Arbeitsumfeld
Du arbeitest in Produktionshallen, Lagern und Kühlräumen. Du bedienst und reinigst Anlagen, prüfst Getränke und arbeitest teils in Schichten.

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Einblicke, Perspektiven und freie StellenAusbildung Fachkraft für Fruchtsafttechnik
Du arbeitest in Produktionshallen, Lagern und Kühlräumen. Du bedienst und reinigst Anlagen, prüfst Getränke und arbeitest teils in Schichten.
Die Ausbildungsvergütung steigt mit jedem Jahr. Später hängt das Gehalt von Betrieb, Tarifvertrag, Erfahrung, Verantwortung und Weiterbildungen ab.
Automatisierte Anlagen brauchen Fachkräfte, die Abläufe überwachen und bei Störungen eingreifen. Auch ein sparsamer Rohstoffeinsatz bleibt wichtig.
Sorgfalt, Aufmerksamkeit und Verantwortungsbewusstsein helfen dir. Wichtig sind auch technisches Verständnis und handwerkliches Geschick.
Als Fachkraft für Fruchtsafttechnik stellst du Obst- und Gemüsesäfte, Nektare und Erfrischungsgetränke her. Dabei nimmst du Rohwaren wie Obst, Gemüse, Säfte oder Konzentrate an, prüfst sie und bereitest sie für die Verarbeitung vor.
Du bedienst Maschinen zum Reinigen, Zerkleinern, Entsaften und Haltbarmachen und behältst die Abläufe im Blick. Zum Beispiel mischst du Säfte und Konzentrate mit Wasser, Aromakonzentraten oder Süßungsmitteln und füllst die fertigen Getränke in Flaschen, Dosen, Kartons oder Tüten ab.
Typische Aufgaben:
Eine Fachkraft für Fruchtsafttechnik arbeitet vor allem in Produktionshallen sowie in Lager- und Kühlräumen. Je nach Betrieb ist auch Arbeit im Freien möglich, zum Beispiel in der Rohstoffannahme. Typische Arbeitgeber sind Betriebe der Fruchtsaftindustrie und Betriebe der Obstweinherstellung.
In Produktionshallen kann es laut und durch die Verarbeitung oder Reinigung teilweise nass sein, in Kühlräumen arbeitest du bei niedrigeren Temperaturen. Bei der Reinigung und Desinfektion von Anlagen kommst du außerdem mit entsprechenden Reinigungs- und Desinfektionsmitteln in Kontakt. Je nach Tätigkeit trägst du Schutz- und Hygienekleidung.
Die Ausbildung zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik ist dual: Du arbeitest im Betrieb und besuchst die Berufsschule. Der Unterricht findet an einzelnen Wochentagen oder als Blockunterricht statt. Vor Ende des 2. Ausbildungsjahres machst du eine Zwischenprüfung. Nach dem 3. Ausbildungsjahr folgt die Abschlussprüfung.
In Vollzeit dauert die Ausbildung zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik 3 Jahre. Eine Ausbildung in Teilzeit ist möglich; sie dauert höchstens 4,5 Jahre.
Im Betrieb verarbeitest du Obst und Gemüse zu Saft, Mark, Konzentraten, Fruchtwein und Fruchtschaumwein. Du prüfst, lagerst, reinigst, zerkleinerst, füllst ab und machst Ware versandfertig.
In der Berufsschule lernst du Inhaltsstoffe, Hygiene, Recht, Technik der Saftherstellung sowie Deutsch, Mathematik, Wirtschafts- und Sozialkunde.
Theorie:
Praxis:
Für die Ausbildung zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik gibt es keine rechtlichen Voraussetzungen, was deine Vorbildung angeht. Trotzdem achten Betriebe bei der Auswahl oft auf Dinge wie deinen Schulabschluss und deine persönlichen Eigenschaften.
In der Ausbildung zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik erhältst du im 1. Jahr 1.000 bis 1.351 Euro, im 2. Jahr 1.130 bis 1.412 Euro und im 3. Jahr 1.212 bis 1.507 Euro brutto im Monat. Die Ausbildungsvergütung kann je nach Betrieb, Region und Tarifvertrag unterschiedlich sein.
| Ausbildungsjahr | Vergütung (brutto/Monat) |
|---|---|
| 1. Jahr | 1.000 bis 1.351 Euro |
| 2. Jahr | 1.130 bis 1.412 Euro |
| 3. Jahr | 1.212 bis 1.507 Euro |
Als Fachkraft für Fruchtsafttechnik verdienst du zum Einstieg 2.400 bis 3.000 Euro brutto im Monat. Mit etwas Berufserfahrung sind etwa 3.000 bis 3.800 Euro brutto im Monat möglich. Später kann dein Gehalt auf bis zu 4.400 Euro brutto im Monat steigen. Die Angaben sind Richtwerte und können je nach Region, Branche, Betrieb und Berufserfahrung unterschiedlich sein.
| Gehaltsart | Gehalt (brutto/Monat) |
|---|---|
| Einstiegsgehalt | 2.400 bis 3.000 Euro |
| Mittleres Gehalt | 3.000 bis 3.800 Euro |
| Späteres Gehalt | bis zu 4.400 Euro |
Für die Ausbildung zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik bewirbst du dich bei einem Ausbildungsbetrieb. Der Betrieb wählt aus, wen er einstellt. Schau dir vor der Bewerbung die Stellenausschreibung an – dort stehen die konkreten Anforderungen.
Typische Bewerbungsunterlagen:
Mehr Infos zur Bewerbung findest du auch in unserem Bewerbungsratgeber:
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