Marzipan, Pralinen und Speiseeis – in der Ausbildung zum Konditor geht es lecker zu! In einer Konditorei kommt es darauf an, dass die Erzeugnisse nicht nur gut schmecken, sondern auch verlockend aussehen.
Konditoren und Konditorinnen stellen süße Backwaren wie Torten, Kuchen, Pralinen und Desserts her. Sie bereiten Teige und Cremes zu, backen die Produkte und verzieren sie kreativ, zum Beispiel mit Glasur, Sahne oder Schokolade. Außerdem planen sie Arbeitsabläufe, wählen Zutaten aus und achten auf Hygiene sowie die Qualität der Produkte. Je nach Betrieb beraten sie auch Kunden und fertigen individuelle Bestellungen an.
Konditoren arbeiten vor allem in Konditoreien, Bäckereien mit Feinbackabteilung und in Cafés. Sie können aber auch in der Gastronomie, in Hotels oder in der Süßwarenindustrie tätig sein. Auch Cateringbetriebe oder spezialisierte Dessertküchen sind mögliche Arbeitsorte. Je nach Betrieb liegt der Schwerpunkt entweder auf handwerklicher Herstellung oder auf industrieller Produktion.
Die Ausbildung zum Konditor ist dual aufgebaut. Das bedeutet, du arbeitest im Betrieb und gehst parallel in die Berufsschule. Im Betrieb lernst du, wie du Torten, Kuchen und andere Süßspeisen herstellst, dekorierst und Arbeitsabläufe vorbereitest, während dir in der Schule das nötige Fachwissen vermittelt wird. Am Ende der Ausbildung legst du eine Abschlussprüfung ab, die aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil besteht.
Die Ausbildung zum Konditor ist dual aufgebaut. Das bedeutet, du arbeitest im Betrieb und gehst parallel in die Berufsschule. Im Betrieb lernst du, wie du Torten, Kuchen und andere Süßspeisen herstellst, dekorierst und Arbeitsabläufe vorbereitest, während dir in der Schule das nötige Fachwissen vermittelt wird. Am Ende der Ausbildung legst du eine Abschlussprüfung ab, die aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil besteht.
In der Ausbildung zum Konditor lernst du im Betrieb vor allem die praktische Herstellung von Back- und Süßwaren. Dazu gehören verschiedene Teige und Massen (z. B. Biskuit, Blätterteig oder Hefe), Füllungen, Cremes und Pralinen sowie das Gestalten und Dekorieren von Torten. Außerdem erfährst du, wie du Produkte präsentierst, mit Kunden umgehst und Arbeitsabläufe organisierst. In der Berufsschule ergänzt du dieses Wissen durch theoretische Inhalte, etwa zu Rezepturen, Verarbeitungstechniken und allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch oder Wirtschafts- und Sozialkunde.

Rechtlich ist für die Ausbildung zum Konditor kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe aber überwiegend Bewerber mit mittlerem Schulabschluss ein – 2024 waren es 38 %, weitere 29 % hatten Abitur und 20 % einen Hauptschulabschluss. Wichtig sind vor allem handwerkliches Geschick, Sorgfalt und ein gutes Hygienebewusstsein, da du täglich mit Lebensmitteln arbeitest. Vor Beginn brauchst du außerdem eine Belehrung des Gesundheitsamts, und wenn du unter 18 bist, eine ärztliche Erstuntersuchung.
In deiner Ausbildung zum Konditor wirst du keine Brotwaren herstellen und es geht insgesamt eher um künstlerische Seite des Handwerks. Schließlich gilt Konditoreiware bis heute allgemein als Luxusware und wird häufig für feierliche Anlässe, wie zur Hochzeit, bestellt. Doch natürlich gibt es auch einige Überschneidungen mit dem Bäckerberuf, sodass einige Konditoren zugleich Bäcker sind.
Wenn dein Ausbildungsbetrieb nach dem Tarifvertrag des Bäckerhandwerks bezahlt, bekommst du im ersten Ausbildungsjahr 1.070 Euro, im zweiten Ausbildungsjahr 1.140 Euro und im dritten Jahr 1.280 Euro brutto im Monat. Wirst du nicht nach Tarifvertrag bezahlt, bekommst du mindestens den seit 2020 geltenden Azubi-Mindestlohn, der jedes Jahr erhöht wird und 2026 bei 724 Euro im ersten Jahr, 854 Euro im zweiten Jahr und 977 Euro (Bruttoangaben) im letzten Jahr liegt.
Nach der Ausbildung verdienst du als Konditor im Durchschnitt rund 2.600 Euro bis 2.800 Euro brutto im Monat, mit steigender Berufserfahrung auch mehr. Als Konditoreimeister kannst du zum Beispiel im Schnitt rund 3.700 Euro brutto verdienen.
Wie viel du genau verdienst, hängt stark von Faktoren wie Betrieb, Region, Berufserfahrung und Tarifbindung ab – in größeren Betrieben oder der Industrie sind oft höhere Gehälter möglich.
Als Konditor oder Konditorin hast du einige Möglichkeiten, dich auch nach deiner Ausbildung weiterzubilden.
Hier sind ein paar Beispiele:
Weiterbildung zum/zur Techniker/in Fachrichtung Lebensmitteltechnik
Um dich beruflich weiterzubilden, kannst du Techniker der Fachrichtung Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt Bäckereitechnik werden. Nun bist du für die Entwicklung, Herstellung und Qualitätssicherung von Nahrungsmitteln zuständig.
Konditormeister/in
Um die Karriereleiter weiter nach oben zu gehen, kannst du dich zum Konditormeister weiterbilden. Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Meisterprüfung kannst du Fach- und Führungsaufgaben übernehmen.
Betriebsleiter/in
In einer Konditorei kannst du zum Betriebsleiter aufsteigen, dem obersten Leiter eines Betriebes. Du bist für die Organisation, Planung und Verwaltung zuständig und darfst auch wichtige Entscheidungen treffen.
Studium
Wenn du Abitur hast, kannst du bestimmte Studiengänge an der Universität belegen, wie zum Beispiel Lebensmitteltechnologie. Damit ist es dir möglich, auch einen anderen Beruf im Lebensmittelbereich zu erwerben.
Selbstständigkeit
Wenn du genug Berufserfahrung gesammelt und den Meistertitel inne hast, kannst du dich selbstständig machen und eine eigene Konditorei eröffnen.
Als Konditor bewirbst du dich in einem handwerklichen Beruf, bei dem Motivation wichtig ist – aber sie sollte gut begründet sein. Im Anschreiben punktest du also statt mit allgemeinen Aussagen wie „Ich liebe Süßes“ besser mit praktischen Erfahrungen, zum Beispiel aus einem Praktikum oder Nebenjob. Im Lebenslauf zeigst du deinen Werdegang sowie relevante Interessen und Fähigkeiten, etwa wenn du gerne backst.
Mehr Tipps für deine Bewerbung findest du in unseren Ratgebern.
die größte Torte der Welt 90 m² groß war
es eine deutsche Meisterschaft der Konditoren gibt?
bereits im Mittelalter an den wohlhabenden Höfen eine Art Konditorei entstand
ein Konditor auch Eis herstellt
die Schwarzwälder Kirschtorte die beliebteste und bekannteste Torte Deutschlands ist
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