Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann/-frau

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Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 500-600 Euro
2. Jahr: 550-650 Euro
3. Jahr: 600-700 Euro

Personaldienstleistungskaufmann/-frau

Der Erfolg einesUnternehmens hängt zu einem Großteil davon ab, dass die richtigen Mitarbeiteran der richtigen Stelle sind. So wundert es nicht, dass dieEinstellungsverfahren immer aufwendiger werden. Viele Unternehmen geben daherdie Suche nach den passenden Mitarbeitern in professionelle Hände ab und lassensogenannte Personaldienstleistungsagenturen die Vorauswahl treffen. AndereUnternehmen dagegen besitzen eigene Personalabteilungen, mit Mitarbeitern, dieausschließlich für die Personalbeschaffung verantwortlich sind. AlsPersonaldienstleistungskauffrau dreht sich künftig auch dein Leben um die Suchenach den perfekten Mitarbeitern. Du schreibst Stellen aus, triffst eineVorauswahl und führst Bewerbungsgespräche durch. Heute noch denkst du über deineigenes Bewerbungsgespräch nach – nach deiner 3-jährigen Ausbildung sitzt duselbst auf der anderen Seite des Tisches. 

Währen deiner Ausbildungzum Personaldienstleistungskaufmann warten die verschiedensten Aufgabenbereicheauf dich. Zwei der bedeutendsten sind die Personalgewinnung und derPersonaleinsatz. Hinter dem Begriff Personalgewinnung verbergen sich dieVorgänge, die hinter der Neuanstellung eines Mitarbeiters stecken. So musst duzunächst die Stellenanzeige formulieren. Welche Eigenschaften soll der perfekteBewerber haben, was bietet dagegen das Unternehmen? Sind die Stellenanzeigenauf den verschiedenen Plattformen, wie beispielsweise auch Ausbildung.de,veröffentlicht und die ersten Bewerbungen eingetrudelt, heißt es diesesorgfältig zu lesen. 

Welche Bewerber klingenbesonders interessant, wer scheint eher ungeeignet? Nun kommt der besondersspannende Teil der Personalgewinnung – die Einladung zu Vorstellungsgesprächen.Du lernst die Kandidaten persönlich kennen und prüfst sie auf Herz undNieren.  Doch das Treffen des perfekten Mitarbeiters ist noch lange nichtalles, was auf dich wartet. Damit die Mitarbeiter immer glücklich, zufriedenund motiviert sind, bereitest du sie auf ihren Einsatz vor, führstFeedbackgespräche und organisierst Weiterbildungen und Schulungen. Aber auchdas Erstellen von Rechnungen und die Auswertung von Statistiken zählen zudeinem Arbeitsalltag. 

Wusstest du schon, dass...

  • der Ausbildungsberuf zu den Jüngsten überhaupt zählt? 2010 haben die ersten Azubis ihre Ausbildung erfolgreich beendet.
  • Personaldienstleistungskaufleute auch Headhunter (auf Deutsch Kopfjäger) genannt werden?
  • Unternehmen mehr Bewerbungen über Online-Jobbörsen als über ihre eigene Firmenhomepage bekommen?
  • es Personaldienstleistern erst seit kurzem erlaubt ist, eine Vermittlungsgebühr von den Arbeitssuchenden zu verlangen? Diese darf allerdings 2.000 Euro nicht übersteigen.
  • rund 2% der arbeitenden Bevölkerung bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt sind?

Um Personaldienstleistungskaufmann werden zu können brauchstdu mehr als nur gute Noten in Mathe und Deutsch, sondern vor allem eins – einegute Menschenkenntnis. Es sollte dir leicht fallen, Gespräche zu führen undschnell erste Einschätzungen über eine Person geben zu können. So muss oftmalsinnerhalb einer halben Stunde eine Entscheidung getroffen werden, ob einBewerber geeignet ist, oder eben nicht. Denn Fehleinschätzungen können für dieUnternehmen teuer und lästig werden. Deine Ausbildung dauert insgesamt dreiJahre und kann in Personalabteilungen von Unternehmensverwaltungen, Personaldienstleistungsunternehmenund Zeitarbeitsunternehmen absolviert werden. Bist du besondersehrgeizig, hast du die Möglichkeit, sie auf zwei bis zweieinhalb Jahre zuverkürzen. Auch wenn du offiziell keinen bestimmt Schulabschluss brauchst, istein mittlerer Abschluss oder die Hochschulreife von großem Vorteil. So sindüber 55% aller angehender Personaldienstleistungskaufleute Abiturienten. Hastdu die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, hast du tolle Zukunftschancen. Zumeinen steigt die Bedeutung der Personalgewinnung immer mehr an, wodurch mitvielen freien Arbeitsplätzen im Personalbereich zu rechnen ist. Zum anderenwerden viele interessante Weiterbildungen angeboten, mit denen du deineKarriere antreiben kannst. Führungspositionen sind als Personaldienstleistungskaufmannalso in greifbarer Nähe. 

Du solltest Personaldienstleistungskaufmann/-frau werden, wenn …
  1. du sehr gute Menschenkenntnis hast.
  2. du gerne Gespräche führst und immer die passende Argumente findest.
  3. du sehr belastbar bist.
Du solltest auf keinen Fall Personaldienstleistungskaufmann/-frau werden, wenn …
  1. du lange brauchst um mit anderen Menschen warm zu werden.
  2. es dir schwerfällt, andere von deiner Meinung zu überzeugen.
  3. du keinen Spaß an Computerarbeit hast.
Das Personaldienstleistungskaufmann/-frau-Quiz
Frage / 3

Was ist eine Chiffre-Stellenanzeige?

Leider falsch! Bei einer Chiffre-Stellenanzeige ist der Arbeitgeber unbekannt. Die Bewerber bewerben sich also, ohne genau zu wissen, bei wem sie landen.
Richtig! Bei einer Chiffre-Stellenanzeige ist der Arbeitgeber unbekannt. Die Bewerber bewerben sich also, ohne genau zu wissen, bei wem sie landen.

Was versteht man unter Leiharbeit?

Leider falsch! Unter Leiharbeit versteht man wenn ein Arbeiter von seinem Arbeitgeber an ein anderes ausgeliehen wird. Personalunternehmen übernehmen oft die Rolle des „Verleihers“.
Richtig! Unter Leiharbeit versteht man wenn ein Arbeiter von seinem Arbeitgeber an ein anderes ausgeliehen wird. Personalunternehmen übernehmen oft die Rolle des „Verleihers“.

Was ist eine Vollbeschäftigung?

Leider falsch! Von Vollbeschäftigung spricht man, wenn alle erwerbsfähigen Menschen in einem Land Arbeit haben. Leider ist dies in der heutigen Wirtschafslage kaum zu erreichen.
Richtig! Von Vollbeschäftigung spricht man, wenn alle erwerbsfähigen Menschen in einem Land Arbeit haben. Leider ist dies in der heutigen Wirtschafslage kaum zu erreichen.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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