Empf. Schulabschluss:
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 600-700 Euro
2. Jahr: 700-900 Euro
3. Jahr: 750-1000 Euro

Bauzeichner/in

Du hast in der Grundschule das heißersehnte Baumhaus nur aus dem Grund bekommen, weil du deinem Dad eine nahezu professionelle Entwurfsskizze an die Hand gereicht hast? Du hast außerdem schon immer gerne gezeichnet und am PC getüftelt? Wir haben die Lösung für deine Ausbildungsentscheidungsnot! Eine Ausbildung zum Bauzeichner. In dieser Ausbildung lernst du, wie man bautechnische Zeichnungen für diverse Gebäude erstellt und die Entwurfsskizzen der Architekten in technisch-präzise Gesamtwerke umsetzt. Neben umfangreichem Wissen über anerkannte Regeln der Technik und fachspezifischen Berechnungen kennst du dich am Ende deiner Ausbildung zum Bauzeichner zudem super gut mit verschiedenen Baustoffen, -weisen und -elementen aus. Wenn du Bauzeichner werden möchtest, sind ein sehr gutes räumliches Vorstellungsvermögen sowie ein gutes Verständnis für Mathe und Physik ein Muss. Toll in diesem Berufsfeld ist, dass du dich später, das heißt im dritten Ausbildungsjahr, auf einen Ausbildungsbereich spezialisieren kannst. Zur Auswahl stehen dabei Tiefbau, Hochbau und Ingenieurbau.

Wenn du nicht gerne den ganzen Tag in der Gegend rumläufst, kannst du dich jetzt freuen: Dein Hauptarbeitsplatz ist im Ausbildungsbetrieb am PC, wo du viel mit CAD, einer Software für rechnerunterstütztes Konstruieren und Statik-Programmen zu tun hast. Manchmal gibt es allerdings auch einen Ausflug auf die aktuelle Baustelle, etwa zur Vermessung von Grundstücken und Gebäuden. Insgesamt sind deine Aufgaben als Bauzeichner relativ vielfältig. Je nach gewähltem Schwerpunkt fallen diese Aufgaben unterschiedlich aus. Als Bauzeichner für Ingenieurbau ist man zum Beispiel neben der Erststellung von Konstruktionszeichnungen auch für Berechnungen und begleitende Dokumente zuständig, wohingegen ein Bauzeichner für Architektur im Hochbau primär Architekturbauten plant und ausführt. Wenn du den Schwerpunkt Tiefbau wählst, wirst du auf die Gebiete Tiefbau sowie Straßen-und Landschaftsbau trainiert.

Um Bauzeichner zu werden brauchst du ein gewisses Anforderungsprofil, welches neben den bereits genannten unter anderem aus folgenden Eigenschaften besteht: Zuverlässigkeit, Präzision, aber auch soziale Kompetenzen wie Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie eigenständiges Arbeiten. Du solltest auch in Stresssituationen ein kühles Köpfchen bewahren können und deine Konzentration behalten.

Mit der dualen Ausbildung zum Bauzeichner hast du eine interessante und sinnvolle Wahl getroffen, besonders wenn du im Anschluss an deine dreijährige Ausbildung an eine Höherqualifizierung denkst. Sollte dies nämlich der Fall sein, hast du diverse Optionen, etwa eine Weiterbildung zum Techniker oder zum Fachwirt, oder natürlich ein Studium in den Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Städteplanung oder Architektur. Entscheidest du dich für eine der genannten Weiterbildungen, hast du zudem Chancen auf ein lukratives Gehalt und sehr wahrscheinlich auf eine leitende Position.

Verabschieden solltest du dich auf jeden Fall von der Vorstellung, dass dies ein ausschließlich künstlerischer Beruf ist. Man liest auf allen Plattformen vom stetigen Rückgang des Zeichnens von der Hand. Die Technik und damit die bereits erwähnten CAD-Arbeitsplätze ersetzen es mehr und mehr. Lediglich für Schnellentwürfe und Skizzen vor Ort zeichnet man noch von Hand.

Um noch einmal auf Weiterbildungen zurückzukommen: Mit einem Meistertitel in der Tasche kannst du dich nach einigen Jahren Berufserfahrungen zudem selbstständig machen, also zum Beispiel einen eigenen Betrieb eröffnen und selber Azubis ausbilden.

Du solltest Bauzeichner/in werden, wenn …
  1. du technisch versiert bist und gerne mit Software am PC arbeitest.
  2. du Abwechslung magst und gerne mehrere verschiedene Tätigkeiten ausüben möchtest.
  3. du zeichnerisches und gestalterisches Talent aufweist.
Du solltest auf keinen Fall Bauzeichner/in werden, wenn …
  1. es dir in puncto Berufswahl primär um das Ausleben deiner Kreativität geht.
  2. räumliches Denken und Verständnis für dich absolute Fremdwörter darstellen.
  3. du eine totale Niete in Mathematik bist.
Das Bauzeichner/in-Quiz
Frage / 3

Was ist eine Schraffur?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, eine Schraffur ist die Gesamtheit von vielen geraden parallelen Linien zur Hervorhebung von Flächen, etwa in Illustrationen.
Richtig! Eine Schraffur ist die Gesamtheit von vielen geraden parallelen Linien zur Hervorhebung von Flächen, etwa in Illustrationen.

Wie berechnet man ein zweidimensionales Rechteck?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, ein einfaches zweidimensionales Rechteck berechnet man, indem man die Seitenlänge A mit der Seitenlänge B multipliziert.
Richtig! Ein einfaches zweidimensionales Rechteck berechnet man, indem man die Seitenlänge A mit der Seitenlänge B multipliziert.

Was macht man, wenn man ‚planimetriert‘?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, Planimetrierung ist die Ermittlung von (unregelmäßg geformten) Flächeninhalten.
Richtig! Planimetrierung ist die Ermittlung von (unregelmäßg geformten) Flächeninhalten.
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Dieses Profil wurde von Lena geschrieben
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