Ausbildung als Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r

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Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags, Wochenendarbeit möglich
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 630 Euro
2. Jahr: 680 Euro
3. Jahr: 720 Euro

Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r

Als PKA – also pharmazeutisch kaufmännische Angestellte – bist du die gute Fee der Apotheke. Du bestellst die Waren, sorgst dafür, dass die Medikamente fachgerecht gelagert werden und berätst die Kunden. Du bist praktisch die Schnittstelle zwischen Büro und Verkaufsraum. Während deiner Ausbildung zur PKA kommen daher abwechslungsreiche Aufgaben auf dich zu. Auf der einen Seite lernst du, im Aktenwald immer den Überblick zu behalten, Bestellungen durchzuführen, Bestellscheine zu überprüfen und abzuheften und Rechnungen zu schreiben. Einfach gesagt: Du sorgst dafür, dass die Regale immer mit Medikamenten und Kosmetikprodukten gefüllt sind und kein Patient den Laden unversorgt verlassen muss. Auf der anderen Seite lernst du, die Kunden zuberaten. Auch wenn du als PKA keine Rezepte entgegen nehmen darfst, so gibt es dennoch eine Fülle von Aufgaben im Verkaufsraum für dich. Denn neben den rezeptpflichtigen Medikamenten werden auch viele Kosmetikprodukte und Verbandsmittel an den Mann gebracht. Nach deiner dreijährigen Ausbildung zur PKA bist du also vor und hinter den Kulissen einer Apotheke zuhause.

Deine Ausbildung zur PKA findet in einer Apotheke statt. Dort lernst du den Tagesablauf kennen, um von Anfang an fleißig mitzuarbeiten. Wie werden Medikamente gelagert und bestellt und Verkaufsgespräche geführt? Viele Kunden erhalten ihre Medikamente oder Salben individuell auf sie abgestimmt. Du lernst daher auch, wie diese gemischt und abgepackt werden. Damit keine abgelaufenen Medikamente im Verkauf landen, prüfst du zudem regelmäßig die Haltbarkeit. Da sich Produkte am besten verkaufen, wenn sie ansprechend präsentiert werden, kannst du dich auch im Bereich Dekoration austoben. Dazu gehören beispielsweise die Gestaltung des Schaufensters und die Ausstellung der verschieden Kosmetikprodukte. Ein normaler Arbeitstag geht in der Regel von 9 bis 18 Uhr – oder eben so lange, wie die Apotheke geöffnet hat. Es kann also auch mal möglich sein, dass du samstags arbeiten musst.

Neben dem Alltag in der Apotheke heißt es für dich aber auch, an zwei Tagen in der Woche, die Schulbank zu drücken. In der Berufsschule stehen beispielsweise die Fächer BWL, Rechnungswesen und Textverarbeitung an. Diese Fächer brauchst du, um mit den Computerprogrammen der Apotheke umzugehen und beispielsweise Rechnungen oder Bestellungen zu erstellen. In Fachkunde wird es dagegen anschaulicher, denn der Unterricht wird von Apothekern geleitet. Hier erfährst du alles über die Medikamente und deren Zusammensetzung aber auch über die rechtlichen Regelungen, an die sich eine Apotheke halten muss. So müssen die Patienten beispielsweise über die Risiken und die richtige Einnahme der Medikamente informiert werden. Ebenso muss die Altersbegrenzung bei der Medikamentenausgabe beachtet werden. Damit ihr also immer auf der sicheren Seite seid, heißt es für dich, im Unterricht gut aufzupassen.

 

Wusstest du schon, dass...

  • nur Apotheker und Pharmazeutisch-technische Assistenten rezeptpflichtige Medikamente ausgeben dürfen?
  • Medikamente zu den Drogen gezählt werden?
  • Nasenspray süchtig machen kann?
  • nur 8% der Medikamente, die in klinischen Studien getestet werden, es auch auf den Markt schaffen?
  • die häufigste Form von Arzneimitteln die Tabletten und Kapseln sind? Sie machen rund 80% aller Arzneimittel aus.

Um PKA werden zu können brauchst du verschiedene Talente. Du musst vor allem gut mit Menschen umgehen können, da du täglich Kundenkontakt hast. Du berätst beispielsweise die Kunden bei kosmetischen Fragen oder telefonierst, um Waren zu bestellen. Viele Apotheken arbeiten darüber hinaus sehr eng mit Krankenhäusern, Altenheimen oder Arztpraxenzusammen. Du nimmst daher die vielen eingehenden Anrufe entgegen. Zum anderen sitzt du aber auch viel am Schreibtisch. Mit Textprogrammen wie Word solltest du daher bereits vertraut sein. Darüber hinaus solltest du sorgfältig und zuverlässig sein, denn gerade beim Mischen der Medikamente ist viel Feingefühl und Aufmerksamkeit gefragt. Der häufigste Berufsabschluss, den PKA-Azubis mitbringen ist der Realschulabschluss. Hast du einen Hauptschulabschluss, brauchst du dich aber auch nicht scheuen, dich zu bewerben. Die Ausbildung zur PKA dauert drei Jahre, hast du (Fach-)Abitur und einen guten Notendurchschnitt kannst du deine Ausbildung auf zweieinhalb Jahre verkürzen.

Du solltest Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r werden, wenn …
  1. du gerne Menschen berätst.
  2. du sehr zuverlässig und sorgfältig bist.
  3. du viel Abwechslung bei der Arbeit haben möchtest.
Du solltest auf keinen Fall Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r werden, wenn …
  1. du Probleme hast, dich zu konzentrieren und oft unaufmerksam bist.
  2. es dir schwer fällt, immer freundlich zu sein.
  3. du samstags auf keinen Fall arbeiten möchtest.
Das Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r-Quiz
Frage / 3

Was ist ein Placebo-Effekt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, ein Placebo ist ein Medikament, das keinen Wirkstoff enthält. Dennoch verspüren Patienten häufig Besserung nach der Einnahme. Diese lässt sich als Placebo-Effekt beschreiben.
Richtig! Ein Placebo ist ein Medikament, das keinen Wirkstoff enthält. Dennoch verspüren Patienten häufig Besserung nach der Einnahme. Diese lässt sich als Placebo-Effekt beschreiben.

Was ist ein Analgetikum?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, ein Analgetikum ist ein Schmerzmittel. Schmerzmittel zählen zu den meistverkauften Medikamenten.
Richtig! Ein Analgetikum ist ein Schmerzmittel. Schmerzmittel zählen zu den meistverkauften Medikamenten.

Du bist ausgebildete PKA. Ein Kunde möchte ein Rezept einlösen. Was tust du?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, als PKA bist du leider nicht befugt Rezepte einzulösen. Auch wenn du dich bestens auskennst bist du gesetzlich verpflichtet, einen Kollegen zu Rate ziehen.
Richtig! Als PKA bist du leider nicht befugt Rezepte einzulösen. Auch wenn du dich bestens auskennst bist du gesetzlich verpflichtet, einen Kollegen zu Rate ziehen.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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