Ausbildung als Notarfachangestellte/r

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
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Bewerbung als Notarfachangestellte/r

Bevor du dich auf Verträge und Urkunden stürzen darfst, musst du dich einem ganz anderen Dokument zu stellen: der Bewerbung für die Ausbildung zur Notarfachangestellten. Wie später bei den Testamenten, Kaufverträgen & Co. gilt es aber auch hier schon, äußerst sorgfältig zu arbeiten. Du hast vermutlich keinen Fachangestellten, der dir dabei hilft – aber dafür uns! Wir haben alle Infos gesammelt, die du brauchst, um die perfekte Bewerbung zusammenzustellen. Und unter die darfst du am Ende dann sogar selbst die Unterschrift setzen.

Eine gute Notarfachangestellte zeichnet sich vor allem durch ihre sorgfältige Arbeitsweise und ihre sicheren Sprachkenntnisse aus. Deine Bewerbung sollte also frei von Rechtschreibfehlern und anderen Mängeln sein. Denn wer sich nicht die Mühe macht, Anschreiben und Lebenslauf fehlerfrei abzuliefern, von dem erwartet man auch später nicht unbedingt die größte Sorgfalt. Lebenslauf und Anschreiben müssen aber nicht nur mit der Form, sondern auch mit ihrem Inhalt überzeugen.

Im Anschreiben beantwortest du drei Fragen: Warum möchtest du Notarfachangestellte werden? Warum willst du deine Ausbildung in genau diesem Notariat machen? Und warum bist du der beste Azubi, den dein zukünftiger Arbeitgeber finden kann? Du selbst solltest auf jeden Fall deutlich machen, wenn dich an diesem Beruf zum Beispiel der Umgang mit verschiedenen Menschen, das selbstständige Arbeiten, die guten Aufstiegschancen und natürlich die rechtliche Thematik reizt. Und was hast du über den Notar herausgefunden, bei dem du dich bewirbst? Hat er vielleicht einen besonders guten Ruf oder spannende Mandanten?

Im Lebenslauf gibst du dann einen Überblick über deinen schulischen Werdegang, wobei hier nicht nur dein Abschluss, sondern vor allem deine Note in Deutsch interessiert. Abgerundet wird deine Bewerbung dann mit allen wichtigen Zeugnissen.

Da es sich bei Notariaten meist um kleine Unternehmen handelt, in denen ein bis zwei Notare und auch genauso viele Fachkräfte arbeiten, ist der persönliche Eindruck sehr wichtig. Wenn du also etwas Zeit hast und die Bewerbungsanschrift nicht allzu weit weg liegt, könnte es einen sehr guten ersten Eindruck machen, wenn du deine Bewerbung persönlich abgibst. Das zeigt außerdem, dass du echtes Interesse hast und dich auch mal etwas traust. Du solltest du dich vorher aber auf jeden Fall beim Empfang informieren, ob das in Ordnung ist, oder ob du die Unterlagen lieber schicken solltest.

Dresscode im Bewerbungsgespräch

Als Notarfachangestellte hast du sehr viel Kontakt mit den Mandanten. Entsprechende Kleidung ist also wichtig. Zwar wird keiner von dir erwarten, ein edles Kostüm oder einen sehr teuren Anzug zu tragen, aber eine ordentliche Stoffhose mit schicker Bluse oder schickem Hemd ist angemessen. Und genau das solltest du auch tragen, wenn du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. Saubere Schuhe sind ebenfalls ein Muss, die Sneakers lässt du besser zu Hause. Achte auch darauf, nicht zu viel Schmuck zu tragen und nicht zu stark geschminkt zu sein – weniger ist in diesem Fall mehr. Wichtig ist auch deine Körperhaltung. Wenn du zum Beispiel Mandanten empfängst, solltest du nicht die Hände in den Hosentaschen haben oder bei einem Gespräch auf den Boden schauen. Das gleiche gilt natürlich auch für dein Vorstellungsgespräch.

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