Ausbildung zum/zur Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Sugar image for godfathers land  und baumaschinenmechatroniker bei der jungheinrich ag
Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags, Wochenendarbeit möglich
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 550-994 Euro
2. Jahr: 565-1135 Euro
3. Jahr: 625-1410 Euro
4. Jahr: 660-1410 Euro

Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

Wusstest du schon, dass...

  • es die Berufsbezeichnung Landmaschinenmechaniker nicht mehr gibt? 2003 wurde die alte Bezeichnung durch „Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik“ ersetzt.
  • du die Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker auch bei der Bundeswehr machen kannst?
  • laut einigen Bauern viel zu viele Neutraktoren gekauft werden? Das ist natürlich schlecht für die Finanzen der Bauern, allerdings auch eine super Aussicht für zukünftige Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik.
  • durch die Imagekampagne „Starke Typen“ des LandBauTechnik Bundesverbandes die Anzahl der Bewerbungen für eine Ausbildung zum Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik kontinuierlich angestiegen ist?
  • du mit diesem Beruf besser nicht nach Kamerun auswandern solltest? Denn da gibt es nur ca. ein Traktor pro 1000 Quadratkilometer.

Was lernt ein Land- und Baumaschinenmechatroniker in der Berufsschule?
Die Fächer in der Berufsschule gliedern sich einerseits in einen berufsbezogenen und andererseits in einen berufsübergreifenden Bereich. Die berufsspezifischen Inhalte sind zum Beispiel Wirtschafts- und Betriebslehre, Service und Fertigung, Instandsetzung und Montage sowie Prüf- und Installationstechnik. Bei dem allgemeinen Teil stehen die Fächer Religion, Sport, Deutsch und Politik auf dem Lehrplan.            

Bei der anschließenden Abschlussprüfung handelt es sich um eine sogenannte gestreckte Prüfung. Das bedeutet, dass der erste Teil nach dem zweiten Ausbildungsjahr und der zweite Teil der Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung geschrieben wird. Beide Noten fließen in die Abschlussnote mit ein.  

1. Ausbildungsjahr
Fahrzeuge warten: Ob Fahrzeuge, Maschinen oder Anlagen – als Azubi lernt man, wie technische Geräte gewartet werden, die in der Land- und Bauwirtschaft zum Einsatz kommen. Eine mögliche Aufgabe für die Auszubildenden: bei einem Pflugfahrzeug eine Abgasuntersuchung durchführen.  

Fehler identifizieren: Wenn der Bordcomputer eines Traktors streikt, muss die Störung erst einmal gefunden werden. Wie man dabei vorgeht, welche Geräte man dafür braucht und wieso man einen Laptop zur Diagnose benötigt, erfährt man bereits im ersten Ausbildungsjahr.  

2. Ausbildungsjahr:
Prüfung von hydraulischen Steuerungssystemen: Welche Messverfahren gibt es für hydraulische Systeme? Und was passiert, wenn der Druck bei einer hydraulischen Anlage zu hoch ist? Die Auszubildenden lernen, Messwerte korrekt auszulesen und wissen bald, welche Gegenmaßnahmen ergriffen werden müssen, um einen Schaden an Land- und Baumaschinen zu verhindern.

3. und 4. Ausbildungsjahr:
Instandhaltung von Landmaschinen und Fahrwerken: Ein Fahrwerk besteht aus verschiedenen Komponenten. Von den Rädern, die auf matschigem Gelände regelmäßig von Schmutz befreit werden, über die Lenkung mit intakten Achsen des Fahrzeugs bis hin zu den exakt funktionierenden Bremsen mit genug Bremsflüssigkeit – der Ausbilder vermittelt den Auszubildenden neben der jeweiligen Funktionsweise auch die nötigen Maßnahmen, um Land- und Baumaschinen instand zu setzen.

Was lernt ein Land- und Baumaschinenmechatroniker in der Praxis?
Ob man mit Land- oder Baumaschinen arbeitet, hängt immer von dem Unternehmen ab, bei dem man beschäftigt ist. Im ersten Ausbildungsjahr lernt man die Bedienung der unterschiedlichen Fahrzeuge kennen, auf die sich der Betrieb spezialisiert hat – das könnten Arbeitsbühnen, Rasenmäher, Bagger oder Sämaschinen sein. Unter Anleitung des Ausbilders nehmen die Auszubildenden die ersten kleineren Reparaturen vor und erledigen Wartungsarbeiten.

Im zweiten Ausbildungsjahr kann man als Azubi die Maschinen bereits instand setzen und die Anlage bei technischen Neuerungen umrüsten. Zudem kann man nun mit modernen Messgeräten Fehler in der Funktionsweise von Land- und Baumaschinen ablesen und diese beheben. Auch Schweißarbeiten gehören zum Ausbildungsalltag, um benötigte Bauteile herzustellen.

Im dritten und vierten Ausbildungsjahr werden die bisherigen Kenntnisse vertieft. Mittlerweile kennt man sich so gut mit den Produkten aus, dass man auch Kundenberatungen durchführt und die Einweisung übernimmt, wenn etwa Kettensägen oder Motorsensen verkauft werden. Zudem ist man bei Kunden vor Ort und schaut sich Fahrzeuge an, wenn Störungen vorliegen und übernimmt selbständig die Reparatur.

Du solltest Land- und Baumaschinenmechatroniker/in werden, wenn …
  1. du Interesse an und Verständnis für Technik, Elektronik und Handwerk hast.
  2. es dir Spaß machen würde, in der Werkstatt und auf dem Land zu arbeiten.
  3. Maschinen zum Laufen zu bringen, dir ein gutes Gefühl gibt.
Du solltest auf keinen Fall Land- und Baumaschinenmechatroniker/in werden, wenn …
  1. es dir wichtig ist, jeden Tag den gleichen Tagsablauf zu haben.
  2. du dich ungern schmutzig machst und sehr auf dein Äußeres achtest.
  3. dir nachgesagt wird, dass du eine Stadtpflanze bist, der es auf dem Dorf zu langweilig ist.
Das Land- und Baumaschinenmechatroniker/in-Quiz
Frage / 3

Wodurch entstehen die meisten Unfälle mit Traktoren?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, weil die meisten Unfälle mit Traktoren durch ihr Umkippen enstehen, müssen sie in Deutschland seit den 1970er Jahren mit einem Überrollbügel ausgestattet werden.
Richtig! Weil die meisten Unfälle mit Traktoren durch ihr Umkippen enstehen, müssen sie in Deutschland seit den 1970er Jahren mit einem Überrollbügel ausgestattet werden.

Was ist ein Grindel?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, ein Grindel ist der Stahlrahmen an einem Pflug.
Richtig! Ein Grindel ist der Stahlrahmen an einem Pflug.

Welches Gerät wird zur nichtwendenden Bodenbearbeitung verwendet?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, der Grubber wird zur nichtwendenden Bodenbearbeitung verwendet. Das Wort stammt vom englischen „to grub“ (graben).
Richtig! Der Grubber wird zur nichtwendenden Bodenbearbeitung verwendet. Das Wort stammt vom englischen „to grub“ (graben).
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Dieses Profil wurde von Leonie geschrieben
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