am längsten. Generell gilt, umso dunkler das Brot, desto länger hält es sich.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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