Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker in Frästechnik Zerspanungsmechaniker/in in Frästechnik

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Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtarbeit
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 700 Euro
2. Jahr: 720 Euro
3. Jahr: 750 Euro
4. Jahr: 800 Euro

Zerspanungsmechaniker/in in Frästechnik

Wo gefräst wird, da fallen ordentlich Späne. Metallspäne, um genau zu sein, denn mit einer Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker in Frästechnik wirst du Experte für die Bearbeitung von Werkstücken aus Stahl. Dein Einsatzgebiet sind Fräsmaschinensysteme, mit denen du Präzessionsbauteile aus Metall anfertigst. Mit einer Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker in Frästechnik kannst du in den verschiedensten Industriebereichen arbeiten und bist überall gefragt. Ob Automobilindustrie, Maschinenbau, Raumfahrttechnik oder Medizintechnik - alle haben Verwendung für dein Können. Dabei ist bei deiner Arbeit vor allem äußerste Präzision gefragt, ob bei kleinen Bauteilen oder riesigen Motorengehäusen. 

Bei so viel Genauigkeit ist es gut, dass ein Großteil der Fertigungsprozesse inzwischen von Maschinen für dich erledigt wird. So gut wie alle Maschinen, mit denen du in deiner Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker in Frästechnik arbeitest, sind dabei computergesteuert. Deswegen ist ein großer Teil deiner Ausbildung auch der Programmierung von CNC-Maschinen, also computergesteuerten Maschinen, gewidmet. Wenn du also nicht gerne körperlich hart arbeitest oder es nicht kannst, dann ist das eine gute Nachricht für dich. Denn während nicht mehr allzu viel körperliche Anstrengung auf dich zukommt, sind logisches Denken und das Durchschauen von komplexen Systemen umso mehr gefragt.

Zahlen! Wenn du beim Ertönen des Wortes am liebsten ganz schnell weglaufen würdest, dann ist eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker in Frästechnik definitiv nicht das Richtige für dich. Ob Winkel, Längen oder Flächen - all das will berechnet werden. Dazu gehört neben einem echten Mathe-Brain auch ein sehr gutes räumliches Denken, denn du musst in der Lage sein, technische Zeichnungen verstehen zu können, mit denen du täglich arbeiten wirst. 

Natürlich brauchst du für die Ausbildung auch technisches und handwerkliches Geschick, um unfallfrei mit den Werkzeugen arbeiten zu können. Englisch wird inzwischen übrigens auch immer wichtiger, da technische Zeichnungen zum Teil nur auf Englisch vorhanden sind und auch viele Unternehmen international arbeiten.

Viele Maschinenbauteile werden durch spanende Verfahren, zu denen auch das Fräsen gehört, hergestellt. Die meisten dieser Verfahren werden durch CNC-Programme gesteuert. Bei einer Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker in Frästechnik lernst du natürlich genau, diese Programme so zu programmieren, dass Bauteile präzise und korrekt gefräst werden. Dabei ist die Qualitätsprüfung natürlich auch wichtig, denn wenn das von dir produzierte Teil, und mag es noch so klein sein, fehlerhaft ist, dann kann dadurch eine ganze Maschine unbrauchbar werden. Und du willst die ganze Arbeit bestimmt nicht noch einmal von vorne machen.

Wusstest du schon, dass...

  • Osmium das härteste Metall ist? Es ist dabei vielleicht nicht so hart wie Diamanten, aber dafür ist es die dichteste Substanz auf Erden.
  • die ersten CNC-Steuerungen Mitte der 60er Jahre auf den Markt kamen? Den Grundstein für die Technik legte übrigens der Amerikaner John Parsons zu Beginn der 50er Jahre.
  • der Unterschied zwischen Drehen und Fräsen ist, dass beim Fräsen das Werkzeug rotiert, während beim Drehen das Werkstück rotiert?
  • Töne 15 mal schneller durch Stahl als durch die Luft gelangen?
  • Schneidhaltigkeit die Fähigkeit eines Werkzeuges ist, seine Schneidfähigkeit während des Zerspanens beizubehalten?

In der Regel dauert die Ausbildung dreieinhalb Jahre. Bei guten Noten und Leistungen oder durch vorher gesammelte Qualifikationen kannst du deine Ausbildung aber auch auf drei Jahre verkürzen. Die Grundausbildung, mit der die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker in Frästechnik beginnt, dauert ungefähr acht bis zehn Wochen. Hier lernst du viele allgemeine technische Grundlagen wie feilen, drehen und fräsen. Der zweite Teil ist die Maschinenausbildung. Hier bringt man dir bei, Fräsmaschinen zu bedienen und mit CNC-Programmen umzugehen. Im letzten Teil deiner Ausbildung bist du in den verschiedenen Fertigungsabteilungen, wie zum Beispiel in der Qualitätssicherung, beschäftigt. Wenn du deinen Abschluss erst einmal in der Tasche hast, gibt es nun mehrere Möglichkeiten, wie es für dich weitegehen kann. Entweder wirst du übernommen, oder du bildest dich weiter, indem du zum Beispiel deinen Meister machst.

Na, ist der Funke übergesprungen? Dann bewirb dich doch einfach!

Du solltest Zerspanungsmechaniker/in in Frästechnik werden, wenn …
  1. dein räumliches Vorstellungsvermögen gut ist.
  2. Technik dich interessiert und du technisches Talent hast.
  3. du gerne mit dem Computer arbeitest.
Du solltest auf keinen Fall Zerspanungsmechaniker/in in Frästechnik werden, wenn …
  1. du ein Fashionvictim bist. In der Welt der Zerspanungsmechaniker trägt man Blaumann.
  2. dir die Bohrgeräusche beim Zahnarzt schon das kalte Grausen bereiten.
  3. präzises und sorgfältiges Arbeiten dich langweilt und du kreatives Chaos bevorzugst.
Das Zerspanungsmechaniker/in in Frästechnik-Quiz
Frage / 3

Welches Fräsverfahren gibt es nicht?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, das Verfahren „Rumfräsen“ gibt es nicht. Beim Wälzfräsen werden beispielsweise Zahnräder und beim Tauchfräsen ebene Flächen hergestellt.
Richtig! Das Verfahren „Rumfräsen“ gibt es nicht. Beim Wälzfräsen werden beispielsweise Zahnräder und beim Tauchfräsen ebene Flächen hergestellt.

Wofür steht die Abkürzung PKB?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, PKB steht für Polykristallines kubisches Bornitrid, einen Werkstückstoff mit ausgezeichneter Warmfestigkeit.
Richtig! PKB steht für Polykristallines kubisches Bornitrid, einen Werkstückstoff mit ausgezeichneter Warmfestigkeit.

Was ist eine T-Nute?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, T-Nuten fixieren im Maschinenbau die Werkstücke auf Spanntischen.
Richtig! T-Nuten fixieren im Maschinenbau auf Spanntischen die Werkstücke.
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Dieses Profil wurde von Nele geschrieben
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