Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 300-710 Euro
2. Jahr: 350-760 Euro
3. Jahr: 420-820 Euro
4. Jahr: 470-880 Euro

Zweiradmechaniker/in

Im Betrieb wirst du den Aufbau eines Zweirads von der ersten bis zur letzten Schraube kennenlernen, Reparaturen durchführen und erfahren, wie man Kunden im Verkaufsraum betreut und Verkäufe durchführt. Außerdem bringt man dir bei, wie die Kontrolle und Dokumentation der Verkehrs- und Betriebssicherheit von Fahrzeugen funktioniert. Da deine Produkte im Straßenverkehr eingesetzt werden, sollte dir die Verantwortung natürlich bewusst sein. Es wird erwartet, dass du konzentriert und präzise arbeitest, wenn du Bremsen montierst und Reifen einhängst.

 

Wusstest du schon, dass...

  • man das Fahrradfahren nicht verlernt, weil es eine so einfache sich wiederholende Bewegung für unseren Körper darstellt, dass diese im Langzeitgedächtnis vor dem Vergessen geschützt wird? Das bedeutet jedoch nicht, dass man nicht unsicher fahren wird, wenn man es schon länger nicht mehr getan hat. ;-)
  • der Zweiradmechaniker bis 1989 der „Mechaniker (Nähmaschinen- und Zweirädermechaniker)“ gewesen ist? Das liegt daran, dass die Zweiradindustrie aus Nähmaschinenfabriken entstand.
  • in Deutschland rund 67 Millionen Personen mit einem Fahrrad ausgestattet sind?
  • du für die optimale Fahrradgröße nicht nur deine Körpergröße, sondern auch die Länge deines Hoseninnensaums und deines Schritts relevant sind?
  • es auch Motorradsport im Winter gibt? Eisspeedway ist ein Wettrennen, dass vor allem in Russland sehr beliebt ist.

Während du in den ersten beiden Ausbildungsjahren allgemeine Lerneinheiten und Inhalte zu Zweirädern vermittelt bekommst, wird es spätestens im dritten Lehrjahr spannend: Denn dann spezialisierst du dich auf motorisierte oder nicht-motorisierte Zweiräder. Hier unterscheiden sich dann natürlich die Ausbildungsinhalte erheblich: Während der Zweiradmechaniker für motorisierte Fahrzeuge sich ebenfalls mit der Elektronik und der Motorentechnik seiner Gefährte auseinandersetzen muss, lernt der auszubildende Zweiradmechaniker für nicht-motorisierte Zweiräder natürlich ganz andere technische Aspekte kennen. In beiden Fällen wird auch die entsprechende Präsentation und Bewerbung der Produkte vermittelt, so dass du nicht nur die richtigen Schrauben an deinen Fahrzeugen festschrauben, sondern diese auch ansprechend deinen Kunden vorzeigen kannst.

Die Ausbildung zum Zweiradmechaniker findet entweder in der Industrie oder im Handwerk statt. Danach hast du die Möglichkeit dich noch weiterzubilden, um deine Kenntnisse in der Mechanik zu erweitern, vielseitiger eingesetzt werden zu können und letztlich auch, um später mehr Geld in der Tasche zu haben. Dies bietet sich allein deswegen auch an, weil auszubildende Zweiradmechaniker leider eher unterdurchschnittlich bezahlt werden. Aber das kann man ändern: Besuche doch nach einigen Jahren im Betrieb einen Meisterkurs mit anschließender Prüfung. Dadurch wirst du in die Lage versetzt, selbst Verantwortung für Mitarbeiter zu übernehmen oder auszubilden. Eine Fortbildung zum Techniker oder zum Fach- oder Betriebswirt ist auch möglich. Hier stehen dir, wie in allen technischen Berufen, sehr viele und gute Möglichkeiten zur Auswahl, um deiner Ausbildung zum Zweiradmechaniker noch eine Krone aufzusetzen.

Du solltest Zweiradmechaniker/in werden, wenn …
  1. dir vier Räder zwei zuviel sind.
  2. Leute mit ihren Technikfragen zu dir kommen.
  3. du gerne bastelst und handwerkliche Aufgaben erledigst.
Du solltest auf keinen Fall Zweiradmechaniker/in werden, wenn …
  1. du dir nicht gerne die Hände schmutzig machst.
  2. die Sicherheit anderer dir nicht am Herzen liegt.
  3. du grundsätzlich nur zu Fuß oder mit dem ÖPNV unterwegs bist.
Das Zweiradmechaniker/in-Quiz
Frage / 3

Was ist eine Nabe?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, Naben halten im Reifen die einzelnen Speichen zusammen und stellen die Verbindung zur Karosserie dar.
Richtig! Naben halten im Reifen die einzelnen Speichen zusammen und stellen die Verbindung zur Karosserie dar.

Welcher Takt ist der Verdichtungstakt in einem Viertaktmotor?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, im 1. Takt wird der Kraftstoff in den Zylinder gesaugt, im 2. Takt dann verdichtet, im 3. Takt wird durch die Verbrennung des Kraftstoffs der Motor weiter angetrieben und im 4. Takt die im Zylinder verbliebenden Abgase vom Kolben durch das Abgasventil hinausgedrückt.
Richtig! Im 1. Takt wird der Kraftstoff in den Zylinder gesaugt, im 2. Takt dann verdichtet, im 3. Takt wird durch die Verbrennung des Kraftstoffs der Motor weiter angetrieben und im 4. Takt die im Zylinder verbliebenden Abgase vom Kolben durch das Abgasventil hinausgedrückt.

Was ist 1“?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1,1“ ist die Schreibweise für 1 Zoll und die Maßeinheit, in der Fahrradrahmen gemessen werden. Ein Zoll ist übrigens exakt 2,54cm lang.
Richtig! 1“ ist die Schreibweise für 1 Zoll und die Maßeinheit, in der Fahrradrahmen gemessen werden. Ein Zoll ist übrigens exakt 2,54cm lang.
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Dieses Profil wurde von Jan-Gerrit geschrieben
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