Ausbildung zum Elektroanlagenmonteur/in

Mit freundlicher Unterstützung von SPITZKE SE

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags, Schichtdienst möglich
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Verdienst:
1. Jahr: 830-930 Euro
2. Jahr: 900-980 Euro
3. Jahr: 970-1060 Euro

Elektroanlagenmonteur/in

Donnerstagabend gehst du nach der Arbeit noch schnell einkaufen, um es mit der letzten Straßenbahn noch pünktlich nach Hause zu schaffen. Wie immer läuft alles reibungslos und du kannst dir dein verdientes Abendbrot genießen. Aber wer sorgt eigentlich dafür, dass der Supermarktparkplatz spät abends noch beleuchtet ist, sodass du nicht im Dunkeln umherirren musst? Und wie kommt es, dass Strom durch die Oberleitungen fließt und die Straßenbahn sich fortbewegen kann? All das hast du dem Elektroanlagenmonteur zu verdanken, er sorgt dafür, dass uns die Energie und somit der Strom nicht plötzlich verloren gehen! Wenn du wissen willst, was genau man in der Ausbildung zum Elektroanlagenmonteur so macht, solltest du jetzt unbedingt weiterlesen.
 

Was macht ein Elektroanlagenmonteur?

Mit Generatoren, Transformatoren und Verteileranlagen kennen sich Elektroanlagenmonteure aus wie in ihrer Westentasche. Wenn du dich für eine Ausbildung  zum Elektroanlagenmonteur entscheidest, wirst du zum Experten in Sachen energietechnische, sicherheits- sowie beleuchtungstechnische Anlagen. Es gehört beispielsweise zu deinen Aufgaben, Brandsensoren auf ihre Reaktionsschnelligkeit zu überprüfen. Sicherheit und Gründlichkeit steht bei deinen Arbeiten also immer an erster Stelle. Egal ob für den privaten Haushalt oder für große Firmen: Elektroanlagenmonteur helfen dabei, Montagebaustellen einzurichten. Du informierst dich über Stücklisten sowie Montage- und Schaltpläne und kannst dann Arbeitsabläufe planen. Je nach dem was installiert werden soll, wird natürlich unterschiedliches Material benötigt. Auch die anderen Arbeitsmaterialien wie Klemmen oder Schellen werden zusammengesucht, damit elektrische Verbindungen hergestellt werden können. 

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freie Ausbildungsplätze als Elektroanlagenmonteur/in

Der Elektroanlagenmonteur bei SPITZKE

Als Elektroanlagenmonteur oder Elektroanlagenmonteurin arbeitest du bei SPITZKE im Unternehmensbereich Ausrüstung/Elektrotechnik und bist für die Wartung und Instandhaltung von elektrischen Anlagen rund um die Bahn zuständig. Die Telekommunikations- und Beleuchtungstechnik fällt ebenso in dein Aufgabengebiet wie elektrische Schutz- und Sicherheitsmessungen. Du wirst auf Bauvorhaben in ganz Deutschland eingesetzt und sorgst beispielsweise für die Funktionsfähigkeit von Oberleitungsanlagen und Signalen.

Außerdem berechnest du, wie lange du ungefähr für die Montage brauchen wirst, damit du dem Kunden auch den Preis für deine Arbeit nennen kannst. Bevor die Arbeit am Einsatzort losgeht, muss erst einmal geplant und vorbereitet werden. In der Werkstatt bringst du Bleche, Metalle oder Kunststoffprofile mit dem passenden Werkzeug in Form oder verbindest sie mit einem Schweißgerät. Aus vielen verschiedenen elektrischen Einzelteilen oder Baugruppen kannst du somit ganze Geräte und Teilanlagen zusammenbauen. Wenn du damit fertig bist, kannst du alles am Einsatzort anbringen. Das können Notrufanlagen, Steckdosen, Beleuchtungsanlagen oder Brandsensoren sein. Oft arbeitest du dabei alleine, es sei denn, es handelt sich um schwere Starkstromkabel. 

Als Elektroanlagenmonteur führst du im Auftrag von Kunden auch Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten an kaputten Anlagen durch. Du kontrollierst, ob die Anlagen vernünftig funktionieren. Mit speziellen Messgeräten prüfst du die Anlage auf Herz und Nieren. Funktioniert der Notrufknopf? Reagieren die Brandsensoren bei Rauch? Mithilfe von Schaltplänen und Berechnungstabellen schaust du, ob Abweichungen auftreten. Falls ja, ist es deine Aufgabe, die Funktionen nach zu justieren und die Ursachen für die Abweichungen zu beheben. Du wechselst beispielsweise Verschleißteile aus oder reparierst Bauteile.

Die Ausbildung bei SPITZKE

Schon zu Beginn deiner Ausbildung zum Elektroanlagenmonteur oder zur Elektroanlagenmonteurin bei SPITZKE packst du auf Bauvorhaben mit an. Schnell wirst du eigenständig und gemeinsam mit deinem Team Arbeiten vor Ort umsetzen. Damit du Arbeitsabläufe gut nachvollziehen kannst, beinhaltet deine Ausbildung bei SPITZKE die sogenannte Azubi-Baustelle. Diese realisierst du gemeinsam mit anderen Azubis und lernst so die Arbeit unter echten Bedingungen kennen. Der theoretische Teil der Ausbildung erfolgt bei SPITZKE ergänzend zum normalen Berufsschulunterricht im unternehmenseigenen Ausbildungszentrum. Neben den gewöhnlichen Ausbildungsinhalten bietet dir die SPITZKE AKADEMIE FÜR AUS- UND WEITERBILDUNG AG zudem die Möglichkeit, an Nachhilfestunden oder übergreifenden Seminaren zu verschiedenen Themen teilzunehmen. Bei besonders guten Leistungen ermöglicht dir SPITZKE, deine Ausbildung um sechs Monate zu verkürzen. Deine Übernahme nach der Ausbildung ist für SPITZKE selbstverständlich.

Wusstest du schon, dass...

  • Werner Siemens im Jahr 1866 das elektrodynamische Prinzip entdeckte?
  • man gemäß diesem Prinzip elektrische und mechanische und mechanische in elektrische Energie umgewandelt werden kann?
  • der anerkannte Vorläuferberuf „Starkstrommonteur“ war?
  • die Stromstärke mit der Einheit Ampere beschrieben wird?
  • Thales von Milet im 6. Jahrhundert v. Chr. entdeckt hat, dass Bernstein leichte Körper anzieht, wenn er vorher mit Tüchern gerieben wird? Er wusste nicht warum, bezeichnete es aber als Elektrizität, abstammend vom griechischen Wort „elektron“ für „Bernstein“.

Wie ist die Ausbildung zur Elektroanlagenmonteurin aufgebaut?

Bei der Ausbildung zum Elektroanlagenmonteurin handelt es sich um eine duale Ausbildung. Das heißt, sie wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Dabei findet der Berufsschulunterricht an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Nach der ersten Hälfte der Ausbildung, also in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahrs, absolvierst du eine Zwischenprüfung; die Abschlussprüfung folgt dann am Ende der Ausbildung.

Du solltest Elektroanlagenmonteur/in werden, wenn …
  1. du gut zeichnen kannst.
  2. du gutes Fingergeschick hast.
  3. dir Schichtarbeit nichts ausmacht.
Du solltest auf keinen Fall Elektroanlagenmonteur/in werden, wenn …
  1. du kein technisches Know-how hast.
  2. du handwerkliche ungeschickt bist.
  3. du nicht gerne nachts arbeiten möchtest.