Ausbildung zum Restaurantfachmann machen
Restaurantfachfrau/-mann

92 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit Schichtdienst
1. Ausbildungsjahr 440-710 Euro
2. Ausbildungsjahr 550-800 Euro
3. Ausbildungsjahr 610-890 Euro
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Ausbildung zur
Restaurantfachfrau

Schulische und duale Ausbildung

Service ist dein zweiter Name und niemand ist zuvorkommender als du? Dann bist du geradezu geboren für die Ausbildung zur Restaurantfachfrau. Als Restaurantfachfrau bzw. -mann bedienst und verwöhnst du deine Gäste in Gastronomiebetrieben wie Restaurants, Gasthäusern und Cafés. Stehen Veranstaltungen an, bringst du alles auf Vordermann, denn der Saal muss eingedeckt, das Essen vorbereitet und das Porzellan poliert werden. Deine Arbeitszeiten sind ebenso wie die Ausbildung abwechslungsreich, denn die Gäste wollen natürlich auch außerhalb ihrer Arbeitszeiten bewirtet werden. Nach deiner Ausbildung zur Restaurantfachfrau hast du viele Möglichkeiten, deine Karriere weiter voran zu treiben. Als Betriebs- oder Fachwirt könntest du beispielsweise die Leitung eins Gastronomiebetriebes übernehmen und deine eigenen Vorstellungen in die Tat umsetzen. 

Damit der Besuch des Gastes nicht eine einmalige Angelegenheit bleibt, lernst du in deiner Ausbildung zum Restaurantfachmann, wie der Gast perfekt betreut wird. Das fängt bei der Begrüßung an, geht über die Beratung und Bewirtung und endet erst mit der Verabschiedung. Du lernst das Kassensystem kennen und Rechnungen zu erstellen. Damit die Bezahlung der Rechnung nicht zum Staatsakt wird, solltest du fit im Kopfrechnen sein. Den in der Schule so liebgewonnen Taschenrechner wirst du in der Regel nicht zu Rate ziehen können. Mit der Zeit wirst du aber auch locker ohne auskommen können. In einem Restaurant werden die Speisen natürlich nicht wie bei Mutti auf dem Teller gestapelt, sondern liebevoll angerichtet. Das Auge isst schließlich mit. In der Ausbildung zur Restaurantfachfrau lernst du daher, aus einem einfachen Gericht ein kleines Kunstwerk zu machen.

Dein Arbeitstag unterscheidet sich stark vom dem deiner Freunde, die ihre Ausbildung in einer Bank oder in der Verwaltung absolvieren. Während sie schon gemütlich auf der Couch liegen und sich vom Vorabendprogramm berieseln lassen, geht es für dich erst richtig los. Arbeit bis in die Nacht ist genauso wenig eine Seltenheit wie die Arbeit am Wochenende. Diese Arbeitszeiten machen auch vor den Azubis nicht halt, zumindest soweit des Jugendschutzgesetz es zulässt. Denn bist du unter 16 Jahre alt, hast du spätestens um 20 Uhr Feierabend, bist du zwischen 16 und 18 Jahre alt, darf dein Chef dich bis 22 Uhr arbeiten lassen. Erholung wird dir natürlich dennoch eingestanden, so bleiben viele Gastronomiebetriebe an einem Tag in der Woche geschlossen; zudem steht dir ein weiterer zweiter freier Tag zu.

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Die Ausbildung zur Restaurantfachfrau findet dual statt. Das bedeutet nichts anderes, als dass du neben der Arbeit im Betrieb auch die Schulbank drückst und Prüfungen ablegst. In der Berufsschule werden dir unter anderem die betriebswirtschaftlichen Grundlagen vermittelt. Im Betrieb lernst du wiederum, dein neu erlerntes Wissen in der Praxis anzuwenden. Wie für jede Ausbildung üblich, gibt es Zugangsvoraussetzungen und Eigenschaften, die von dir erwartet werden. So solltest du ein gutes Auffassungsvermögen haben. Fällt es dir leicht, dir viele Dinge zu merken? Wenn ja, wirst du später nicht immer zweimal zum Gast laufen müssen, weil du einen Teil seiner Bestellung vergessen hast. Zudem sollte es dir leicht fallen, auch in Stresssituationen Ruhe zu bewahren und freundlich zu bleiben. Auch wenn du rechtlich gesehen keinen bestimmten Schulabschluss nachweisen musst, hat sich gezeigt, dass Betriebe vorwiegend Bewerber mit einem Haupt- oder Realschulabschluss einstellen.

 

Wusstest du schon, dass...

  • …nur 9 Restaurants in Deutschland alle 3 der begehrten Michelin Sterne haben? Die Sterne müssen übrigens jedes Jahr aufs Neue verliehen werden.
  • …man Getränke und Speisen immer von rechts (vom Gast aus) servieren sollte?
  • …der teuerste Wein aus dem Jahre 1787 stammt? Eine Flasche des Château d´Yquem Sauternes kostet atemberaubende 46.228,52 Euro.
  • …du Gläser immer an ihrem Stiel greifen solltest und niemals in der Nähe vom Rand?
  • …das teuerste Restaurant Deutschlands in Berlin liegt und gleichzeitig eines der teuersten der Welt ist? Gerade mal 8 Personen können dort gleichzeitig die französische Küche genießen.

Nach deiner Ausbildung zur Restaurantfachfrau kannst du dir selbst eine tolle Karriere servieren. Strebst du die Leitung eines Betriebes oder sogar die Eröffnung eines eigenen Restaurants oder Cafés an, solltest du an einer Weiterbildung zum Fach- oder Betriebswirt teilnehmen. In diesen Weiterbildungen erhältst du tiefgehendes Wissen zu den betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Hintergründen, die die Grundlage für leitende Positionen sind. Auch Spezialisierungen können deinen Karriereweg positiv beeinflussen. 

Du solltest Restaurantfachfrau werden, wenn...

  1. ...Gästebetreuung dir richtig Spaß macht.
  2. ...du gerne Getränke und Speisen schön und kunstvoll anrichtest.
  3. ...Offenheit und Freundlichkeit zu deinen guten Eigenschaften zählen.

Du solltest auf keinen Fall Restaurantfachfrau werden, wenn...

  1. ...die Kommunikation mit fremden Personen dir Schwierigkeiten bereitet.
  2. ...feste Arbeitszeiten und freie Abende dir total wichtig sind.
  3. ...du nicht gut organisieren kannst.

Das Restaurantfachfrau-Quiz

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