Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik

Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 830-930 Euro
2. Jahr: 900-980 Euro
3. Jahr: 970-1060 Euro
4. Jahr: 1010-1120 Euro

Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik

Und wie läuft‘s? Wenn du eine Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik machst, dann hoffentlich gut, ist ja schließlich dein Job Dinge zum Laufen zu bringen und dafür zu sorgen, dass das so bleibt. Ob Motoren, Generatoren oder Transformatoren, du kennst dich aus mit Elektronik. Vor allem mit elektrischen Maschinen zur Stromerzeugung oder -umwandlung. Außerdem lernst du, die komplexesten Maschinen herzustellen.

Und damit das möglich ist, lernst du in deiner Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik, wie man Bauteile wie Wicklungen und Spulen fertigt, elektrische Maschinen montiert und prüft, sie in Betrieb nimmt und wartet. Sobald bei einem Motor nichts mehr geht, musst du die Störung erkennen und beseitigen können. Um das alles zu lernen geht es im Blocksystem in die Berufsschule. Das bedeutet, dass du abwechselnd eine Zeit lang im Betrieb arbeitest und dann wieder eine Weile in der Berufsschule bist.

In der ersten Phase deiner Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik, der Grundausbildung, lernst du erst einmal zu feilen, fräsen, drehen, wickeln, das Einlegen von Drähten in eine Spule und vieles mehr. Dadurch, dass du dann aber so schnell handwerklich fit bist, kannst du auch schon richtig früh anfangen selbstständig zu arbeiten, auch als Azubi. Und dann kann es schon losgehen mit den anspruchsvolleren Sachen. 

Zum Beispiel kannst du durch deine Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik bald schon Schalt- und Steuerschränke so einstellen, dass sie Dinge auf Abruf in Bewegung setzen. Dann können deine Generatoren mechanische Energie in elektrische Energie umwandeln und deine Motoren elektrische in mechanische. Aber nicht nur die Technik wird dir in deiner Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik beigebracht. Du lernst außerdem wie man kalkuliert, plant, berät und wie man programmiert.

Überhaupt ist die Arbeit extrem abwechslungsreich und man arbeitet an dem was gerade anliegt. Da hast du eben noch an der Drehbank gestanden und schon im nächsten Moment befindest du dich an der Fräsbank. Mal arbeitest du auf Montage, nimmst Maschinen in Betrieb oder hältst elektrische Maschinen und Antriebssysteme instand. Außerdem verbringst du Zeit am Computer, für Test- und Prüfarbeiten. Für eine Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik solltest du also flexibel sein. Einmal bei deinen Arbeitszeiten, da du eventuell auch manchmal am Wochenende arbeiten musst, vor allem aber auch, wenn es um deinen Arbeitsort geht. Da kann es durchaus vorkommen, dass du auf Montage ins nahe oder ferne Ausland musst. Englischkenntnisse sind deswegen ein sehr großer Vorteil. 

 

Wusstest du schon, dass...

  • es in Deutschland 24485 (Stand: 2014) Onshore-Windenergieanlagen gibt?
  • wenn Kupfer mit Essigsäure in Kontakt kommt sich ein giftiger Stoff namens Grünspan bildet?
  • sich die größte Windturbine der Welt in Dänemark befindet und fast 220 Meter hoch ist? Die Rotorblätter sind fast 80 Meter lang und sie kann Energie für circa 3000 Haushalte erzeugen.
  • Aale zum Jagen und zur Selbstverteidigung Elektroshocks mit bis zu 500 Volt produzieren können?
  • Kupfer das 29. Elemente auf dem Periodensystem ist?

Aber es reicht nicht aus, gut in Englisch zu sein. Die Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik erfordert auch, dass du ein gutes Verständnis für Mathe und Physik hast. Idealerweise bist du auch ein recht sorgfältiger Mensch, schließlich muss alles in einem Elektromotor exakt verarbeitet sein, damit der dann auch wirklich funktioniert. Da darf sich nicht der kleinste Fehler bei einer Schaltung oder einer Verbindung der Drähte einschleichen. Zwischendurch musst du also immer mal wieder die elektrischen und mechanischen Funktionen messen und prüfen, ob alles funktioniert.

Wenn du nach dreieinhalb Jahren deine Prüfungen erfolgreich abgeschlossen hast, bist du fertig mit deiner Ausbildung zum Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik. Jetzt bekommst du von der Industrie- und Handelskammer das Zertifikat, dass du dich auch ganz offiziell Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik, beziehungsweise Elektronikerin für Maschinen und Antriebstechnik, nennen darfst. Jobs findest du nach deiner Ausbildung unter anderem bei Herstellern von Elektromaschinen und -motoren oder bei Maschinen- und Anlagenbaufirmen.

Du solltest Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik werden, wenn …
  1. Technik dich schon immer fasziniert hat.
  2. du kein Problem damit hast, auch mal Englisch reden zu müssen.
  3. dir eintöniges Arbeiten zu langweilig ist und du lieber Abwechslung hast.
Du solltest auf keinen Fall Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik werden, wenn …
  1. du zu Unfällen neigst, weil du manchmal ein bisschen verpeilt bist. Du arbeitest nämlich mit Maschinen, die bis zu mehrere tausend Volt produzieren.
  2. ständiges Reisen und unterwegs sein sich für dich irgendwie unentspannt anhören.
  3. du lieber alleine statt im Team arbeitest.
Das Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik-Quiz
Frage / 3

Was ist Induktivität?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2. Induktivität ist die Fähigkeit einer Spule in den eigenen Windungen durch ein Magnetfeld eine Spannung zu erzeugen.
Richtig! Induktivität ist die Fähigkeit einer Spule in den eigenen Windungen durch ein Magnetfeld eine Spannung zu erzeugen.

Wie lautet die englische Bezeichnung für Antriebstechnik?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1. Im Englischen heißt Antriebstechnik drivetrain technology oder auch powertrain technology.
Richtig! Im Englischen heißt Antriebstechnik drivetrain technology oder auch powertrain technology.

Was ist Permeabilität?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3. Permeabilität bestimmt die Durchlässigkeit von Materie für magnetischen Feldern.
Richtig! Permeabilität bestimmt die Durchlässigkeit von Materie für magnetischen Feldern.
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Dieses Profil wurde von Nele geschrieben
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