Ausbildung zum Elektroanlagenmonteur machen
Elektroanlagenmonteur/in

17 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags, Schichtdienst möglich
1. Ausbildungsjahr 830-930 Euro
2. Ausbildungsjahr 900-980 Euro
3. Ausbildungsjahr 970-1060 Euro
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Ausbildung zum
Elektroanlagenmonteur

Klassische duale Berufsausbildung

Donnerstagabend gehst du nach der Arbeit noch schnell einkaufen, um es mit der letzten Straßenbahn noch pünktlich nach Hause zu schaffen. Wie immer läuft alles reibungslos und du kannst dir dein verdientes Abendbrot genießen. Aber wer sorgt eigentlich dafür, dass der Supermarktparkplatz spät abends noch beleuchtet ist, sodass du nicht im Dunkeln umherirren musst? Und wie kommt es, dass Strom durch die Oberleitungen fließt und die Straßenbahn sich fortbewegen kann? All das hast du dem Elektroanlagenmonteur zu verdanken, er sorgt dafür, dass uns die Energie und somit der Strom nicht plötzlich verloren gehen! Wenn du wissen willst, was genau man in der Ausbildung zum Elektroanlagenmonteur so macht, solltest du jetzt unbedingt weiterlesen.

Mit Generatoren, Transformatoren und Verteileranlagen kennen sich Elektroanlagenmonteure aus wie in ihrer Westentasche. Wenn du dich für eine Ausbildung  zum Elektroanlagenmonteur entscheidest, wirst du zum Experten in Sachen energietechnische, sicherheits- sowie beleuchtungstechnische Anlagen. Es gehört beispielsweise zu deinen Aufgaben, Brandsensoren auf ihre Reaktionsschnelligkeit zu überprüfen. Sicherheit und Gründlichkeit steht bei deinen Arbeiten also immer an erster Stelle. Egal ob für den privaten Haushalt oder für große Firmen: Elektroanlagenmonteur helfen dabei, Montagebaustellen einzurichten. Du informierst dich über Stücklisten sowie Montage- und Schaltpläne und kannst dann Arbeitsabläufe planen. Je nach dem was installiert werden soll, wird natürlich unterschiedliches Material benötigt. Auch die anderen Arbeitsmaterialien wie Klemmen oder Schellen werden zusammengesucht, damit elektrische Verbindungen hergestellt werden können. 

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Außerdem berechnest du, wie lange du ungefähr für die Montage brauchen wirst, damit du dem Kunden auch den Preis für deine Arbeit nennen kannst. Bevor die Arbeit am Einsatzort losgeht, muss erst einmal geplant und vorbereitet werden. In der Werkstatt bringst du Bleche, Metalle oder Kunststoffprofile mit dem passenden Werkzeug in Form oder verbindest sie mit einem Schweißgerät. Aus vielen verschiedenen elektrischen Einzelteilen oder Baugruppen kannst du somit ganze Geräte und Teilanlagen zusammenbauen. Wenn du damit fertig bist, kannst du alles am Einsatzort anbringen. Das können Notrufanlagen, Steckdosen, Beleuchtungsanlagen oder Brandsensoren sein. Oft arbeitest du dabei alleine, es sei denn, es handelt sich um schwere Starkstromkabel. Wenn du nicht neben der Arbeit regelmäßig in Fitnessstudio gehst, um Gewicht zu stemmen, brauchst du hierbei auf jeden Fall die Hilfe von Arbeitskollegen ;-)

Wusstest du schon, dass...

  • …Werner Siemens im Jahr 1866 das elektrodynamische Prinzip entdeckte?
  • …man gemäß diesem Prinzip elektrische und mechanische und mechanische in elektrische Energie umgewandelt werden kann?
  • …der anerkannte Vorläuferberuf „Starkstrommonteur“ war?
  • …die Stromstärke mit der Einheit Ampere beschrieben wird?
  • …Thales von Milet im 6. Jahrhundert v. Chr. entdeckt hat, dass Bernstein leichte Körper anzieht, wenn er vorher mit Tüchern gerieben wird? Er wusste nicht warum, bezeichnete es aber als Elektrizität, abstammend vom griechischen Wort „elektron“ für „Bernstein“.
Als Elektroanlagenmonteur führst du im Auftrag von Kunden auch Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten an kaputten Anlagen durch. Du kontrollierst, ob die Anlagen vernünftig funktionieren. Mit speziellen Messgeräten prüfst du die Anlage auf Herz und Nieren. Funktioniert der Notrufknopf? Reagieren die Brandsensoren bei Rauch? Mithilfe von Schaltplänen und Berechnungstabellen schaust du, ob Abweichungen auftreten. Falls ja, ist es deine Aufgabe, die Funktionen nach zu justieren und die Ursachen für die Abweichungen zu beheben. Du wechselst beispielsweise Verschleißteile aus oder reparierst Bauteile.

Du solltest Elektroanlagenmonteur studieren, wenn...

  1. ...du gut zeichnen kannst.
  2. ...du gutes Fingergeschick hast.
  3. ...dir Schichtarbeit nichts ausmacht.

Du solltest auf keinen Fall Elektroanlagenmonteur studieren, wenn...

  1. ...du kein technisches Know-how hast.
  2. ...du handwerkliche ungeschickt bist.
  3. ...du nicht gerne nachts arbeiten möchtest.

Das Elektroanlagenmonteur-Quiz

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