Ausbildung zum Gärtner machen
Empfohlener Schulabschluss ohne Schulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr 340-620 Euro
2. Ausbildungsjahr 400-720 Euro
3. Ausbildungsjahr 440-810 Euro
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Ausbildung zum
Gärtner

Schulische und duale Ausbildung

Sie verschönern die Umwelt durch Teiche und Pergolen, gestalten Gärten und Parkanlagen durch fachgerechtes Anpflanzen von Rasen, Bäumen, Büschen, Stauden und Blumen: Gärtner/innen der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau legen Außenanlagen aller Art an, von Hausgärten, Terrassen und Parks über Spiel- und Sportplätze bis hin zu Verkehrsinseln, und nehmen Begrünungen an Verkehrswegen und in Fußgängerzonen vor. Sie pflastern auch die Wege und Plätze der jeweiligen Anlagen, bauen Treppen, Trockenmauern, Zäune und Lärmschutzwände. Außerdem begrünen sie Dächer und Fassaden, legen Biotope an und pflegen sie. Auch tragen sie zum Umwelt- und Naturschutz bei, indem sie Mülldeponien und Kiesgruben rekultivieren. Auch im Gemüsebau können sie tätig werden und dafür sorgen, dass uns Salat, Kohl und Kräuter niemals ausgehen. Säe deine Saat! Deine Ausbildung als Gärtner will schnellstmöglich erblühen!

Gärtner bzw. Gärtnerinnen arbeiten zum größten Teil unter dem freien Himmel und entwerfen Konzepte für die Bepflanzungen von städtischen Pflanzkübeln oder ganzen neuen Landschaftsgärten. Dabei ist es unerlässlich, einen guten Geschmack für Farbzusammenstellungen zu haben, nach Vorgaben arbeiten zu können, im Notfall aber auch mal schnell eine Entscheidung allein treffen zu können.

Doch nicht jeder Gärtner beschäftigt sich mit den rein äußerlichen Vorteilen von Pflanzen. Der Gärtner mit Schwerpunkt Gemüsebau sorgt dafür, dass nur das beste Gemüse auf unserem Teller landet. Da das Auge bekanntlich mitisst, ist der Anspruch an die Gärtner besonders groß. Denn klar soll das Gemüse toll aussehen, vollgepumpt mit Chemikalien soll es dennoch nicht sein. Daher wird nicht nur beim Anbau, sondern auch bei der Pflege und Lagerung viel Fingerspitzengefühl benötigt. 

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Die Ausbildung zum Gärtner selbst kann rein schulisch oder dual in Berufsschule und Betrieb absolviert werden. Dabei stehen dir unterschiedliche Fachrichtungen zur Auswahl, für die es bundesweit geltende Regelungen gibt. Die möglichen Fachrichtungen sind Baumschule, FriedhofsgärtnereiGarten- und Landschaftsbau, Gemüsebau, Obstbau, Staudengärtnerei und Zierpflanzenbau. So kannst du dich bereits früh auf das Aufgabengebiet konzentrieren, welches dir am meisten zusagt.

Wusstest du schon, dass...

  • …Keanu Reeves unter anderem als Gärtner arbeitete, bevor er erste Fernseh- und Theaterrollen bekam?
  • …der Begriff „Gärtner“ bis etwa 1900 eine gebräuchliche Bezeichnung für einen Kleinbauern war?
  • …„Gartenarbeit“ zu den beliebtesten Hobbies in Deutschland gehört?
  • …Prinz Charles in seinem „Alnwick Garden“ unter anderem Cannabis und Koka-Pflanzen anbaut?
  • …die Fleischerinnung im Botanischen Garten Berlin die Patenschaft für den dortigen Leberwurstbaum übernommen hat?
Deine Noten in den Fächern Biologie, Mathematik, Chemie und Werken/Technik können sich sehen lassen? Wunderbar! Dann als angehender Gärtner musst du dich logischerweise gut mit Pflanzen auskennen, die richtigen Mittel zur Pflege finden, davon den richtigen Bedarf ausrechnen können und täglich mit den verschiedensten Werkzeugen umgehen können. Zudem lohnt es sich, wenn du dich bereits im Vorfeld mal mit dem Computer auseinandergesetzt hast, denn gerade in Gewächshäusern werden Luftfeuchtigkeit, Temperatur und andere wichtige Dinge mittlerweile über Computeranlagen gesteuert, die von den Gärtnern selbst bedient werden. Daher wirst du während deiner Ausbildung zum Gärtner eh nicht darum herumkommen.

Als Gärtner-Azubi lernst du alles über die Zusammensetzung verschiedenster Erdreiche, wie du Pflanzen bestimmst, wie du gegen Nährstoffmangel vorgehst, Erdproben nimmst und analysierst und wie du Bewässerungsanlagen planst, aufbaust und in Betrieb nimmst. Zudem hat jede Fachrichtung für sich natürlich einige Dinge, auf die dann mal mehr und mal weniger Wert gelegt wird.

Nach deiner bestandenen Abschlussprüfung hast du deine Ausbildung zum Gärtner abgeschlossen und du darfst losziehen und dich auf freie Stellen als Gärtner bewerben. Der Vorteil dieses Berufes ist, dass du dich schnell auf bestimmte Themengebiete spezialisieren und viele Schritte auf der Karriereleiter gleichzeitig nehmen kannst. So gibt es selbst für jede Fachrichtung noch weitere Spezialisierungen, damit du deinen Arbeitsalltag so mitgestalten kannst, wie du selbst es gerne hättest. Das alles klingt genau nach dir? Dann keine Scheu: Werde Gärtner!


Du solltest Gärtner werden, wenn...

  1. ...du die Arbeit unter freiem Himmel liebst.
  2. ...du einen grünen Daumen hast.
  3. ...du kreative Herausforderungen liebst.

Du solltest auf keinen Fall Gärtner werden, wenn...

  1. ...du Allergiker bist.
  2. ...du Angst vor Ungeziefer hast.
  3. ...du nicht gerne schmutzig wirst.

Das Gärtner-Quiz

Was an einem Riesen-Bärenklau (bzw. Herkulesstaude) ist giftig?



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