Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker machen
Land- und Baumaschinenmechatroniker/in

25 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Arbeitszeit werktags, Wochenendarbeit möglich
1. Ausbildungsjahr 510-520 Euro
2. Ausbildungsjahr 520-580 Euro
3. Ausbildungsjahr 580-690 Euro
4. Ausbildungsjahr 610-750 Euro
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Ausbildung als
Land- und Baumaschinenmechatroniker

Klassische duale Berufsausbildung

Du liebst die gute Landluft, hast aber trotzdem einen Hang zur Technik? Wenn du keine Angst vor großen Tieren, riesigen Maschinen oder Bereitschaftsdienst hast, sollte die Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker dich interessieren. In dreieinhalb Jahren kannst du dabei lernen, Maschinen aus den Bereichen Landwirtschaft, Gartenbau, Forst- und Kommunalwirtschaft zu reparieren, zu warten und instandzusetzen. Das ist komplizierter als es klingt, also werden ein Hang zu Elektrotechnik, Hydraulik und körperliche Fitness dringend benötigt. Wenn du nämlich z.B. vom Bauer aufs Feld gerufen wirst, weil die Düngemaschine streikt, musst du eventuell zunächst mal an seinem wilden Stier vorbei. Und nach diesem kleinen Workout musst du dann noch in der Lage sein, systematisch zu denken und zu handeln.

Die Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker ist nichts für Schöngeister, die sich Sorgen um ihre Fingernägel machen, sondern eher für Allwetterhelden mit Bastelleidenschaft im großen Stil. In der Landwirtschaft werden nämlich die verschiedensten Maschinen verwendet: Der Bauer mit dem kleineren Feld arbeitet mit einem Traktor, bei dem zur Reparatur eher die Werkzeugkiste benötigt wird. Der Landwirt mit der großen Viehzucht hingegen verwaltet sein gesamtes Grundstück mit Computertechnik  - du solltest als Land- und Baumaschinenmechatroniker also in der Lage sein, beiden bei anfallenden Problemen zu helfen. Dazu werden die Maschinen entweder in die Werkstatt deines Ausbildungsbetriebs gebracht oder sie müssen in dringenderen Fällen direkt an ihrem Einsatzort repariert werden. Auch wenn es sich beim Land- und Baumaschinenmechatroniker um einen klassischen Männerberuf handelt, sind hier auch technisch versierte Frauen, die lieber Gummistiefel als High Heels tragen, gefragt.

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Falls du diese Voraussetzungen erfüllst, außerdem gern sorgfältig und verantwortungsbewusst arbeitest und mindestens deinen Hauptschulabschluss in der Tasche hast, stehen dir bei diesem Beruf alle Türen offen. Die Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker ist eine duale, d.h. du lernst den praktischen Teil im Betrieb, die Theorie in der Berufsschule. Meistens hast du geregelte Arbeitszeiten - von Montag bis Freitag, von morgens bis nachmittags - allerdings kann es je nach Betrieb sein, dass du auch mal am Wochenende oder nachts Bereitschaftsdienst hast.

Neben den bereits erwähnten Kompetenzen wirst du auch lernen, wie man mechanische, pneumatische, hydraulische, elektronische und elektrische Anlagen anschließt, einstellt und prüft, mit Metall arbeitet, sowie einiges über den Umgang mit Kunden, Gesundheits- und Umweltschutz. Sobald du über all das Bescheid weißt und deine Ausbildung bestanden hast, kann die Karriere beginnen. Beispielsweise kannst du dich mithilfe von Lehrgängen auf einen bestimmten Bereich spezialisieren, den Meister machen oder auch ein Maschinenbaustudium draufsetzen.

Wusstest du schon, dass...

  • …es die Berufsbezeichnung Landmaschinenmechaniker nicht mehr gibt? 2003 wurde die alte Bezeichnung durch „Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik“ ersetzt.
  • …du die Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker auch bei der Bundeswehr machen kannst?
  • …laut einigen Bauern viel zu viele Neutraktoren gekauft werden? Das ist natürlich schlecht für die Finanzen der Bauern, allerdings auch eine super Aussicht für zukünftige Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik.
  • …durch die Imagekampagne „Starke Typen“ des LandBauTechnik Bundesverbandes die Anzahl der Bewerbungen für eine Ausbildung zum Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik kontinuierlich angestiegen ist?
  • …du mit diesem Beruf besser nicht nach Kamerun auswandern solltest? Denn da gibt es nur ca. ein Traktor pro 1000 Quadratkilometer.
Wenn du während der Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker merkst, dass du doch lieber im Büro arbeiten möchtest als in der Werkstatt oder auf dem Acker, kannst du eine Weiterbildung mit kaufmännischem Schwerpunkt machen, z.B. zum technischen Fach- und Betriebswirt oder zum Fachmann in der Handwerkswirtschaft , zum staatlich geprüften Techniker oder zum Servicetechniker. Bei entsprechender Qualifikation kannst du nach deiner Ausbildung auch noch ein dazu passendes Studium beginnen, je nach Bundesland reicht dazu womöglich sogar die abgeschlossene Ausbildung und ein paar Berufserfahrungen.

Wo auch immer deine Karriere im Bereich Land- und Baumaschinentechnik dich hinführt, wenn du es liebst, den maschinellen Fehler zu finden und zu beheben, wirst du deinen Job genießen.

Du solltest Land- und Baumaschinenmechatroniker werden, wenn...

  1. ...du Interesse an und Verständnis für Technik, Elektronik und Handwerk hast.
  2. ...es dir Spaß machen würde, in der Werkstatt und auf dem Land zu arbeiten.
  3. ...Maschinen zum Laufen zu bringen, dir ein gutes Gefühl gibt.

Du solltest auf keinen Fall Land- und Baumaschinenmechatroniker werden, wenn...

  1. ...es dir wichtig ist, jeden Tag den gleichen Tagsablauf zu haben.
  2. ...du dich ungern schmutzig machst und sehr auf dein Äußeres achtest.
  3. ...dir nachgesagt wird, dass du eine Stadtpflanze bist, der es auf dem Dorf zu langweilig ist.

Das Land- und Baumaschinenmechatroniker-Quiz

Wodurch entstehen die meisten Unfälle mit Traktoren?



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