Ausbildung zur Hauswirtschafterin machen
Hauswirtschafter/in

3 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags, Schichtdienst möglich
1. Ausbildungsjahr 600-630 Euro
2. Ausbildungsjahr 650-660 Euro
3. Ausbildungsjahr 710-720 Euro
Ist das die richtige Ausbildung für dich?
Mach jetzt den kostenlosen Onlinetest

Ausbildung zur
Hauswirtschafterin

Klassische duale Berufsausbildung

Als Kind wissen wir nicht unbedingt zu schätzen, was unsere Eltern alles für uns tun. Dass der Kühlschrank immer voll, unsere Wäsche immer frisch und die Wohnung immer sauber ist, das ist für uns irgendwie eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn wir in unsere eigenen vier Wände ziehen, merken wir plötzlich, wie ätzend es ist, Putzen, Kochen und Einkaufen unter einen Hut zu bringen. Wie bitte? Du siehst das anders? Beim Geschirrspülen pfeifst du fröhlich vor dich hin, der Wocheneinkauf ist für dich wie ein Spaziergang, und am Herd läufst du so richtig zur Hochform auf? Spitze! Wenn du gleichzeitig auch noch den Menschen helfen möchtest, dann solltest du dich für eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin entscheiden!

In der Ausbildung zur Hauswirtschafterin erwartet dich eine Mischung aus Haushaltsführung und Pflegedienst. Und das bedeutet mehr als bloß einen Staubsauger anzuschmeißen oder mal ein Bad einzulassen. Vor allem bedeutet es, auf die verschiedenen Bedürfnisse der einzelnen Menschen einzugehen. Du musst nicht nur wissen, welche Reinigungsmittel bei bestimmten Verschmutzungen helfen, sondern auch, welche Inhaltsstoffe für Allergiker geeignet sind. Es reicht nicht aus, einfach kochen zu können, du musst auch wissen, was eine Nährstofftabelle dir sagt und welche Lebensmittel bei einer Nussallergie zu vermeiden sind. Du hilfst Senioren oder Menschen mit Behinderungen, die körperlich oder geistig nicht in der Lage sind, sich zu waschen, zu verpflegen, anzukleiden oder alleine auf die Toilette zu gehen.

Neue Jobs zu diesem Beruf per Mail! Jetzt Traumjob starten
Der Jobletter wurde erfolgreich abonniert!

Anders als zum Beispiel ein Krankenpfleger kümmerst du dich in deinem Job als Hauswirtschafterin aber auch um kaufmännische Angelegenheiten. Du erstellst Haushaltspläne und hast z.B. ein Auge darauf, wie viel Geld einer einzelnen Person oder einem ganzen Betrieb für den Kauf von Lebens- oder Reinigungsmitteln zur Verfügung steht. 

 

Wusstest du schon, dass...

  • …die Deutschen pro Kopf im Durschnitt 7,5 Kilo Waschpulver jährlich verbrauchen?
  • …fünf Millionen Deutsche unter Lebensmittelallergien leiden?
  • …die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis zum Jahr 2030 von derzeit 2,5 auf 3,4 Millionen steigen wird?
  • …rund zwei Drittel aller Pflegebedürftigen Frauen sind?
  • …es in Deutschland ungefähr 13000 Pflegeheime mit rund 670000 Mitarbeitern gibt?

Als Hauswirtschafterin arbeitest du dabei an vielen unterschiedlichen Orten. Du bist nicht nur in Pflege- und Wohnheimen beschäftigt, sondern auch in Kur- und Krankenhäusern, Jugendherbergen, Hotels oder privat bei Familien, Senioren oder Alleinstehenden, die eine helfende Hand brauchen. Du kannst dich auch auf landwirtschaftliche  Betriebe spezialisieren und zum Beispiel auf Bauernhöfen arbeiten, die über pädagogische Freizeitangebote verfügen. Da kann es dann auch schon mal vorkommen, dass du Unkraut rupfst oder die Kühe fütterst. Was du letztendlich leistest, kommt darauf an, wo du landest. In einem Hotel wirst du etwa viel Zeit mit Bettenmachen und Staubwischen verbringen, während im Seniorenheim Aufgaben wie Verbandswechsel und Blutdruckmessen im Vordergrund stehen.

In der dualen Ausbildung zur Hauswirtschafterin erhältst du deswegen eine Rundumschulung, mit der du für all diese Aufgaben gerüstet bist. Die meiste Zeit unterstützt du dabei deinen ausbildenden Betrieb, und ein bis zweimal in der Woche besuchst du die Berufsschule. Manchmal findet der theoretische Unterricht auch in Blöcken statt, also mehrere Tage am Stück.

Voraussetzung für die Ausbildung zur Hauswirtschafterin ist ein freundliches Wesen und ein Interesse an Menschen. Du solltest in jeder Hinsicht sorgfältig arbeiten und zumindest wissen, wie man einen Staubsauger und einen Backofen bedient. Du brauchst geschickte Hände, wenn mal eine Hose genäht werden muss, außerdem solltest du gepflegt auftreten, um nicht selbst ein zusätzliches Risiko für Allergien und Krankheiten darzustellen. Dein Deutsch sollte so gut sein, dass du ohne Probleme Pläne schreiben und mit den Menschen sprechen kannst und ordentliche Mathekenntnisse helfen dir bei der Haushaltsführung und den Kostenberechnungen.  

Du solltest Hauswirtschafterin werden, wenn...

  1. ...Bügeln, Spülen und Kochen dir nicht lästig sind.
  2. ...du keine Berührungsängste hast.
  3. ...dir daran liegt, Menschen zu helfen.

Du solltest auf keinen Fall Hauswirtschafterin werden, wenn...

  1. ...dich schon die Zubereitung von Tütensuppen überfordert bist.
  2. ...Windelwechseln dich ekeln würde.
  3. ...du ungeduldig bist.

Das Hauswirtschafterin-Quiz

Wofür steht WHO?



Weiter

Das könnte dich auch noch interessieren

Keine Ahnung wie du dich bewerben sollst? Die Ausbildung.de Bewerbungstipps Lass dich inspirieren Berufe nach Themen

Für eine bessere Lesbarkeit kann es sein, dass nur eine Geschlechtsform verwendet wird, obwohl alle Geschlechter gemeint sind.