Ausbildung zum Baugeräteführer/in

Mit freundlicher Unterstützung von SPITZKE SE

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst möglich
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Baugeräteführer/in

Du liebst es, deine Zeit im Freien zu verbringen und bist so sehr von allen Maschinen fasziniert, dass es dich in den Fingern juckt, sie auszuprobieren? Mit einer Ausbildung zum Baugeräteführer kannst du deinen Lebensstil auch in deinem Beruf ausleben. Als Kind hast du nur mit Baggern und Kränen gespielt und fragst dich beim Vorbeilaufen an Baustellen jedes Mal, wie die Profis bei ihren Aufgaben vorgehen? Wenn dir zudem das Werken schon immer lag und du es in deinem Alltag auf Sorgfalt anlegst, dann ist diese Ausbildung vielleicht genau dein Ding: Bau dir deine Karriere – mit der Ausbildung zum Baugeräteführer!

Was macht ein Baugeräteführer?

Als Baugeräteführer arbeitest du meistens in Betrieben und Unternehmen, die sich mit dem Hoch-, Tief-, Straßen- und Spezialtiefbau beschäftigen, aber auch in der Gartenbaubranche werden Baugeräteführer gesucht. Deine Arbeit findet meist auf Baustellen statt, wo sowohl die Vorbereitung der Bauarbeiten, als auch die Durchführung und die Reparatur der Baugeräte in dein Aufgabengebiet gehören. Dabei hast du viel zu tun: Von der Planung anhand von Skizzen, über das Einrichten, Sichern, Verladen und Bedienen, bis hin zum Umrüsten der Baugebiete - alles ist Teil deines Jobs. Auch wenn die Vorgehensweise schnell zur Routine wird, weißt du nie genau unter welchen Bedingungen du arbeitest, weshalb du täglich auf neue Situationen stößt.

Insider: Der Baugeräteführer bei der SPITZKE SE

Als Baugeräteführer oder Baugeräteführerin bist du bei der SPITZKE SE in ganz Deutschland und Europa unterwegs. Der Job ist also genau richtig für dich, wenn du gerne reist und Lust auf Abwechslung in deinem Berufsalltag hast. Du wirst auf den Bauvorhaben eingesetzt und bist viel unterwegs. Dabei kann es sein, dass du auch in der Nacht, an Wochenenden oder an Feiertagen eingesetzt wirst. An deinen Arbeitsorten übernimmst du unterschiedliche Aufgaben an den Maschinen und Geräten des Technikparks. Das Einrichten, Sichern, Verladen, Bedienen und auch Umrüsten der Zwergbagger und Gleisbaumaschinen gehört zu deinem Arbeitsalltag. Gleichzeitig sorgst du dafür, dass die Geräte und Maschinen auch instand gehalten werden und du übernimmst die fachgerechte Pflege und Wartung.

Der Umgang mit den Baugeräten ist interessant und anspruchsvoll, hat aber auch viele Gefahren. Daher ist es notwendig, dass du für die Ausbildung viel Sorgfalt, Flexibilität und Umsicht mitbringst, um die Gefahrenzonen frühzeitig zu erkennen und die Bauarbeiten genau nach Plan durchzuführen. Wenn du dazu auch in der Schule Spaß an den Fächern Physik, Mathe, Werken und Technik hattest, dann kommt für dich die Ausbildung zum Baugeräteführer auf jeden Fall in Frage, da du im späteren Beruf sehr oft zum Maßband greifen musst. 

Falls du dich auch für weitere Berufe auf dem Bau interessierst, lohnt sich ein Blick auf unsere Berufe-nach-Themen Seite zu den Bauberufen.

 

Insider: Die Ausbildung bei SPITZKE

Zum Start deiner Ausbildung wirst du zur Einführungsveranstaltung nach Großbeeren eingeladen. Da lernst du dann auch schon andere Azubis kennen und bekommst erste Einblicke in das Unternehmensgeschehen. Während deiner gesamten Ausbildung bei SPITZKE wirst du vom erfahrenen Ausbilderteam unterstützt. Deine Ausbildung findet in den Ausbildungszentren und auch bei verschiedenen Einsätzen auf Bauvorhaben oder Werkstätten statt. Dabei lernst du immer praxisnah alles, was du für deinen späteren Job brauchst. Im Technikpark lernst du zum Beispiel über 100 Maschinen kennen – vom Gleisbauzug bis zur Lokomotive. In der Berufsschule werden dir dann die notwendigen die theoretischen Inhalte vermittelt. Bei guten Leistungen kannst du deine Ausbildung um sechs Monate verkürzen.

Wusstest du schon, dass...

  • man viele Baumaschinen auch ohne Führerschein fahren darf?
  • viele Bagger gelb sind, da gelb eine Warnfarbe ist und so die ausgehende Gefahr von Passanten schneller erkannt wird?
  • trotzdem nur jeder zweite Bagger gelb ist?
  • es einen „Flüsterasphalt“ gibt, der den Straßenlärm quasi „schlucken“ kann?
  • die römische Heerstraße „Via Belgica“ aus zwölf Straßenschichten besteht?

Wie läuft die Ausbildung zum Baugeräteführer ab?

Innerhalb der dreijährigen Ausbildung zum Baugeräteführerlernst du alles, was man für den Job drauf haben muss, und verdienst dabei auch etwas. Deine Aufgabenfelder rund um die Baugeräte sind sehr vielfältig und so wird es, verbunden mit dem theoretischen Unterricht in der Berufsschule, in der Ausbildung zum Baugeräteführer nie langweilig. Die ersten beiden Ausbildungsjahre beschäftigen sich vor allem mit den verschiedenen Arbeiten der Bauchtechnik. Aber das ist nicht alles! In dem praktischen Teil wird dir auch alles Wichtige zum Umgang mit Vermessungsgeräten und Maschinenelementen eingehämmert und dir wird ebenfalls beigebracht, wie du Baugeräte wartest, in Betrieb setzt und umrüstest. In dem letzten Ausbildungsjahr begegnest du den Feinheiten der Bautechnik, wie z.B. dem Verladen der Baugeräte, dem Erkennen und Entgegenwirken von Defekten und sogar, wie man DIE Baugeräte führt – den Kran und den Bagger.

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung muss dein beruflicher Weg aber noch lange nicht zu Ende sein. Wenn du in deiner Karriere noch höher bauen willst, dann kannst du dich z.B. in den Bereichen Arbeitsschutz oder Baumaschinentechnik spezialisieren oder – mit einer Hochschulzulassung – basierend auf der Ausbildung zum Baugeräteführer deinen Bachelor in Maschinenbau erwerben. 

Du solltest Baugeräteführer/in werden, wenn …

  1. dich auch Regen und Sturm nicht aufhalten können.
  2. du kein Problem damit hast, dir Pläne einzuprägen.
  3. Baumaschinen dich faszinieren.

Du solltest auf keinen Fall Baugeräteführer/in werden, wenn …

  1. du unaufmerksam und chaotisch bist.
  2. es dir wichtig ist, kreativ zu arbeiten.
  3. du keine Schutzkleidung tragen willst.