Ausbildung zum/zur Baugeräteführer/in

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Bestbezahlte Ausbildungsberufe 2017
Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst möglich
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 610-690 Euro
2. Jahr: 840-1060 Euro
3. Jahr: 1060-1340 Euro

Baugeräteführer/in

Der Umgang mit den Baugeräten ist interessant und anspruchsvoll, hat aber auch viele Gefahren. Daher ist es notwendig, dass du für die Ausbildung viel Sorgfalt, Flexibilität und Umsicht mitbringst, um die Gefahrenzonen frühzeitig zu erkennen und die Bauarbeiten genau nach Plan durchzuführen. Wenn du dazu auch in der Schule Spaß an den Fächern Physik, Mathe, Werken und Technik hattest, dann kommt für dich die Ausbildung zum Baugeräteführer auf jeden Fall in Frage, da du im späteren Beruf sehr oft zum Maßband greifen musst. 

Wusstest du schon, dass...

  • man viele Baumaschinen auch ohne Führerschein fahren darf?
  • viele Bagger gelb sind, da gelb eine Warnfarbe ist und so die ausgehende Gefahr von Passanten schneller erkannt wird?
  • trotzdem nur jeder zweite Bagger gelb ist?
  • es einen „Flüsterasphalt“ gibt, der den Straßenlärm quasi „schlucken“ kann?
  • die römische Heerstraße „Via Belgica“ aus zwölf Straßenschichten besteht?

Innerhalb der dreijährigen Ausbildung zum Baugeräteführerlernst du alles, was man für den Job drauf haben muss, und verdienst dabei auch etwas. Deine Aufgabenfelder rund um die Baugeräte sind sehr vielfältig und so wird es, verbunden mit dem theoretischen Unterricht in der Berufsschule, in der Ausbildung zum Baugeräteführer nie langweilig. Die ersten beiden Ausbildungsjahre beschäftigen sich vor allem mit den verschiedenen Arbeiten der Bauchtechnik. Aber das ist nicht alles! In dem praktischen Teil wird dir auch alles Wichtige zum Umgang mit Vermessungsgeräten und Maschinenelementen eingehämmert und dir wird ebenfalls beigebracht, wie du Baugeräte wartest, in Betrieb setzt und umrüstest. In dem letzten Ausbildungsjahr begegnest du den Feinheiten der Bautechnik, wie z.B. dem Verladen der Baugeräte, dem Erkennen und Entgegenwirken von Defekten und sogar, wie man DIE Baugeräte führt – den Kran und den Bagger.

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung muss dein beruflicher Weg aber noch lange nicht zu Ende sein. Wenn du in deiner Karriere noch höher bauen willst, dann kannst du dich z.B. in den Bereichen Arbeitsschutz oder Baumaschinentechnik spezialisieren oder – mit einer Hochschulzulassung – basierend auf der Ausbildung zum Baugeräteführer deinen Bachelor in Maschinenbau erwerben. 

Du solltest Baugeräteführer/in werden, wenn …
  1. dich auch Regen und Sturm nicht aufhalten können.
  2. du kein Problem damit hast, dir Pläne einzuprägen.
  3. Baumaschinen dich faszinieren.
Du solltest auf keinen Fall Baugeräteführer/in werden, wenn …
  1. du unaufmerksam und chaotisch bist.
  2. es dir wichtig ist, kreativ zu arbeiten.
  3. du keine Schutzkleidung tragen willst.
Das Baugeräteführer/in-Quiz
Frage / 3

Welchen Bagger gibt es nicht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, es gibt keinen Lösbagger.
Richtig! Es gibt den Hydraulikbagger und den Minibagger, den Lösbagger aber nicht.

Was sieht man auf dem Schild, das für Baustellen steht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, auf dem Straßenschild, das für Baustellen steht, sieht man einen Arbeiter mit Schaufel.
Richtig! Auf dem Straßenschild, das für Baustellen steht, sieht man einen Arbeiter mit Schaufel.

Welches Material wird nicht für den Straßenbau verwendet?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, Gummi gehört nicht zu den Materialien, die für den Straßenbau verwendet werden.
Richtig! Gummi wird nicht für den Straßenbau verwendet.
Dein persönliches Ergebnis Du hast 0 von 3 Fragen richtig beantwortet!
Dieses Profil wurde von Eva geschrieben
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