Ausbildung zum/zur Agrarwirtschaftlich-technische/r Assistent/in

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Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
2 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst (möglich)
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: unvergütet
2. Jahr: unvergütet
3. Jahr:

Agrarwirtschaftlich-technische/r Assistent/in

Doch der Einsatz von Schutzmitteln und die Nähe der Felder zu Straßen machen auch nach der Ernte deinen Kontrollgang notwendig. So untersuchst du Lebensmittel auf unerwünschte Rückstände und überprüfst, ob der Vitamingehalt auch hoch genug ist. Du kannst aber auch in Tierzuchtbetrieben arbeiten. Du kontrollierst dann beispielsweise Haltung, Hygiene und Fütterung der Tiere. 

Wusstest du schon, dass...

  • Karotten nicht so lange haltbar sind, wenn man das Grün nicht entfernt? Denn die Karotte ist die Wurzel, die das Grün mit Wasser versorgt. Sie trocknet also mit der Zeit aus.
  • Melonen ein Kürbisgewächs sind und deshalb eigentlich eine Gemüse- und keine Obstsorte sind?
  • Agrarwirtschaftlich-technische Assistenten bis 2013 Landwirtschaftlich-technische Assistenten hießen?
  • mengenmäßig der Mais das bedeutendste Getreide der Welt ist? Jedes Jahr werden 700 Millionen Tonnen angebaut.
  • Löwenzahn zu Unrecht als Unkraut gilt? Es zählt zu den gesündesten Lebensmitteln.

Um deine Aufgaben umsetzen zu können, musst du zum einen direkt im landwirtschaftlichen Betrieb sein. Das heißt, du bist auf Feldern, in Pflanzenhäusern und Ställen, wo du Proben entnimmst, das Wachstum von Pflanzen überwachst oder dir ein Bild vom Zustand der Stallungen und Tiere machst. Erst dann geht es ins Labor, wo du mit Mikroskop und chemischen Verfahren deine Untersuchungen durchführst und anschließend schriftlich dokumentierst und auswertest.

Dies alles lernst du natürlich in der Ausbildung als Agrarwirtschaftlich-technischer Assistent. In der Berufsschule erwartet dich zwar sehr viel Theorie, insbesondere in den Naturwissenschaften, in Technik und in Informatik, du kannst aber auch von Anfang an Laborversuche durchführen. Da du neben der Berufsschule auch Praktika machst, bleibt dir auch der echte Arbeitsalltag nicht verborgen. Du musst übrigens nicht in jedem Gebiet ein Experte sein, vielmehr hast du die Möglichkeit, dich auf einzelne Bereiche zu spezialisieren.

Warst du im Bio- und Chemieunterricht spätestens Feuer und Flamme, wenn das Mikroskop zum Einsatz kam, dann sind das schon einmal tolle Voraussetzungen dafür, dass dir die Ausbildung als Agrarwirtschaftlich-technischer Assistent liegt. Denn Begeisterung für die Naturwissenschaften steht natürlich an erster Stellen, wenn es um die Eignung für den Beruf geht. Doch du wirst dich nicht nur im Labor hinter Brille und Mikroskop verschanzen, sondern auch viel unterwegs sein. Frische Luft schnappst du also nicht nur in den Pausen. Schönwetter ATAs gibt es allerdings nicht, Regen sollte dir daher ebenso wenig ausmachen wie Kälte und Hitze. 

Du solltest Agrarwirtschaftlich-technische/r Assistent/in werden, wenn …
  1. du schon seit Jahren einen eigenen Experimentierkasten hast.
  2. die Tier- und Pflanzenwelt dich riesig interessiert.
  3. auf dich immer Verlass ist und du bei allem sehr ordentlich bist.
Du solltest auf keinen Fall Agrarwirtschaftlich-technische/r Assistent/in werden, wenn …
  1. Regen und Hitze für dich Gründe sind, drinnen zu bleiben.
  2. du bei Versuchen im Chemieunterricht lieber zugeguckt als mitgemacht hast.
  3. dein Daumen nicht grün, sondern schwarz ist.
Das Agrarwirtschaftlich-technische/r Assistent/in-Quiz
Frage / 3

Wer oder was ist eine Drosophila?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, wer sich im Biologieunterricht der Genetik widmet, der schließt Bekanntschaft mit der Drosophila. Sie ist eine Fruchtfliege, die besonders häufig zur Erklärung des Kreuzungsschemas in der Genetik herangezogen wird. Grundkenntnisse in der Biologie sind in der Ausbildung als Agrarwirtschaftlich-technischer Assistent besonders wichtig.
Richtig! Wer sich im Biologieunterricht der Genetik widmet, der schließt Bekanntschaft mit der Drosophila. Sie ist eine Fruchtfliege, die besonders häufig zur Erklärung des Kreuzungsschemas in der Genetik herangezogen wird. Grundkenntnisse in der Biologie sind in der Ausbildung als Agrarwirtschaftlich-technischer Assistent besonders wichtig.

Was ist kein landwirtschaftliches Gerät?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, die Hungerharke und den Rübenroder gibt es tatsächlich. Nur der Kartoffelkiller ist frei erfunden. Die Hungerharke ist einer Kutsche ähnlich und kann von einem Traktor oder auch Pferd über ein Feld gezogen werden. Der Rübenroder ist eine Maschine, die bei der Ernte von Zuckerrüben eingesetzt wird.
Richtig! Die Hungerharke und den Rübenroder gibt es tatsächlich. Nur der Kartoffelkiller ist frei erfunden. Die Hungerharke ist einer Kutsche ähnlich und kann von einem Traktor oder auch Pferd über ein Feld gezogen werden. Der Rübenroder ist eine Maschine, die bei der Ernte von Zuckerrüben eingesetzt wird.

Wo hat die Kartoffel ihren Ursprung?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, die Kartoffel stammt aus dem Andenhochland, das zwischen dem heutigen Peru und Bolivien liegt.
Richtig! Die Kartoffel stammt aus dem Andenhochland, das zwischen dem heutigen Peru und Bolivien liegt.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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