Duales Studium Physiotherapie machen
Duales Studium Physiotherapie

2 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss (Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr kostenpflichtig
2. Ausbildungsjahr kostenpflichtig
3. Ausbildungsjahr kostenpflichtig
Ist das die richtige Ausbildung für dich?
Mach jetzt den kostenlosen Onlinetest

Duales Studium
Physiotherapie

Duales Studium

Nicht nur Physiotherapeut, sondern noch viel mehr – das erreichst du mit einem dualen Studium Physiotherapie. Denn hier verbindest du die Theorie optimal mit der Praxis und kannst deinen Horizont sogar um einiges erweitern. Während deines dualen Studium Physiotherapie absolvierst du ein Studium im Bereich Gesundheitsmanagement und machst zusätzlich deine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Physiotherapeuten unterstützen Patienten bei der Widerherstellung und Verbesserung ihrer Beweglichkeit, beispielsweise nach einem Unfall. Mit bestimmten Massagen und Übungen sorgen sie dafür, dass die Bewegungseinschränkung wieder verbessert wird. So lernst du nicht nur die praktischen und theoretischen Anwendungen eines Physiotherapeuten, sondern gleichzeitig auch Managementfunktionen kennen, die du später auch in anderen Berufsbereichen nutzen kannst. Das duale Studium Physiotherapie bietet dir eine ausgezeichnete Perspektive für deine berufliche Laufbahn und bereitet dich noch spezieller und intensiver auf den Job als Physiotherapeut vor. Mit diesem Studium sollte es dir zudem leichter fallen, dich später selbstständig zu machen.

Während deines Studiums im Gesundheitsmanagement lernst du natürlich alle grundlegenden Dinge, die man später wissen sollte. Das heißt wirtschaftswissenschaftliche Fächer  wie beispielsweise Betriebswirtschaft, Finanzwirtschaft, Finanzwesen oder auch Marketing sind Teil deines Studiums.  Selbstverständlich wirst du aber natürlich auch medizinische und technische Fächer in deinem Stundenplan wiederfinden, um dein theoretisches Wissen im Gesundheitswesen auszubauen und während deiner Ausbildung anzuwenden. Damit du nach deinem dualen Studium nicht nur als Physiotherapeut arbeiten kannst, sondern auch in anderen Bereichen tätigen werden kannst, hast du die Möglichkeit, während deines Studiums Schwerpunkte zu setzen, um dich auf ein ganz bestimmtes Gebiet zu spezialisieren.

Das duale Studium Physiotherapie dauert in der Regel 3 bis 3 ½ Jahre. Grundvoraussetzung für ein Studium ist das Fachabitur, andernfalls wirst du nicht zu einem Studium zugelassen. Außerdem solltest du natürlich großes Interesse am Beruf des Physiotherapeuten mitbringen und keine Berührungsängste haben, denn Physiotherapeuten arbeiten direkt am Patienten. Auch gesundheitsbewusstes Denken sollte eine deiner Grundeinstellungen sein, sowie logisches Verständnis für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge.

Neue Jobs zu diesem Beruf per Mail! Jetzt Traumjob starten
Der Jobletter wurde erfolgreich abonniert!

Als Physiotherapeut hast du in der Regel eine heilende Wirkung. Auch wenn du kein Arzt bist, so könnte man dich beinahe einem Orthopäden gleichstellen. Mit Hilfe von speziellen Massagen oder Übungen unterstützt du die Patienten bei der Erhaltung ihrer Beweglichkeit, falls sie beispielsweise Rheuma haben. Aber auch bei der Wiederherstellung und Verbesserung, zum Beispiel nach einem Unfall. Das heißt, alle Patienten, die aufgrund ihres Alters, aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, kommen zu dir für ein Koordinationstraining. Du bist also eigentlich Arzt und Trainer zugleich. Auch wenn ein „richtiger“ Arzt zunächst eine Diagnose stellt. Aber nicht nur das gehört zu deinen Aufgaben. Für jeden einzelnen Patienten musst du einen individuellen Therapieplan erfassen und die Ziele dieser Therapie definieren. Auch die professionelle Beratung hinsichtlich der Übungen und der Wirkungsweisen deiner Methoden gehört zu deinem Job mit dazu.

Wusstest du schon, dass...

  • …bis 1994 die Physiotherapie einfach nur Krankengymnastik hieß?
  • …es bereits in der Antike schon Physiotherapeuten gab, die die Athleten bei den olympischen Spielen betreut haben?
  • …die weltberühmte Fussballerin Birgit Prinz Physiotherapie gelernt hat?
  • …Fussballer und Skifahrer für den meisten Patientennachwuchs in der Physiotherapie sorgen?
  • …2/3 aller Schüler der Physiotherapie weiblich sind?

Aufgrund deines vielseitigen Wissens, welches du dir während deines Studiums aneignest, bist du in der Lage auch in anderen Bereichen des Gesundheitsmanagements zu arbeiten. Du lernst grundlegende Dinge über Marketing, Vertrieb, Rechnungswesen und Finanzbuchhaltung. Damit hättest du mit einem ordentlichen Talent und einem gewissen Maß an Selbstvertrauen auch die Möglichkeit, in einer komplett anderen Branche zu arbeiten, falls du irgendwann einmal nicht mehr im Gesundheitswesen arbeiten möchtest.

Während deiner Ausbildung bekommst du natürlich auch ein Ausbildungsgehalt, was im Gegensatz zu einem klassischen Studium von Vorteil sein kann, denn du bist nicht unbedingt abhängig von deinen Eltern. Deine Arbeit hat unmittelbar etwas mit deiner zukünftigen Berufswahl zu tun und du musst keine nervigen Nebenjobs mehr neben deinem Studium machen. Solltest du nicht gerade lernen müssen, steht dir also das Wochenende häufig zur freien Verfügung.

Du solltest Physiotherapie studieren, wenn...

  1. ...du gerne andere Menschen von ihren Leiden befreien möchtest.
  2. ...du geduldig bist und anderen gut zuhören kannst.
  3. ...du auch wissen möchtest, wie Praxen und Kliniken wirtschaftlich funktionieren.

Du solltest auf keinen Fall Physiotherapie studieren, wenn...

  1. ...du dir nicht vorstellen kannst, fremde Menschen anzufassen.
  2. ...du dich nicht so gerne bewegst.
  3. ...du Biologie schon immer uninteressant gefunden hast.

Das Physiotherapie-Quiz

Wie kann sich ein Sportler das untere Sprunggelenk verletzen?



Weiter

Das könnte dich auch noch interessieren

Keine Ahnung wie du dich bewerben sollst? Die Ausbildung.de Bewerbungstipps Lass dich inspirieren Berufe nach Themen

Für eine bessere Lesbarkeit kann es sein, dass nur eine Geschlechtsform verwendet wird, obwohl alle Geschlechter gemeint sind.