Duales Studium BWL – Digital Business Management

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Empf. Schulabschluss:
(Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 680-995 Euro
2. Jahr: 765-1060 Euro
3. Jahr: 880-1200 Euro

Duales Studium BWL – Digital Business Management

Wie läuft das duale Studium BWL – Digital Business Management ab?
Das duale Studium dauert drei Jahre, also sechs Semester. Im dreimonatigen Wechsel besucht man als Studierender eine Fachhochschule und den jeweiligen Ausbildungsbetrieb. In der Fach-hochschule nimmt man an Seminaren, Vorlesungen sowie Projektarbeiten teil. Im sechsten Semes-ter wird in der Regel die Bachelorarbeit geschrieben.  
Die praktische Umsetzung der Inhalte erfolgt dann im Ausbildungsbetrieb, wo man verschiedene Abteilungen, wie Controlling oder Marketing, besucht. Arbeitet man bei einem internationalen Konzern, kann es vorkommen, dass man an verschiedenen Standorten eingesetzt wird – zum Teil gehört sogar ein Auslandsaufenthalt dazu. In der gesamten Zeit wird man von einem Betreuer unterstützt.

Was mache ich in den Theoriephasen?
Die theoretischen Phasen absolvierst du an staatlichen oder öffentlichen Fachhochschulen. Der Rahmenstudienplan deckt viele BWL-Themen ab, behandelt viele Elemente aus dem digitalen Bereich und einige rechtliche Fragestellungen werden ebenfalls diskutiert. Zudem gibt es noch Englischkurse und Veranstaltungen, bei denen so genannte Schlüsselqualifikationen gefördert wer-den. Dann werden Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens, empirische Forschungsmethoden sowie Präsentationstechniken vermittelt. Die genauen Inhalte des Studiums können sich von Hochschule zu Hochschule in ihren Schwerpunkten zum Teil stark unterscheiden. Die folgenden Module werden aber in den meisten Fällen abgedeckt:

Module aus dem betriebswirtschaftlichen Bereich:
- BWL
- Material- und Produktwirtschaft
- Marketing
- Wirtschaftsmathematik

Module aus dem Finanzwesen:
- Finanzbuchführung
- Bilanzierung
Module aus dem IT-Bereich:
- E-Marketing
- Big Data Analytics
- IT

Module aus dem Bereich Recht:
- Bürgerliches Recht
- Wirtschaftsrecht

Wusstest du schon, dass...

  • im Jahr 2002 das digitale Zeitalter begann?
  • es den Studiengang Digital Business Management noch gar nicht so lange gibt? Einige Fach-hochschulen bieten ihn erst seit 2017 an.
  • machen Betriebe auch während der Praxisphasen unternehmensinterne Seminare anbie-ten? Dann macht man sich beispielsweise durch Fallstudien mit den Strukturen des Unter-nehmens vertraut.
  • es keine einheitliche Berufsbezeichnung für die Absolventen dieses Studiengangs gibt?
  • die Präsentation des eigenen Bachelorarbeitsthemas an vielen Fachhochschulen als Schlüs-selqualifikation zählt?
Kann man sich im Studium auch spezialisieren?
Eine konkrete Spezialisierung gibt es nicht. Allerdings kann man sich durch Wahlfächer für eine Vertiefung entscheiden und sich zum Beispiel auf die Fachrichtung Finanz- und Rechnungswesen, Marketing oder Personalmanagement festlegen.

Was macht man in den Praxisphasen?
Dieses duale Studium ist sehr vielfältig und wird von den unterschiedlichsten Unternehmen angeboten. Deswegen lassen sich die konkreten Aufgabengebiete in der Praxis beim jeweiligen Partner nicht in ein paar Punkten zusammenfassen, sondern hängen von dem jeweiligen Unternehmen ab. Zudem durchläuft man im Betrieb selbst oft unterschiedliche Abteilungen – aus diesen Gründen finden sich in der Folge auch nur drei Beispiele aus unzähligen möglichen Praxisphasen.

Industrielle Herstellungsprozesse
Arbeitet man bei einem Elektrounternehmen, ist man beispielsweise daran beteiligt, den Herstellungsprozess des jeweiligen Produktes durch die Einführung neuer Abwicklungsprogramme zu optimieren. Dafür analysierst man erst die Fehler der gängigen Verfahren und überlegt sich dann, mit welchen digitalen Anwendungen die Probleme gelöst werden können.

Finanz- und Rechnungswesen
Hat man sich für einen Automobilkonzern entschieden, lernt man das Finanz- und Rechnungswesen näher kennen. Die Abläufe sind strategisch ausgerichtet, da man sich mit Investitionen und Finanzierungsangeboten beschäftigt. Oder man bewegt sich im Bereich Logistik und kommuniziert mit Zulieferern, verfolgt die gesamte Warenkette mit und schaut, wie diese durch weitere Programme optimiert werden kann. Zudem lernt man die unterschiedlichen Systeme kennen, mit de-nen in der Firma gearbeitet wird; zum Beispiel, mit welchen Verfahren Aufträge abgewickelt wer-den, die man mit der Zeit eigenständig bearbeiten kann.

Marketingprojekte
Im Marketingbereich wird üblicherweise in Projekten gearbeitet. Hier erstellt man zum Beispiel eine crossmediale Werbekampagne, die also für mehre Kanäle gedacht ist. Diese Kampagne läuft dann über verschiedene soziale Medien, Videoplattformen oder den eigenen Blog. Die Durchführung von Marktanalysen gehört dann ebenfalls zum Tätigkeitsbereich von dualen Studenten, in-dem man beispielsweise bessere Vermarktungswege für das angebotene Produkt sucht. Außer-dem möglich: Man wirkt bei der Neugestaltung eines Onlineshops mit – sowohl bei der Planung als auch bei der technischen Umsetzung.

Du solltest Duales Studium BWL – Digital Business Management werden, wenn …
  1. du dich gerne mit mathematischen Zusammenhängen beschäftigst.
  2. dich an zeitliche Vorgaben halten kannst und organsiert bist.
  3. du dich auch in deiner Freizeit für digitale Trends interessierst.
Du solltest auf keinen Fall Duales Studium BWL – Digital Business Management werden, wenn …
  1. du am liebsten nur für dich alleine arbeitest.
  2. der Englischunterricht zu deinen schwächeren Fächern zählt.
  3. das Wechseln von Abteilungen und Standorten für dich überhaupt nicht infrage kommt.
Das Duales Studium BWL – Digital Business Management-Quiz
Frage / 3

Was versteht man unter Traffic?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, unter Traffic wird das Besucheraufkommen bei Websites verstanden.
Richtig! Unter Traffic wird das Besucheraufkommen bei Webseiten verstanden.

Wann kam der erste Laptop auf den Markt?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, der erste Laptop kam im April 1980 auf den Markt und wog ganze 12 Kilogramm.
Richtig! Der erste Laptop kam im April 1980 auf den Markt und wog ganze zwölf Kilogramm.

Was ist keine Messgröße im Online-Marketing?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 3, die Anzahl der Unterseiten einer Homepage ist keine Messgröße im Online-Marketing.
Richtig! Die Anzahl der Unterseiten einer Homepage ist keine Messgröße im Online-Marketing.
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