Ausbildung als Zweiradmechatroniker/in

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Karrierepfad Zweiradmechatroniker/in

Ausbildung

Vom Klapprad bis zum Rennbike, von der klapprigen Mofa zum monströsen Chopper – nach deiner Ausbildung bist du der Herr über alles, was zwei Räder hat. In dreieinhalb Jahren lernst du nicht nur, wie man schraubt, montiert, fräst und bohrt. Auch Kundenberatung steht auf dem Programm.

Meister

Möchtest du nach deiner Ausbildung beruflich weiter heftig in die Pedale treten, dann könntest du dich nach dem Abschluss sowie einem Jahr Berufserfahrung zum Meister weiterbilden lassen. Dafür musst du die IHK-Prüfung bestehen, wofür du wiederrum an einem Vorbereitungslehrgang teilnimmst. Dieser Vorbereitungslehrgang dauert in Teilzeit zweieinhalb Jahre und kostet ein paar tausend Euro, hinterher darfst du dich aber über ein Gehalt von bis zu 5000 Euro monatlich freuen. Mögliche Richtungen wären für dich der Zweiradmechanikermeister, der Kraftfahrzeugtechnikermeister oder der Industriemeister Metall- oder Aluminiumbearbeitung.

Staatlich geprüfter Techniker

Um deine Karriere ein bisschen zu tunen, stehen dir zahlreiche Weiterbildungen als Zweiradmechatroniker zur Auswahl. Eine davon ist die Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker. Mögliche Fachrichtungen nach deiner Ausbildung wären zum Beispiel Maschinenbau/Maschinentechnik, Elektrotechnik/Elektronik oder Schweißtechnik. Je nachdem, wie viel Zeit du pro Woche investieren kannst, dauert die Fortbildung meistens zwischen 30 und 42 Monate. An staatlichen Fachschulen musst du nicht einmal etwas dafür zahlen, dafür verdienen staatlich geprüfte Techniker zwischen 3500 und 5000 Euro im Monat. Lohnt sich also!

Studium

Du hast Blut beziehungsweise Öl geleckt, möchtest deine grauen Zellen aber noch ein bisschen weiter ins Schwitzen bringen? Wie wär’s dann mit einem Studium nach deiner Ausbildung? Dafür brauchst du noch nicht einmal das Abitur oder die Fachhochschulreife. Die Voraussetzungen dafür sind von Bundesland zu Bundesland verschieden, aber grundsätzlich brauchst du die abgeschlossene Ausbildung sowie eine mehrjährige Berufserfahrung. Ein spannendes Fach könnte für dich zum Beispiel Maschinenbau sein. 

Selbstständigkeit

Mit deinem handwerklichen Geschickt steht es dir natürlich auch offen, dich irgendwann selbstständig zu machen, zum Beispiel mit einer eigenen Werkstatt oder einem eigenen kleinen Laden für Räder. Dieser Schritt will aber sorgfältig geplant sein. So solltest du nicht nur über mehrere Jahre Erfahrung verfügen, sondern dir auch schon einen kleinen Kundenkreis angesammelt haben. Außerdem helfen dir hier Weiterbildungen in wirtschaftlichen Bereichen weiter, schließlich musst du dich als Selbstständiger auch um Personal, Rechnungen und Marketing kümmern. Und das nötige Kleingeld brauchst du für den Start natürlich auch.

Nach deiner Ausbildung kannst du…

  • ...Einzelteile wie Bremssysteme oder Tretlager ausbauen und einbauen.
  • ...Fahr- oder Motorräder reparieren.
  • ...Kunden zu unterschiedlichen Bereichen wie Pflege, Nutzung oder Reparatur von Rädern beraten.
  • ...Fehler und Defekte bei Fahr- und Motorrädern finden.
  • ...alle möglichen Flüssigkeiten nachfüllen und wechseln.
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