Ausbildung zum Sparkassenbetriebswirt/in

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Empf. Schulabschluss:
Fachabitur
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 1032 Euro
2. Jahr: 1100 Euro
3. Jahr: 1320 Euro
4. Jahr: 1452 Euro

Sparkassenbetriebswirt/in

Sie waren vor mehr als 45 Jahren voll im Trend und sind es seit kurzem wieder: Sparkassenbusse. Das Ziel liegt auf der Hand: Kunden, deren nächste Filiale sehr weit entfernt ist oder die eine schwache Internetanbindung haben. Mit der beweglichen Zweigstelle werden besonders ländliche Gebiete angefahren. Hier können die Kunden unter anderem Überweisungen tätigen oder Informationen zu innovativen Sparanlagen einholen – und zwar vom Sparkassenbetriebswirt!

Welche Aufgaben du genau nach der Weiterbildung zum Sparkassenbetriebswirt übernimmst, hängt immer von der jeweiligen Filiale ab. In der Regel übernimmt man eine Führungsposition oder spezialisiert sich auf einen Bereich – zum Beispiel als Kreditberater.

Was macht ein Sparkassenbetriebswirt?

Kundenberatung durchführen: Wenn Firmen oder Privatkunden beraten werden müssen, übernimmt das oftmals der Sparkassenbetriebswirt. Beispielsweise unterstützt er Firmen bei Investitionen und erklärt Zusammenhänge zwischen Investitions- und Finanzplanung. So spricht man zum Beispiel gemeinsam über erwartbare Einnahmen und Ausgaben, damit danach eine Entscheidung für ein Investitionsmodell, konkret zum Beispiel Aktienfonds, möglich ist.

Führungsaufgaben übernehmen: Sparkassenbetriebswirte übernehmen, etwa als Geschäftsstellenleiter, eine Führungsposition in der Filiale. Das bedeutet, dass sie dafür sorgen, dass die Kommunikationsprozesse innerhalb der Abteilungen funktionieren und sie mögliche Störungen im Betriebsablauf beheben können. Zudem führen sie Mitarbeitergespräche und sind auch im Alltag Ansprechpartner und geben Feedback.

Tätigkeiten in der Vertriebsabteilung: In diesem Beruf setzt man sich mit unterschiedlichen Vertriebsstrategien auseinander, optimiert die jeweiligen Abläufe und übernimmt die Vertriebsplanung, die von den Mitarbeitern umgesetzt wird. Hierzu zählen Maßnahmen zur Gewinnung von Neukunden und zur weiteren Bindung von Bestandskunden.

Projekte durchführen: Sparkassen finanzieren die unterschiedlichsten Projekte mit – von der Sprachförderung bis zum Kirchenmusikpreis. Diese müssen geplant, umgesetzt und abgeschlossen werden. In punkto Projektmanagement organisieren Sparkassenbetriebswirte verschiedene Veranstaltungen – von der Projektidee bis zur Erfahrungssicherung.

Filiale leiten: Als Bereichsleiter einer Sparkasse kümmert man sich um zahlreiche Kalkulationen, die die Filiale betreffen. Dazu zählen beispielsweise die Berechnungen von Preisobergrenzen bei Anlageprodukten und Preisuntergrenzen bei Krediten. Zudem finden auch regelmäßig Mitarbeiterschulungen statt, die vom Sparkassenbetriebswirt organisiert und durchgeführt werden.

Warum sollte man Sparkassenbetriebswirt werden?

Durch die Weiterbildung zum Sparkassenbetriebswirt ist man dazu befähigt, verantwortungsvolle Aufgaben und Mitarbeiterführung zu übernehmen. Dabei handelt es sich um einen angesehenen Abschluss, der ein ordentliches Gehalt und einen Job mit Zukunft bedeutet. Schließlich ist das Finanzgeschäft immer aktuell.

Wo kann ich als Sparkassenbetriebswirt arbeiten?

Wie der Name schon sagt, arbeitest du in einer Sparkasse. Dabei stehen dir unterschiedliche Filialen in ganz Deutschland offen, wo du in verschiedenen Abteilungen tätig wirst.

Achtung: Der Sparkassenbetriebswirt ist an die Sparkassen als Arbeitgeber gebunden. Hast du deine Ausbildung zum Bankkaufmann in einem anderen Bankinstitut absolviert, nennt sich diese Weiterbildung Bankbetriebswirt.

Wie sind die Arbeitszeiten als Sparkassenbetriebswirt?

In der Sparkasse arbeitet man von Montag bis Freitag. In seltenen Fällen ist man auch samstags gefragt.

Welche Arbeitskleidung tragen Sparkassenbetriebswirte?

Sparkassenbetriebswirte kleiden sich nach dem Business-Style.

Was muss ich für ein Typ sein, um Sparkassenbetriebswirt zu werden?

Zahlengenie: Controlling in Sparkassen ist ein wichtiger Teil der Arbeit eines Sparkassenbetriebswirts, bei dem jede Menge mathematisches Verständnis gefragt ist.

Macher: Als Sparkassenbetriebswirt ist man häufig in einer Führungsposition tätig. Ob geänderte Vertriebspläne oder die Umsetzung von neuen Projekten – du triffst die Entscheidungen.

Analytiker: Eine analytische Denkweise wird in vielen Situationen erwartet, zum Beispiel bei der Marktanalyse, der Marktprognose oder der Bestimmung von Preisgrenzen.

Wusstest du schon, dass...

  • ein langsamer aber langanhaltender Abschwung des Marktes als Salami-Crash bezeichnet wird?
  • die Börse zwischen Bullen- und Bärenmarkt unterscheidet?
  • in England und den USA nahezu alle Banken auf ein Gebiet spezialisiert sind?
  • in den meisten Hochhaustürmen Frankfurts, Banken zu finden sind?
  • es den DAX erst seit 1988 gibt? Er war zunächst nur als Ergänzung zu anderen deutschen Aktienindizes gedacht und löste diese mit der Zeit ab.

Wie läuft die Weiterbildung als Sparkassenbetriebswirt ab?

Der Sparkassenbetriebswirt ist eine Weiterbildung. Diese tritt man an, wenn man die Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert und anschließend die Fortbildung zum Sparkassenfachwirt gemacht hat. Für diese Weiterbildung kannst du dich entweder nach Jahren im Berufsleben entscheiden oder du legst mit dem Beginn deiner Ausbildung zum Bankkaufmann fest, dass du die Weiterqualifizierung definitiv machen wirst – die Möglichkeit wird von Sparkassen oft von vornherein angeboten.

Wie läuft die Weiterbildung ab, wenn ich meine Ausbildung bereits absolviert habe?

Wenn man Bankkaufmann ist und eine mehrjährige Berufserfahrung vorweisen kann, darf man sich für eine Weiterbildung zum Sparkassenbetriebswirt anmelden. In den meisten Fällen muss man zusätzlich die Fortbildung zum Sparkassenfachwirt gemacht haben. Die Weiterbildung wird entweder in Voll- oder in Teilzeit absolviert und von Hochschulen der Sparkasse oder Sparkassenakademien angeboten.

In Teilzeit ist man weiterhin bei der Sparkasse tätig, lernt aber nebenbei – meist online – für den Betriebswirt. Darüber hinaus gibt es um die zehn Präsenztage an der Hochschule, die man besucht, und an drei Tagen werden Prüfungen abgelegt, die man ebenfalls vor Ort ablegen muss. Insgesamt dauert das um die zehn bis 18 Monate. In Vollzeit braucht man ungefähr fünf Monate. In dieser Zeit erwartet dich eine Mischung aus Fern- und Präsenzstudium.

Wie läuft die Weiterbildung ab, wenn ich noch keine Ausbildung absolviert habe?

Hast du im Finanzwesen noch keine Ausbildung absolviert, musst du dich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau bewerben, die die anschließenden Fortbildungen sowohl zum Fachwirt als auch zum Betriebswirt mitanbietet. Das Angebot der Weiterqualifizierung wird vertraglich festgehalten.

Alles in allem dauert diese Ausbildung um die sechs Jahre. Die Ausbildung zum Bankkaufmann beendest du nach etwa drei Jahren und für die beiden Fortbildungen brauchst du weitere drei Jahre, da du diese nebenberuflich absolvierst. Das bedeutet, dass du dir die meisten Themen im Selbststudium sowie in E-Learning-Formaten beibringst und nur für wenige Präsenztage und für die Klausuren zur Hochschule oder Sparkassenakademie fährst.

Achtung: Die Dauer der Weiterbildung hängt nicht nur davon ab, ob du diese in Voll- oder Teilzeit absolvierst, sondern auch vom jeweiligen Standort. In Nordrhein-Westfalen ist sie beispielsweise berufsbegleitend auf 27 Monate angesetzt und in Hessen auf etwa 18 Monate.

Was lernt ein Sparkassenbetriebswirt an der Hochschule?

Die Weiterbildung zum Sparkassenbetriebswirt wird eingeteilt in Grundlagenwissen und ein vertiefendes Studium. Je nach Standort können sich die genauen Inhalte unterscheiden. In der Regel geht es um bankbetriebliche Qualifikationen, um Vertriebsqualifikationen und um Führungsqualifikationen. Diese Weiterbildung schließt man mit einer Prüfung ab, die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht.

Du solltest Sparkassenbetriebswirt/in werden, wenn …
  1. Freundlichkeit selbstverständlich für dich ist.
  2. du immer gewissenhaft bist.
  3. geregelte Arbeitszeiten dir sehr wichtig sind.
Du solltest auf keinen Fall Sparkassenbetriebswirt/in werden, wenn …
  1. du nicht sonderlich gut mit Geld umgehen kannst.
  2. Mathematik und Wirtschaft dir schon in der Schule überhaupt nicht lag.
  3. du dir nicht vorstellen kannst, täglich Anzug zu tragen.
Das Sparkassenbetriebswirt/in-Quiz
Frage / 3

Was ist eine Universalbank?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, Universalbank, auch Vollbank genannt, ist eine Bank, die die ganze Bandbreite an Finanzgeschäften anbietet.
Richtig! Eine Universalbank, auch Vollbank genannt, ist eine Bank, die die ganze Bandbreite an Finanzgeschäften anbietet.

Was versteht man unter einem Passivgeschäft?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, man versteht unter einem Passivgeschäft den Geschäftsbereich einer Bank, der sich mit der Annahme von Kundengeldern beschäftigt Man spricht hierbei auch vom Passivgeschäft, da sich diese Geschäfte auf der Passivseite der Bilanz einer Bank abspielen.
Richtig! Man versteht unter einem Passivgeschäft den Geschäftsbereich einer Bank, der sich mit der Annahme von Kundengeldern beschäftigt Man spricht hierbei auch vom Passivgeschäft, da sich diese Geschäfte auf der Passivseite der Bilanz einer Bank abspielen.

Welches Tier findet man vor der Frankfurter Börse?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, der Bulle ist eines der Wahrzeichen der Frankfurter Börse
Richtig! Der Bulle ist eines der Wahrzeichen der Frankfurter Börse
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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