Ausbildung zum 3D-Designer/in

Mit freundlicher Unterstützung von PIXL VISN | MEDIA ARTS ACADEMY GMBH

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
2-3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: unvergütet
2. Jahr: unvergütet
3. Jahr: unvergütet

3D-Designer/in

Stell dir vor, dein Name steht im Abspann eines großen Hollywood-Blockbusters. Als 3-D-Designer ist das nicht unwahrscheinlich, denn sie erwecken fantastischen Welten, Bauten und Kreaturen für Filmproduktionen und Games zum Leben.

Was macht ein 3-D-Designer?

Die Effekte in Filmen werden immer aufwendiger und die Videospiel-Branche wird immer größer. Daher entstehen zur Zeit immer mehr Akademien und Designschulen, die eine Ausbildung zum 3-D-Designer anbieten. Häufig wird dabei das 3-D-Design mit dem Gamedesign kombiniert. Der Gamedesigner entwickelt Konzepte und Spielideen, der 3-D-Designer erweckt sie dann zu visuellem Leben.

Konzepte erstellen: 3-D-Designer sind an der Ideenfindung und Konzeptphase von Filmen und Spielen beteiligt und setzen erste Konzepte in Skizzen um. Da besonders im Gamingbereich der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, erfinden sie komplexe Spielwelten, Charaktere und Objekte für die Spielhandlung.

Entwicklung von Drehbüchern und Storylines: Grundlage der täglichen Arbeit sind Drehbücher und Storyboards – also schriftliche Dokumente, die die Szenen eines Films in Einzelbildern erläutern. 3-D-Designer erstellen diese selbst. Dafür überlegen sie sich die Handlung eines Spiels und formulieren diese bis ins letzte Detail aus. Dabei beachten sie Elemente der Dramaturgie – damit die Handlung spannend bleibt und am Ende einen Sinn ergibt. Ist ein Spiel fertiggestellt, fertigen sie zudem die Spielanleitung an.

Wusstest du schon, dass …

… Toy Story aus dem Jahr 1995 der erste komplett am Computer entstandene Spielfilm ist?

Gamedesign: Der Gamedesigner ist also für ein Spiel, was der Regisseur und Drehbuchautor für einen Film ist. Aber so, wie jeder gute Regisseur auch eine Ahnung von der Technik hinter dem Film haben sollte, so helfen dem Gamedesigner natürlich die Kenntnisse im 3-D-Design. Es ist sein Job, seine Vorstellung von einem Monster, einer Landschaft oder einem Gebäude digital umzusetzen. Bevor er das tut, überlegt er sich den Spielverlauf und verfasst ein Konzept für das Spiel.

3-D-Design: 3-D-Designer erstellen am Computer nach klaren Vorgaben Figuren und Objekte für Videospiele und Filme. Das beginnt meistens mit einer groben Zeichnung oder einer Skulptur, die zum Beispiel vorab aus Ton angefertigt werden. Nach dieser Vorlage werden dann erste 3-D-Modelle gebaut und nach und nach mit immer detaillierten Texturschichten überzogen, bis sie so real wie möglich wirken. Bei einem Wesen etwa wird zuerst eine einfarbige, detailarme Haut über das 3-D-Skelett gezogen, später dann kommen Elemente wie Poren, Schuppen oder feine Härchen dazu. Anschließend werden die Modelle animiert: 3-D-Designer lassen sie laufen, fahren oder fliegen, und berechnen dabei, wie zum Beispiel Licht und Schatten auf der Oberfläche wirken.

Geräte, die dir im Arbeitsalltag begegnen

- Storyboards

- Bildbearbeitungsprogramme

- Animations-Programme

- CDs

- Flash-Speicherkarten

Deine Aufgaben auf einen Blick

- Ideenfindung

- Konzepte entwickeln

- Entwürfe zeichnen

- Drehbücher und Storylines entwerfen

- Modellierung von Objekten

- Animation von Objekten

- Einarbeitung von visuellen Effekten

Insider: Der 3D-Designer bei der PIXL VISN media arts academy

Als Absolvent der Akademie von PIXL VISN für 3D Visual Effects arbeitest du weltweit in VFX-Studios für Film und Fernsehen, Gaming-Studios oder in Kreativagenturen. Je nach Studio steigst du entweder in einer regulären oder einer Junior-Position ein, in der du 3D-Modelle erstellst, animierst oder für visuelle Effekte zuständig bist. Durch die gute Vernetzung der Branche kannst du bereits während deiner Ausbildung Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern knüpfen, die auf der Suche nach Talenten sind. Somit hast du die Chance, dir deinen ersten Arbeitsvertrag schon vor deinem Abschluss zu sichern.

Warum sollte man 3-D-Designer werden?

3-D-Designer sind als Artists weltweit sehr gefragt, weshalb einer internationalen Karriere in der Film- und Gamingbranche nichts im Weg steht. Zudem gibt es gute Aufstiegschancen und eine Vielzahl an Fachrichtungen, in die man sich spezialisieren kann, um zum Profi auf diesem Gebiet zu werden. Nach einigen Jahren im Business ist ein sehr hohes Gehalt drin.

Wo kann ich als 3-D-Designer arbeiten?

Nach deiner schulischen Ausbildung zum 3-D-Designer arbeitest du in Film-, VFX- oder Gaming-Studios, in Kreativagenturen oder bei Softwareentwicklern für Computer-, Video-, Handyspiele oder Apps.

Deine Einsatzorte auf einen Blick

- Filmstudios

- Gamingstudions

- VFX-Studios

- Kreativagenturen

- Softwareentwickler

Wie sind die Arbeitszeiten als 3-D-Designer?

In der Regel arbeitest du als 3-D-Designer oder Gamedesigner 40 Stunden in der Woche, also werktags. In stressigen Phasen – wie zum Beispiel kurz vor einer Deadline – kann auch mal die ein oder andere Überstunde, sowie Wochenend- oder Nachtarbeit auf dich zukommen, damit dein Projekt auch rechtzeitig fertig wird. In der Regel kannst du die angesammelten Überstunden aber abbauen und mit mehr Freizeit an anderen Tagen mit weniger Arbeitsumfang ausgleichen.

Welche Arbeitskleidung tragen 3-D-Designer?

Als 3-D-Designer trägst du keine spezielle Arbeitskleidung und arbeitest in fast allen Unternehmen im Casual-Style.

Wusstest du schon, dass …

… es bereits 1933 den ersten „King Kong“-Film gab? Seine Stop-Motion-Tricktechnik war für damalige Verhältnisse sensationell.

Was muss ich für ein Typ sein, um 3-D-Designer zu werden?

Künstler: Du sprühst nur so vor Fantasie und Kreativität. Mit deinem fotografischen Gedächtnis gelingt es dir, Dinge detailgetreu und realitätsnah zu zeichnen. Benötigt jemand einen kreativen Einfall, lieferst du die meisten Ideen.
Organisationstalent: Du weißt, wie wichtig Zeitmanagement und Vorbereitung ist. Zeitdruck kennst du nicht, denn deine Arbeitsschritte sind immer so durchdacht, dass du dein Projekt ganz in Ruhe fertigstellen kannst.

Trendsetter: Du hast einen Riecher für aktuelle Trends und bist immer der Erste, der diese umsetzt. Wenn es darum geht, selbst Trends zu setzen, denkst du nicht Mainstream, sondern individuell.

Insider: Die Ausbildung bei der PIXL VISN media arts academy

Während deiner 15-monatigen Ausbildung bei PIXL VISN im Kölner MediaPark spezialisierst du dich auf einige Bereiche, wie zum Beispiel Modeling, Texturing oder Animation. Du lernst die wichtigen Disziplinen der 3D Visual Effects kennen und erstellst dein ganz persönliches Demo Reel, mit dem du dich später bei Unternehmen bewirbst.

Die Schulräume der privaten Akademie sind wie ein Studio gestaltet und mit modernstem Equipment und professioneller Software ausgestattet. Erfahrene Dozenten, die bereits an bekannten Produktionen mitgewirkt haben, vermitteln dir das nötige Know-how.


Wie läuft die Ausbildung als 3-D-Designer ab?

Die Ausbildung zum 3-D-Designer erfolgt schulisch. Praktische Erfahrungen sammelst du deshalb nicht in einem Ausbildungsbetrieb, sondern in Praxisprojekten deiner Ausbildungseinrichtung: einer Schule oder einer Akademie für 3-D Visual Effects.

Die Ausbildungsdauer ist von Schule zu Schule unterschiedlich. So kann sie zwischen anderthalb und drei Jahren betragen. Manchmal folgt auf die Ausbildung noch ein mehrmonatiges Praktikum in einem Betrieb. Man sollte sich aber im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass nicht jede Ausbildung auch mit einem staatlich anerkannten Abschluss beendet wird. Zudem sind nahezu alle Designschulen und Medienakademien in privaten Händen.

Was lernt ein 3-D-Designer in der Berufsschule?

In der Berufsschule lernst du zunächst die Theorie deines Handwerks. Du bekommst eine Übersicht über die verschiedenen Arbeitsabläufe von der Konzeptionierung bis zur Umsetzung einer Animation. Dafür eignest du dir eine effiziente Arbeitsorganisation an und nimmst an Kommunikationstrainings teil. In Praxisprojekten übst du dich im Umgang mit Programmen und spezieller VFX-Software wie der Adobe Creative Suite oder 3-D Studio Max. Du lernst, wie man ein 3-D-Modell nach einer 2-D-Vorlage erstellt und 3-D-Modellierung und Texturing anwendet. Außerdem lernst du alle Bereiche der Bildbearbeitung, des Compositing und der Grafikbearbeitung kennen. Auch Special Effects und Animation stehen auf deinem Stundenplan. Während deiner 15-monatigen Ausbildung spezialisierst du dich dann auf die Bereiche, die dir am meisten liegen.

Kommunikation und Organisation: Da Gamedesign auch mit Teamführung und Aufgabendelegation zu tun hat, triffst du bei der kombinierten Ausbildung zum 3-D-Designer und Gamedesigner auch auf Inhalte wie Kommunikationstraining und Arbeitsorganisation. Hier steht dann auch der Ausbau von spielerischen Grundideen auf dem Plan. So erlernst du die Grundlagen der Entwicklung von Drehbüchern und Storyboards, von Dramaturgie, Immersion, Spielwelten, Spielkonzeption und Storytelling – also von bestimmten Erzählmethoden.

Visuelle Gestaltung und Zeichnen: Bevor es für 3-D-Designer an die digitale Umsetzung der Storyboards und Konzepte am PC geht, werden vorab Zeichnungen angefertigt. In der Schule eignest du dir deshalb auch spezielle Zeichentechniken an und übst dich in der visuellen Umsetzung von schriftlichen Konzepten.

Modeling und Texturing: Im Bereich Modeling dreht sich alles um die Modellierung von Objekten mit spezieller Software. Das können zum Beispiel Menschen, Autos, Häuser oder ganze Städte sein. Dafür eignest du dir ein Verständnis für Formen und Anatomie sowie die Fähigkeit zum detailgetreuen Arbeiten an. Um dein Auge zu schulen, beginnst du mit einfachen Gegenständen – wie zum Beispiel Häusern – bevor es an die komplexe Modellierung von Menschen oder fiktiven Wesen geht.

Animation: Im Fach Animation geht es darum, Szenen einer Produktion zu animieren – also zum Leben zu erwecken. Auch bei der Animation von Menschen und Tieren ist wieder ein Verständnis der Anatomie gefragt, damit die Bewegungsabläufe des Resultats auch der Realität entsprechen. Bei der Animation geht es aber nicht nur um realitätsgetreue Bewegungen, sondern vor allem darum, den Objekten durch Emotionen Leben einzuhauchen: sie zum Lachen oder Weinen zu bringen, verärgert oder zufrieden aussehen zu lassen.

Compositing: In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich angehende 3-D-Designer mit der Postproduktion eines Filmes, indem sie lernen, wie visuelle Effekte nachträglich in bereits bestehendes Filmmaterial eingearbeitet werden. Das können zum Beispiel Flammen, Fabelwesen, Außerirdische oder die Verdopplung eines Schauspielers in Form eines Klons sein.

Englisch: Da viele Fachbegriffe aus dem Design – wie auch Modeling, Texturing oder Compositing – auf Englisch sind, wirst du in der Berufsschule in Fachenglisch unterrichtet. Viele 3-D-Designer streben auch eine Karriere im Ausland, etwa in Hollywood, an. Damit das gelingt, lernst du in der Berufsschule, wie du in deiner Branche auf Englisch kommunizierst.

Was lernt ein 3-D-Designer in der Praxis?

In verschiedenen Projekten geht es dann an die eigenständige Umsetzung der Theorie. Unter Anleitung und Aufsicht stellen die angehenden 3-D-Designer die Szenen auf Grundlage einer Storyline fertig und verstehen, wie wichtig ein gutes Zeitmanagement ist – denn bereits in der Schule werden Deadlines für die Projekte festgelegt. Damit die Schüler sofort lernen, wie wichtig die Einhaltung von Deadlines in dieser Branche ist, fließt dieser Aspekt mit in die Bewertung ein.

Während deiner Ausbildung zum 3-D-Designer arbeitest du außerdem an deinem persönlichen Demo-Reel – also einer Videopräsentation, die später das Herzstück deiner Bewerbung darstellt. Das Demo-Reel ist also eine Art Arbeitsprobe, mit der du deinem zukünftigen Arbeitgeber einen Eindruck von deinem individuellen Arbeitsstil geben und dein Talent beweisen kannst.

Du solltest 3D-Designer/in werden, wenn …
  1. du kreativ bist und am Computer arbeiten willst.
  2. im Kino die Story eines Films völlig an dir vorbeigeht, weil du ständig nur darüber nachdenkst, wie wohl die Tricks entstanden sind.
  3. du als Kleinkind schon immer wundersame Wesen und Welten gemalt hast.
Du solltest auf keinen Fall 3D-Designer/in werden, wenn …
  1. weder „King Kong“, „Star Wars“, „Der Herr der Ringe“ noch „Avatar“ in deinem DVD oder Blu-ray-Regal stehen.
  2. dir die Namen Mario, Sonic, Guybrush und Link nichts sagen.
  3. das einzige Videospiel, das du je gespielt hast, „Tetris“ ist.
Das 3D-Designer/in-Quiz
Frage / 3

Was ist Stop-Motion?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, Stop-Motion ist eine Tricktechnik, bei der Bewegung vorgegaukelt wird.
Richtig! Stop-Motion ist eine Tricktechnik, bei der Bewegung vorgegaukelt wird.

Welcher Film wurde als erster mit dem Oscar als bester Animationsfilm ausgezeichnet?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, Shrek wurde 2002 als erster Film mit dem Oscar als bester Animationsfilm ausgezeichnet.
Richtig! Shrek wurde 2002 als erster Film mit dem Oscar als bester Animationsfilm ausgezeichnet.

Welcher Schauspieler übertrug seine Mimik mithilfe von Motion-Capture auf den Riesenaffen in Peter Jacksons „King Kong“?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, Andy Serkis übertrug seine Mimik mithilfe von Motion-Capture auf den Riesenaffen in Peter Jacksons „King Kong“.
Richtig! Andy Serkis übertrug seine Mimik mithilfe von Motion-Capture auf den Riesenaffen in Peter Jacksons „King Kong“.
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