Ausbildung zum Bäcker/in

Mit freundlicher Unterstützung von der Bäckerei-Konditorei Niehaves GmbH & Co KG

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
nachts und am Wochenende
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Bäcker/in

Allgemeine Infos

Croissants, Brötchen, Brot – ohne Bäcker wäre das Frühstück weniger lecker. Als Bäcker stehst du nachts in der Backstube, um den Morgen der anderen zu versüßen. Im Team backt ihr nicht nur Brot und Brötchen, sondern auch Hefezöpfe, Teilchen, Kuchen und Torten – Kreativität und Teamwork sind hier gefragt. Wenn andere gerade Mittagspause machen, hast du schon Feierabend und somit Zeit für nachmittägliche Hobbys. Weil auch Samstag und Sonntag Brötchen auf dem Tisch stehen sollen, musst du als Ausgelernter manchmal auch am Wochenende arbeiten. Dafür hast du dann aber unter der Woche einen Tag frei. Backe, backe, Kuchen – deine Zukunft hat gerufen!

Als Bäcker bist du immer aktiv, der Beruf ist also ideal für alle, die gerne etwas mit ihren Händen machen und nicht am Schreibtisch sitzen möchten. Alle deine Sinne werden angesprochen, du spürst den Teig, riechst, wenn die Brötchen frisch aufbacken und kannst frisches Brot aus dem Ofen genießen. Einige Maschinen, wie z.B. der Teigabwieger, erleichtern Bäckern inzwischen die Arbeit, aber trotzdem wird auch in modernen Bäckereien noch sehr viel mit den Händen geformt. Eben echte Handarbeit, bei der du alle Schritte bis zum fertigen Produkt miterlebst.

Was macht ein Bäcker?

Dein Arbeitstag beginnt meistens schon um zwei oder drei Uhr Nachts. Im Dunkeln aufzustehen und zur Arbeit zu gehen sollte dich also genauso wenig stören, wie die Tatsache, dass es schwierig wird, sich unter der Woche abends mit Freunden zu treffen. Viele Bäcker empfinden die Nachtarbeit übrigens als sehr entspannend. Die Ruhe und die eingespielten Arbeitsabläufe im Team lassen die Zeit wie im Flug vergehen.

Wie läuft die Ausbildung zum Bäcker ab?

Die Ausbildung zum Bäcker ist eine duale Ausbildung. Berufsschule und das Lernen im Betrieb wechseln sich also ab. Dort lernst du auch, dass zum Bäcker sein mehr gehört, als „nur“ Backen. Vor allem Hygiene und Arbeitsschutz werden in der Backstube großgeschrieben. Du musst dich also auch aufs regelmäßige Saubermachen einstellen – wer möchte schon gerne eine haarige Überraschung im Apfelkuchen? Auch die Kontrolle von Lebensmitteln und Waren, die für das Backen benötigt werden, ist ein wichtiger Teil deiner Bäckerausbildung.

Insider: Der Bäcker bei Niehaves

Bei Niehaves übernehmen Bäckergesellen und Bäckergesellinnen in der Produktion verschiedene Aufgaben. Die reichen von der klassischen Herstellung von Backwaren mit der Hand bis hin zu dem Führen ganzer Maschinen und Anlagen. Wenn du als Geselle oder Gesellin dann etwas Erfahrung hast, folgt schnell der nächste Karriereschritt. Dann kannst du die Position des Teigmachers oder der Teigmacherin bekleiden. Neben der Nachtschicht gibt es bei Niehaves noch eine Tagschicht und eine Mittelschicht.

Zum Unternehmen

Du hast bisher Kuchen nur gegessen und sonst absolut nichts mit Backen am Hut? Für eine Ausbildung als Bäcker brauchst du keine Backerfahrung, dafür aber einen Schulabschluss. Ein Hauptschulabschluss ist in vielen Bäckereien die Mindestanforderung, in seltenen Fällen werden aber auch Schulabbrecher mit besonderem Talent eingestellt. Du solltest auf jeden Fall die Grundrechenarten beherrschen, geschickte Hände haben und in der Lage sein, Kunden zu beraten. Neben Kreativität und Teamfähigkeit sind das die wichtigsten Voraussetzungen für die Ausbildung zum Bäcker.

Ganz klassisch macht man die Bäckerausbildung in einer Backstube, die auch direkt ihre Backwaren selbst vertreibt. Es gibt aber mit abgeschlossener Ausbildung auch andere Möglichkeiten für Bäckermeister. Zum Beispiel in einem 4-Sterne-Hotel in der Küche, in der Industrie oder als Spezialist für deutsches Brot im Ausland.

Bist du ausgelernt, ist mit den Karrieremöglichkeiten noch lange nicht Schluss. So kannst du z.B. an deine Ausbildung zum Bäcker noch ein Hochschul- oder Fachhochschulstudium als Ernährungswissenschaftler oder Lebensmitteltechnologe anschließen. Oder du machst dich selbstständig und gründest deine eigene Bäckerei.

Insider: Deine Ausbildung bei Niehaves

Deine Ausbildung startet mit einem Ausflug in den Kletterpark. So lernst du von Anfang an alle anderen Azubis kennen. Einmal im Jahr fährst du zu einem überbetrieblichen Lehrgang in eine Bäckerfachschule, wo du eine Woche lang gemeinsam mit den anderen Azubis weitergebildet wirst. Ihr habt dann praktischen und theoretischen Unterricht. Neben den normalen Tätigkeiten in den verschiedenen Bereichen der Ausbildung, stehen manchmal auch Ausflüge in andere Backstuben auf deinem Stundenplan. Wenn du gute Leistungen bringst, stehen die Chancen, deine Ausbildung zu verkürzen und auch nach der Ausbildung bei Niehaves übernommen zu werden, sehr gut. Als Azubi wirst du in der Regel in der Tagschicht oder Mittelschicht eingesetzt und hast danach die Möglichkeit frei auszuwählen, welche Schicht du lieber belegst.

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Karriere

Welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten hat ein Bäcker?

Ausbildung zum Bäckergesellen
Am Ende deiner Ausbildung legst du die Gesellenprüfung ab und darfst dich offiziell Bäcker nennen.

Prüfung zum technischen Fachwirt
Mit der Weiterbildung zum technischen Fachwirt qualifizierst du dich für die mittlere Führungsebene und kannst die Leitung über bestimmte Arbeitsbereiche übernehmen.

Seminare/Zertifikate
Mit Weiterbildungen kannst du dich gezielt spezialisieren und so Zertifikate für bestimmte Backverfahren oder Verkaufsmethoden erwerben.

Bäckermeister/in
Im Anschluss an deine Ausbildung kannst du dich an einer Fachhochschule weiterbilden und die Meisterprüfung ablegen, um dich später selbstständig zu machen oder andere auszubilden.

Studium
Als Bäckermeister kannst du an bestimmten Fach- und Hochschulen aufbauende Studiengänge wie z.B. Lebensmitteltechnologie oder Ernährungswissenschaften studieren.

Selbstständigkeit
Mit genügend Berufserfahrung und dem Meistertitel kannst du deine eigene Bäckerei gründen. Allerdings solltest du dir dazu auch ein paar betriebswirtschaftliche Kenntnisse angeeignet haben.

Insider: Die Karriere bei Niehaves

Schon während deiner Ausbildung kannst du an verschiedenen Seminaren teilnehmen, zum Beispiel zur Verfahrenstechnik, und dich damit weiterbilden. Deine Ausbilder haben für Fragen zu deiner persönlichen Karriereplanung immer ein offenes Ohr. Auch nach deiner Ausbildung kannst du bei Niehaves auf Unterstützung zählen, wenn du weitere Karriereschritte machen möchtest. Du kannst sehr schnell in höhere Positionen aufsteigen, die dann auch besser vergütet werden. Wenn du mehr Verantwortung übernehmen möchtest, kannst du dann zum Beispiel auch Schichtleiter oder Schichtleiterin werden. Bei guten Leistungen bekommst du von Niehaves finanzielle Unterstützung, wenn du noch den Meister oder den Betriebswirt machen möchtest.

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Gehalt

Von Brötchen und Kuchen allein kann keiner leben. Bevor du dich für einen Beruf entscheidest, ist es wichtig zu wissen, wie es beim Bäcker mit dem Gehalt aussieht. Immerhin möchtest du, wenn du am Morgen aus der Backstube kommst und nach frischen Brötchen riechst, am Nachmittag auch mal shoppen gehen und am Monatsende deine Miete bezahlen können.

Wie viel verdient ein Bäcker in der Ausbildung?

Während der dreijährigen Ausbildungszeit zum Bäcker ist das Gehalt tariflich geregelt. Das heißt, bundesweit bekommen alle Bäcker-Azubis den gleichen Lohn. Aktuell (März 2022) erhalten Auszubildende im Bäckerhandwerk im ersten Ausbildungsjahr 680 Euro, im zweiten Ausbildungsjahr 755 Euro und im dritten Jahr 885 Euro brutto im Monat. Die Zahlen gehen aus dem neuen Tarifvertrag über Vergütungen für Auszubildende des Bäckerhandwerks hervor.

Auszubildende, die ihre Ausbildung in einem Betrieb der Brot- und Backwarenindustrie machen, bekommen in der Regel etwas mehr Gehalt. Der Tariflohn unterscheidet sich da je nach Bundesland. Im ersten Ausbildungsjahr bekommen Bäcker-Azubis in dieser Branche aktuell 755 bis 930 Euro brutto im Monat, im zweiten Jahr gibt's rund 840 bis 1044 Euro und im dritten Jahr rund 960 bis 1220 Euro.

Tarifverträge werden von den Tarifparteien regelmäßig neu ausgehandelt. Beispiel NRW: Hier erhöht sich das Gehalt für Azubis in der Brot- und Backwarenindustrie zum 1. August 2022 das nächste Mal. Bäcker-Auszubildende bekommen dann knapp 900 Euro im ersten, 1070 Euro im zweiten und 1245 Euro im dritten Ausbildungsjahr (jeweils brutto im Monat).

Was mache ich, wenn mein Betrieb nicht nach Tarif bezahlt?

Falls du nicht nach Tarif bezahlt wirst, bekommst du zumindest den Mindestlohn und der liegt im ersten Ausbildungsjahr bei 585 Euro im Monat und im zweiten bei 690 Euro. Im dritten Ausbildungsjahr wird dein Bruttogehalt noch einmal angehoben – auf 790 Euro brutto.

Wie viel verdient ein Bäcker nach der Ausbildung?

Als ausgelernter Bäcker ist dein Verdienst natürlich um einiges höher als noch während deiner Lehrlingszeit. Dein Einstiegsgehalt hängt von der Art deiner Beschäftigung und dem Betrieb ab, üblicherweise liegt es aber zwischen 1700 und 2100 Euro brutto. Zudem kommt es darauf an, in welchem Bundesland du lebst und arbeitest. In Hamburg ist die Struktur der Gehälter eine ganz andere, als zum Beispiel in Sachsen, denn der Lohn orientiert sich an den Lebenskosten des jeweiligen Wohnorts.

Wie in jedem Beruf steigt auch als Bäcker dein Gehalt, je mehr Berufserfahrung du sammelst. Durch das Nutzen von Weiterbildungsmöglichkeiten kannst du dein Konto noch zusätzlich aufbessern. Nimmst du durch Zusatzqualifikationen in deinem Betrieb eine leitende Position ein, wirkt sich das auf deine Aufgaben wie auf deinen Verdienst gleichermaßen aus. Hast du die Meisterprüfung abgelegt, verdienst du als angestellter Bäckermeister durchschnittlich 2500 Euro brutto. Du siehst, als Bäcker solltest du deinen Beruf aus Leidenschaft machen und nicht nur wegen des Geldes.

Wie viel kann ich als Bäcker später verdienen?

Das Ende der Fahnenstange ist als Bäcker mit diesem Gehalt aber noch lange nicht erreicht. Nach der Meisterprüfung kannst du dich selbstständig machen und deine eigene Bäckerei eröffnen. Wer weiß, mit der richtigen Idee und einem guten Standort sind dir als Bäcker in puncto Verdienst keine Grenzen gesetzt. Auch als Angestellter in Sternerestaurants oder teuren Hotels kannst du als Bäcker ein hohes Gehalt erzielen. Du solltest aber davon ausgehen, dass du für viel Geld auch viel Zeit und Arbeit investieren musst. Suchst du nach einer einfachen Anstellung in der du hauptsächlich gut verdienen kannst, dann ist Bäcker wahrscheinlich nicht der geeignete Beruf für dich.

Insider: Das Gehalt bei Niehaves

Bei Niehaves wirst du nach Tarif bezahlt. Das bedeutet konkret: Du verdienst im ersten Ausbildungsjahr 680 Euro brutto monatlich, im zweiten Jahr dann bereits 755 Euro monatlich und im dritten Jahr 885 Euro. Zusätzlich bekommst du monatlich 30 Euro Anfahrtskosten, zehn Euro Zuschuss für eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft und 5 Prozent mehr Gehalt bei einem Notendurchschnitt von 3,0 oder besser auf deinem Berufsschulzeugnis.

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Bewerbung

Selbst Langschläfer und Frühstücksmuffel können wohl kaum behaupten, dass ihnen der Geruch von frischen Backwaren nicht auch das Wasser im Munde zusammenlaufenlässt. Aber nicht nur für die sogenannte wichtigste Mahlzeit des Tages bedarf es den Bäcker. Auch zur Mittagspause kann ein belegtes Brötchen so manchen Tag retten – und das Toastbrot, dass man am Abend zum Chili con Carne dazu isst, wächst schließlich auch nicht am Toastbrot-Baum. Backen, anderen eine Freude machen und dafür noch Geld bekommen: Es gibt viele Gründe, eine Bewerbung als Bäcker in Angriff zu nehmen.

Das Schöne am beruflichen Backen ist, dass du keine großen Hürden nehmen musst. Dein Schulabschluss spielt hier theoretisch kaum eine Rolle. Wenn du engagiert zur Sache gehst und zeigst, dass deine Bewerbung als Bäcker wirklich ernst gemeint ist, klappt es sogar ganz ohne Abschluss – was nicht heißen soll, dass du die Chance darauf einfach vergehen lassen solltest. Mit Abitur verkürzt sich deine Ausbildungsdauer nämlich: Statt drei Jahren könntest du so bereits nach anderthalb Jahren fertig sein und der Meister ist zum Greifen nahe.

Somit wäre also eins schon einmal geklärt: Die Zeugnisse, die deiner Bewerbung für eine Ausbildung als Bäckerin in Kopien beigefügt werden, sind nicht der allerwichtigste Punkt. Aber was ist es denn dann?

Insider: Die Bewerbung bei Niehaves

Bewerben kannst du dich ganz einfach per E-Mail. Achte dabei darauf, dass deine Unterlagen vollständig sind. Wenn du mit deiner Bewerbung überzeugt hast, kommt es zum Gespräch. Niehaves legt dabei besonders viel Wert auf Dinge wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Wenn du  im Gespräch ehrlich, interessiert und respektvoll bist, hast du gute Chancen.

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Der Beruf des Bäckers gilt als einer der traditionellsten und ist somit mit viel Handarbeit verbunden. In deinem Anschreiben für deine Bäcker-Bewerbung solltest du also deutlich machen, dass du dich nicht davor scheust, dir sprichwörtlich auch mal die Finger schmutzig zu machen. Ebenso sollte daraus deutlich hervor gehen, dass du mit deinen künftigen Arbeitszeiten überhaupt keine Probleme haben wirst. Denn damit andere morgens frische Brötchen haben, heißt es für dich sehr früh aufstehen.

Deine Bewerbung für eine Ausbildung zum Bäcker hat also gefruchtet und du wurdest zum Gespräch eingeladen – super! Damit ist ein großer Teil erreicht und du kannst dich in Ruhe auf das Gespräch vorbereiten. Sicherlich kennst du bereits die klassischen Kleider deines hoffentlich künftigen Arbeitgebers. Oft sieht man Poloshirts, darüber eine Schürze mit dem Bäckerei-Logo, eine einfache Hose und die Mütze auf dem Kopf. Das erschwert natürlich die Kleiderwahl für das erste persönliche Kennenlernen. Da du handwerklich arbeiten wirst, lass den Smoking im Schrank: Hier reicht es vollkommen, wenn du in gepflegter Alltagskleidung auftrittst. Nicht zu lässig, nicht zu schick – eher so die Richtung Familiengeburtstag. Damit dürftest du absolut nix falsch machen!

Du solltest Bäcker/in werden, wenn …

  1. du jeden Tag sehen willst, wie sich andere über dein Werk freuen.
  2. es dir Spaß macht, immer wieder Neues auszuprobieren.
  3. du im Job gerne aktiv bist und Fingerspitzengefühl zeigen kannst.

Du solltest auf keinen Fall Bäcker/in werden, wenn …

  1. flexible Arbeitszeiten nichts für dich sind
  2. dich eine Stauballergie oder Asthma plagt.
  3. das schnelle Geld dir wichtig ist.
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