Ausbildung als Meister/in für Schutz und Sicherheit

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
4 Monate bis 2 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
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Bewerbung als Meister/in für Schutz und Sicherheit

„Ich geh dann mal eben meinen Meister machen“ – so einfach geht das leider nicht. So eine Weiterbildung will gelernt sein. Bevor du deine Bewerbung als Meister für Schutz und Sicherheit an die Industrie- und Handelskammer (IHK) schickst, solltest du dir klar machen, dass da einiges auf dich zukommt. Was? Das verraten wir dir natürlich!

Die Fortbildung zum Meister für Schutz und Sicherheit ist ziemlich umfangreich: 830 Stunden Weiterbildung stehen zwischen dir und deinem Meistertitel. So viel empfiehlt die IHK, damit du auch perfekt auf deinen Job als Führungskraft vorbereitet bist. Wie genau die Bewerbung für die Ausbildung zum Meister für Schutz und Sicherheit genau aussehen muss, kann man leider nicht genau sagen. Das kommt immer darauf an, auf welchen Bereich du dich genau spezialisieren möchtest. Je nachdem brauchst du vor der Anmeldung zur Meisterprüfung noch verschiedene Zertifikate. Entweder gehören die schon zu Beginn in deine Bewerbungsmappe, oder du musst sie während deiner Ausbildung zum Meister für Schutz und Sicherheit noch nachholen. Ansonsten folgt deine Bewerbung als Meister für Schutz und Sicherheit dem klassischen Aufbau: Anschreiben, tabellarischer Lebenslauf und obendrauf deine Zeugnisse und Zertifikate.

So ein Zertifikat brauchst du zum Beispiel, wenn du als Sicherheitsexperte am Flughafen arbeiten möchtest. Wenn du schon mal geflogen bist, weißt du bestimmt, wie streng die Personen- und Taschenkontrollen am Flughafen sind. Hier brauchst du eine Bescheinigung, die belegt, dass du ein zuverlässiger Typ bist. Möchtest du Menschen oder Wertgegenstände bewachen, kann eine sogenannte Sachkundeprüfung in deiner Bewerbung als Meister für Schutz und Sicherheit verlangt werden. Wer in einem Bereich arbeitet, bei dem es auch mal härter zugehen kann, muss genau wissen, welche gesetzlichen Grenzen man auf keinen Fall überschreiten darf. Wenn dich jemand anpöbelt, darfst du dich davon schließlich nicht provozieren lassen. Nett lächeln und im Ernstfall lieber die Polizei rufen – dass du das kannst, musst du teilweise schon in deiner Bewerbung als Meister für Schutz und Sicherheit nachweisen.

Weil die Ausbildung zum Meister eigentlich eine Weiterbildung ist, will die Industrie- und Handelskammer natürlich bei der Anmeldung sehen, dass du eine Berufsausbildung abgeschlossen hast. Vergiss also auf keinen Fall dein Abschlusszeugnis bei der Bewerbung um die Ausbildung zum Meister für Schutz und Sicherheit! Du hast keine abgeschlossene Ausbildung in einem Bereich, der irgendwie mit Sicherheit zu tun hat? Dann darf in deiner Bewerbung ein Nachweis von deinem Arbeitgeber nicht fehlen, der belegt, dass du mindestens zwei Jahre Berufserfahrung mitbringst.

Dresscode im Bewerbungsgespräch

Deine Bewerbung für die Ausbildung zum Meister für Schutz und Sicherheit war erfolgreich und man hat dich zur Weiterbildung zugelassen? Super! Dann wird es dich umso mehr freuen zu hören, dass es für so eine Weiterbildung keinen klaren Dresscode gibt. Schließlich wartet im Unterricht nicht die Stylepolizei auf dich und später im Joballtag bekommst du in den meisten Fällen Dienstkleidung. Natürlich heißt das trotzdem nicht, dass du mit Kaffeeflecken auf der Hose zur Ausbildung erscheinen darfst. Denk immer daran, dass Wachmänner auch optisch was her machen müssen – schließlich sollen die Leute Respekt vor dir haben und sich sicher fühlen, wenn du in der Nähe bist. Mit dunkler Jeans, Hemd, bzw. Bluse und sauberen Schuhen machst du beim seriösen Look nichts falsch.

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