Hauswirtschafter/in Ausbildung Gehalt

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags, Schichtdienst möglich
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Gehalt & Verdienst Hauswirtschafter/in

Wer im sozialen Dienst arbeitet, der macht das nicht, um reich zu werden. Hier sollte es dir um den Dienst am Menschen gehen. Das Gehalt fällt im sozialen Bereich generell nicht sonderlich hoch aus, und manchmal ist es geradezu ungerecht im Vergleich zu dem, was du emotional und körperlich leistest.  Da du aber allein von dem guten Gefühl, einem Menschen geholfen zu haben, nicht leben kannst, verraten wir dir, wie hoch dein Gehalt als Hauswirtschafterin während und nach deiner Ausbildung ist.

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freie Ausbildungsplätze als Hauswirtschafter/in

Was verdient ein Hauswirtschafter während der Ausbildung?

Dein Gehalt als Hauswirtschafterin liegt im ersten Ausbildungsjahr zwischen 585 und 860 Euro brutto im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr bekommst du 690 bis 910 Euro, im dritten zwischen 790 und 1030 Euro. Niedriger wird dein Gehalt nicht liegen, da seit dem 1. Januar 2020 auch in der Hauswirtschaft der Mindestlohn für alle Azubis gilt. Insgesamt liegst du ein wenig unter dem, was du in anderen sozialen und Pflegeberufen während der Ausbildung verdienst, zum Beispiel als Pflegefachmann. Und wie bei jedem anderen Gehalt musst du auch hier noch Abzüge für Steuern und Versicherungen einplanen. 

 

Wie hoch ist das Gehalt nach der Ausbildung?

Hast du die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, wird dein Einstiegsgehalt als Hauswirtschafterin in der Regel zwischen 1470 und 2000 Euro brutto liegen. Nach ein paar Jahren Berufserfahrung kannst du bis zu 3100 Euro brutto verdienen. Wenn du eine Weiterbildung erfolgreich beendet hast, zum Beispiel zur Meisterin oder Betriebswirtin für Hauswirtschaft, darfst du sogar noch ein paar hundert Euro brutto mehr dazurechnen. Und mit jeder weiteren Fortbildung oder einem angeschlossenen Studium steigt dein Lohn weiter.

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung

  1. 585–860 €
    1. Lehrjahr
    585–860 €
  2. 690–910 €
    2. Lehrjahr
    690–910 €
  3. 790–1030 €
    3. Lehrjahr
    790–1030 €
  4. Einstiegsgehalt
    1470-2000 €
  1. 1. Lehrjahr
  2. 2. Lehrjahr
  3. 3. Lehrjahr
  4. Einstiegsgehalt

Gehaltsvergleich - Bruttoeinkommen

Minimum
Maximum
  1. 4.000
  2. 3.000
  3. 2.000
  4. 1.000
  5. 0
  1. Dieser Beruf
    Minimum: 1470 €
    Dieser Beruf
    Maximum: 3100 €
  2. Pflegefachmann
    Minimum: 2200 €
    Pflegefachmann
    Maximum: 3300 €
  3. Fachkraft für Pflegeassistenz
    Minimum: 1360 €
    Fachkraft für Pflegeassistenz
    Maximum: 2600 €
  4. Altenpflegehelfer/-in
    Minimum: 1560 €
    Altenpflegehelfer/-in
    Maximum: 2200 €
  1. Dieser Beruf
  2. Pflegefachmann
  3. Fachkraft für Pflegeassistenz
  4. Altenpflegehelfer/-in

Wieviel kann ich als Hauswirtschafterin später verdienen?

Wie hoch dein Gehalt als Hauswirtschafterin am Ende ausfällt, egal ob direkt nach der Ausbildung oder nach vielen Jahren im Beruf, ist stark abhängig davon, wo du arbeitest. Jobs im öffentlichen Dienst, zum Beispiel in Krankenhäusern oder Kindergärten, bezahlen dich auf tariflicher, also gesetzlich festgelegter Basis. In der Regel bekommst du hier ein wenig mehr, denn private Arbeitgeber müssen sich nicht an diese Tariflöhne halten. Mit einem Tarifvertrag in der Tasche bekommst du nach der Ausbildung ein durchschnittliches Gehalt von 1600 Euro brutto. Und meistens steigt dein Gehalt automatisch, je länger du in dem Job arbeitest.

Doch auch das Gehalt, das in den Tarifverträgen vorgeschrieben ist, unterscheidet sich je nachdem, wo deine Stelle sich befindet. In den sogenannten neuen Bundesländern, zum Beispiel Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern, verdienst du meistens noch etwas weniger als im Rest von Deutschland.

 

Wenn du Glück hast und eine Anstellung in einem Privathaushalt findest, zum Beispiel bei einer Familie, die Unterstützung mit den Kindern braucht, oder einer alleinstehenden Seniorin, die auf Hilfe angewiesen ist, aber nicht in einem Heim wohnen will, dann kannst du teilweise deutlich mehr verdienen. Wenn man es sich leisten kann, dann lässt man sich deine Dienste auch was kosten. Schließlich wirst du zu einer wichtigen Vertrauensperson, und das Arbeitsverhältnis ist viel freundlicher und familiärer als sonst zwischen einem Mitarbeiter und seinem gewöhnlichen Chef.