Ausbildung zum/zur Fluglotse/-lotsin

Sugar image big ausbildung zum fluglotsen
Empf. Schulabschluss:
(Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer:
12-16 Monate
Arbeitszeit:
Schichtdienst
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 900 Euro
2. Jahr: 900 Euro
3. Jahr:

Fluglotse/-lotsin

Bei positivem Bescheid wirst du zu einem zwei- bis dreitägigen Auswahlverfahren nach Hamburg eingeladen. Dort testet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag der DFS, ob Du die Eignung für den Beruf des Fluglotsen mitbringst. Zu den für diesen Beruf unerlässlichen Fähigkeiten gehören u.a. räumliches Vorstellungsvermögen, Konzentrationsfähigkeit, Multitasking oder Belastbarkeit. Bestehst du den Test, gibt es noch eine dritte Phase in der festgestellt wird, wie es um deine Lern-, Team- und Entscheidungsfähigkeit und um deine Berufsmotivation bestellt ist. Wenn du überzeugst, musst du nur noch die medizinsiche Eignungsuntersuchung bestehen und kannst dir einen Ausbildungsvertrag sichern.

Aber Vorsicht, wer einmal versagt, darf kein zweites Mal erscheinen. Also sorg dafür, dass du den Test bereits beim ersten Mal bestehst!

Wusstest du schon, dass...

  • ATCO die Abkürzung für „Air traffic control officer“, also die englische Bezeichnung für Fluglotse, ist?
  • der Begriff Lotse ursprünglich aus der Seefahrt kommt und einen erfahrenen Seemann bezeichnet, der sich sehr gut in einem Gewässer auskennt?
  • Fluglotsen die Wahl zwischen zwei Arbeitsplätzen haben? Tower oder Kontrollzentrale. Der eine ist lichtdurchflutet aufgrund der großen Panoramafenster. Der andere hat keine Fenster.
  • jeder Lotse zusammen mit einem Kollegen für ein kleines Stück Himmel zuständig ist? Die sogenannten „Sektoren“ hängen wie Puzzlestücke aneinander.

Beim Fluglotsen unterscheidet man zwischen Centerlotsen und Towerlotsen. Centerlotsen überwachen An-, Ab- und Überflüge auf einem Radarschirm. Towerlotsen sorgen mit direktem Sichtkontakt zu den Flugzeugen für Sicherheit bei Starts und Landungen. Während deiner Ausbildung lernst du die unterschiedlichsten Dinge.

Nachdem du mehrere Wochen erstmal im Unterricht die Theorie lernst, folgen erste wirklichkeitsnahe Simulationsübungen. Aber auch dein theoretischer Wissenschatz wird in Fächern wie Navigation, Luftrecht, Flugzeugtypenkunde, Metereologie, Luftfahrtenglisch und Sprechfunkverfahren erweitert. Durch das Training in den Simulationsanlagen lernst du alles, was du brauchst, um für das weitere Training in einem "echten" Tower oder in einem Center gerüstet zu sein denn dort findet der praktische Teil deiner Ausbildung zum Fluglotsen statt.

Du lernst vor Ort die Besonderheiten des Luftraums kennen, den du später betreust, und machst dich mit den technischen Systemen vertraut. Und dann geht es auch schon los mit der Verantwortung, denn du wirst bald die komplette Arbeit eines Fluglotsen übernehmen. Du koordinierst die Flugzeuge, kommunizierst mit deinen Kollegen im Tower oder Center und gibst per Sprechfunk erste Anweisungen an die Piloten - natürlich alles noch unter Aufsicht eines erfahrenen Kollegen!

Während der 18 Monate deiner Ausbildung legst du mehrere praktische Berechtigungsprüfungen ab und zeigst, dass du dir der großen Verantwortung für den Flugverkehr bewusst bist. Schaffst du alle Prüfungen, erhältst du schlussendlich deine Lotsen-Lizenz.

Nach deiner Ausbildung sorgst du dafür, dass der Luftraum über dir sauber und geordnet bleibt. Dank dir kommen Piloten und Reisende sicher an ihr Ziel! Wenn du eine Ausbildung zum Flutlosen absolviert hast, kannst du wirklich stolz auf dich sein! Nicht jeder ist bereit, Verantwortung für das Leben andere Menschen zu übernehmen. Also: Heb ab und lass dich zum Fluglotsen ausbilden!

Du solltest Fluglotse/-lotsin werden, wenn …
  1. du ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast
  2. du viel Geld verdienen willst.
  3. du bereit bist, große Verantwortung zu übernehmen.
Du solltest auf keinen Fall Fluglotse/-lotsin werden, wenn …
  1. du kein gutes Zahlenverständnis hast.
  2. du nicht gerne Englisch sprichst.
  3. du dich nicht für Technik und Computer interessiert.
Das Fluglotse/-lotsin-Quiz
Frage / 3

Wofür steht die Abkürzung DFS?

Leider falsch! Leider falsch, DSF ist die Abkürzung für Deutsche Flugsicherung.
Richtig! Richtig, DSF ist die Abkürzung für Deutsche Flugsicherung.

Wann gehen Fluglotsen spätestens in Rente?

Leider falsch! Leider falsch. Fluglotsen hören spätestens mit 55 Jahren auf zu arbeiten. Fluglotsen gehen nicht direkt in Rente, sondern gehen in einer von der DFS finanzierten Übergangsversorgung bis zum gesetzlichen Rentenalter. Erst danach folgt die Rente.
Richtig! Richtig, Fluglotsen hören spätestens mit 55 Jahren auf zu arbeiten. Fluglotsen gehen nicht direkt in Rente, sondern gehen in einer von der DFS finanzierten Übergangsversorgung bis zum gesetzlichen Rentenalter. Erst danach folgt die Rente.

Wie viel Meter sind 24.500 Fuß?

Leider falsch! Leider falsch. 24.500 Fuß sind 7500 Meter. Das entspricht der Höhe eines Sektors, für den ein Fluglotse verantwortlich ist.
Richtig! Richtig. 24.500 Fuß sind 7500 Meter. Das entspricht der Höhe eines Sektors, für den ein Fluglotse verantwortlich ist.
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Dieses Profil wurde von Alexandra geschrieben
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