Konditor/in Ausbildung Gehalt

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
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Gehalt & Verdienst Konditor/in

Als Konditor bist du der reinste Künstler – doch kann die Kunst auch dein Leben finanzieren? Bei uns erfährst du, was du als Konditor verdienst.

 

Wie viel verdient man als Konditor während der Ausbildung?

Im Vergleich zu anderen Ausbildungen liegt die Vergütung von Konditorlehrlingen im unteren Bereich. Allerdings gilt seit dem 1. Januar 2020 der Mindestlohn für Auszubildende. Daher bekommst du als Konditor in deinem ersten Ausbildungsjahr mindestens 649 Euro brutto im Monat. Im zweiten Jahr bekommst du mindestens 766 Euro und im dritten Jahr steigt deine Ausbildungsvergütung auf mindestens 876 Euro brutto im Monat an. 

Wie hoch ist das Gehalt nach der Ausbildung?

Hast du deine Ausbildung zum Konditor abgeschlossen, wartet ein erster Gehaltssprung auf dich. Denn auch wenn du während der Ausbildung alles gibst, müssen deine Ausbilder viel Zeit in dich investieren, um dir alles Notwendige beizubringen. Hast du die Ausbildung durchlaufen, kannst du selbstständig arbeiten und hast damit einen höheren Gehaltsanspruch. Generell hängt die Höhe deines Gehaltes davon ab, wo du lebst, denn tatsächlich erhalten Konditoren der alten Bundesländer einen höheren Verdienst, als Konditoren der neuen Bundesländer. So liegt bei Konditoren das Durchschnittsgehalt zwischen 2.000 und 3.200 Euro brutto. Das mittlere Einkommen von Konditorinnen und Konditoren liegt in Deutschland bei rund 2.570 Euro brutto im Monat.

Durchschnittsgehalt (brutto) - Konditor/in

  • 1. Jahr:
    649 €
  • 2. Jahr:
    766 €
  • 3. Jahr:
    876 €
  • Einstiegsgehalt
    1900-2200 €

Gehaltsvergleich (brutto) - Konditor/in

  • Konditor/in
    2000 - 3200
  • Bäcker
    2000 - 3200
  • Koch
    1900 - 3200
  • Konditorei-Fachverkäufer
    1900 - 2600

Mit welchem Gehalt kann ich als Konditorin später rechnen?

Während deiner beruflichen Laufbahn wirst du den einen oder anderen Aufstieg erleben. Vom angestellten Mitarbeiter zum Postenleiter und irgendwann sogar zum Backstubenleiter. Mit jedem höheren Posten als Konditor wartet natürlich auch eine Gehaltserhöhung auf dich. Meistens kommen die Aufstiege nicht von allein, sondern sind das Resultat von Anstrengungen und Weiterbildungen. Denn in einemkünstlerisch-handwerklichen Beruf ist es besonders wichtig, sich fortzubilden. So gibt es eine ellenlange Liste an Spezialisierungen für Konditoren, die dir Verdienstsprünge ermöglichen können. Denn generell gilt: umso höher deine Qualifikation, desto größer ist auch dein Gehaltsanspruch.

Besonders viele Türen öffnet dir das Ablegen der Meisterprüfung. Zum einen kannst du dich mit deiner eigenen Konditorei selbstständig machen und selber Konditorlehrlinge ausbilden, zum anderen eröffnen sich dir zahlreiche Führungspositionen, beispielsweise als Chefpatissier in einem Hotelrestaurant. Zum Vergleich: Konditormeister haben einen Durchschnittsverdienst von 3.400 Euro, der sich je nach Position steigern lässt. Vielleicht möchtest du die Backstube ja auch mal verlassen, möglich wäre daher auch eine Laufbahn als Lehrer einer Fachschule. Als Konditor gibt es also verschiedene Möglichkeiten, das Gehalt zu beeinflussen.