Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit machen
Fachkraft für Schutz und Sicherheit

83 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit Schichtdienst, Nachtarbeit möglich
1. Ausbildungsjahr 420-710 Euro
2. Ausbildungsjahr 500-760 Euro
3. Ausbildungsjahr 600-850 Euro
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Ausbildung zur
Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Klassische duale Berufsausbildung

Du findest den „Kaufhauscop“ viel cooler als Großstadtrevier? Als Fachkraft für Schutz und Sicherheit bist du jedoch nicht nur in Einkaufszentren zu finden, sondern hast vielfältige Einsatzgebiete. Ob als Bodyguard im Personenschutz, bei Werttransporten, Großveranstaltungen oder beim Schutz von Objekten - du sorgst für Sicherheit. Während deiner 3-jährigen Ausbildung lernst du Gefahrensituationen einzuschätzen, Rechtsverstöße zu erkennen und technische Hilfsmittel zu handhaben. Auch wenn es öfters mal brenzlig wird, dein Job ist es, Eskalationen zu vermeiden. Absolvieren kannst du die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit bei Dienstleistungsunternehmen des Bewachungsgewerbes, an Flughäfen oder bei Großveranstaltern. Ein klassischer 9-5-Job ist das sicherlich nicht. Du arbeitest auch nachts und an den Wochenenden.

Schon während der Ausbildung heißt es für dich, dich an die verschiedenen Arbeitssituationen zu gewöhnen. Arbeit bei Kälte und Hitze sind ebenso möglich wie am Tag und bei Nacht. Als Fachkraft für Schutz und Sicherheit musst du dich ausführlich mit den Rechtsgrundlagen und deinem Handlungsrahmen auseinandersetzen. Du lernst wie du Rechtsverstöße erkennst und zu welchen Maßnahmen du befugt bist – also wann du selbst in die Situationen eingreifen und an welcher Stelle du Unterstützung durch Polizei oder Feuerwehr fordern musst. Als Fachkraft für Schutz und Sicherheit bist du bei Unfällen und Zwischenfällen häufig als erster vor Ort. Auch hier heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und Rettungsmaßnahmen einzuleiten. Im Idealfall aber schaffst du es, Gefahrensituationen schon früh zu erkennen und abzuwenden. 

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Bei deiner Arbeit ist auch viel Technik im Spiel - Alarmanlagen, Überwachungskameras und Funkgeräte beispielsweise. Du lernst daher die Handhabung und Nutzung dieser technischen Hilfsmittel kennen. So bist du nicht nur Schutzpatron sondern auch Fachberater in Sicherheitsfragen. Ob es darum geht eine Großveranstaltung zu planen oder ein Gebäude auszurüsten, du bist der Expert, wenn es ums Thema Sicherheit geht. Wichtige Kernkompetenzen, die du erwirbst, sind zudem der Erwerb des Waffenscheins, das Führen von Hunden, Selbstverteidigung und Erste Hilfe. 

Wusstest du schon, dass...

  • …zwischen Waffenbesitzkarten und Waffenscheinen unterschieden wird? Eine Waffenbesitzkarte erlaubt zwar den Besitz einer Waffe aber nicht die Benutzung. Hierfür wird ein Waffenschein benötigt.
  • …die Euro-Umstellung für einen der aufwändigsten Geldtransporte aller Zeiten verantwortlich war? Allein für den Münzaustausch wurde ein Transportvolumen von 82.100 Geldtransportern benötigt. Über 1000 Aushilfskräfte wurden eingestellt.
  • …seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges keine staatlichen Geldtransporte in Deutschland überfallen wurden?
  • …Barack Obama der bestbeschützte Mann aller Zeiten ist?
  • …Fachkraft für Schutz und Sicherheit längst kein reiner Männerberuf mehr ist? Frauen sind nicht nur zugelassen, sondern auch erwünscht.

Um Fachkraft für Schutz und Sicherheit werden zu können, musst du aufmerksam, verantwortungsbewusst und teamfähig sein. So musst du in kritischen Situationen blitzschnell reagieren. Auch bei langatmigen Situationen, bei denen scheinbar stundenlang nichts passiert, darfst du dir keine Unachtsamkeit erlauben. Offiziell wird dir kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, um Fachkraft für Schutz und Sicherheit werden zu können, doch zeigt sich in der Praxis, dass überwiegend Bewerber mit einem mittleren- oder einem Hauptschulabschluss eingestellt werden. Alternativ zur dualen Ausbildung kann die Ausbildung auch an einer Berufsfachschule absolviert werden.

Nach deiner Ausbildung hast du viele Möglichkeiten, deine Karriere voranzutreiben. Viele Fachkräfte für Schutz und Sicherheit spezialisieren sich auf einen bestimmten Bereich. Bist du besonders technikinteressiert kommen die Bereiche Sicherheitstechnik beziehungsweise Elektronische Sicherheits- und Überwachungstechnik für dich in Frage. Wer das Risiko mag, für den könnte die Spezialisierung im Bereich Brand-, Explosions- und Katastrophenschutz interessant sein. Wer später sein eigener Chef sein möchte, der hat als Fachkraft für Schutz und Sicherheit die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Unternehmen selbstständig zu machen. Mit dem Erwerb eines Meistertitels kannst du sogar selbst Azubis ausbilden. 

Du solltest Fachkraft für Schutz und Sicherheit werden, wenn...

  1. ...Technik dich interessiert.
  2. ...du Grundkenntnisse in Selbstverteidigung und Erste Hilfe hast
  3. ...du verantwortungsvoll und aufmerksam bist

Du solltest auf keinen Fall Fachkraft für Schutz und Sicherheit werden, wenn...

  1. ...du ängstlich bist und selten etwas riskierst
  2. ...es dir schwer fällt, dich lange Zeit auf etwas zu konzentrieren
  3. ...wenn du ein Problem mit Nacht- und Schichtdienst hast

Das Fachkraft für Schutz und Sicherheit-Quiz

Was ist eine Scharfschaltung?



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