Einblicke, Perspektiven und freie Stellen Duales Studium
Pflege

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Einblicke, Perspektiven und freie StellenDuales Studium Pflege
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Ein heißer Tee mit Honig bei einer Erkältung, ein kalter Umschlag bei Fieber oder die richtigen Medikamente zur passenden Uhrzeit einnehmen – nicht jeder, der krank ist, kann sich um sich selbst kümmern. Ob für den privaten Bereich oder auch in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Altenheimen gibt es speziell ausgebildetes Personal, dass sich um die Pflege der Patienten oder Bewohner kümmert: die Pfleger. Ein möglicher Weg zu diesem Beruf ist das duale Studium Pflege.
Freie duale Studienplätze in deiner Nähe
Auszubildende als Pflegefachfrau/Pflegefachmann in Kombination mit dem dualen Studium „Klinische Pflege Bachelor of Science“ (w/m/d) zum 01. Oktober 2026
bei Uniklinik Köln
Duales Studium Pflege & Management
bei Caritasverband für den Rhein-Erft-Kreis e.V.

Worum geht es im dualen Studium Pflege?
Das ausbildungsintegrierende oder berufsbegleitende duale Studium Pflege oder Pflegewissenschaft, teilweise auch Health Care Studies genannt, ermöglicht es dir, neben deiner Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft, an der Universität weitere Kompetenzen zu erwerben, die dich auf eine Führungsposition im Gesundheitsbereich vorbereiten. Die Interdisziplinarität, also die Vielzahl an verschiedenen thematischen Inhalten, ist dabei kennzeichnend für das duale Studium Pflege. Den praktischen Teil deiner Ausbildung absolvierst du in einem klassischen Pflegeberuf – Alten-, Gesundheits- und Krankenpfleger etwa – wobei du dir „on the job“ (also im normalen Berufsalltag) sowie in der Berufsschule das Wissen aneignest, dass du im Umgang mit den Patienten und Pflegebedürftigen benötigst.
Im Studium an der Hochschule beschäftigst du dich unter anderem damit, wie Patienten optimal versorgt werden können und welche Möglichkeiten der Prävention vorhanden sind. Natürlich machst du das auch in deiner Ausbildung zur Pflegerin, jedoch ohne den wissenschaftlichen Ansatz, der im Studium im Fokus steht. Du setzt dich mit ethischen Fragestellungen auseinander und erarbeitest Konzepte, die der Effizienz, Qualität und Verbesserung von Abläufen im Berufsalltag dienen. Zudem beschäftigst du dich mit betriebswirtschaftlichen Themen. Kostenkalkulationen und Personalplanung stehen dann auf deinem Lehrplan. Gemeinsam mit deinen Dozenten erarbeitest du als angehende Pflegewissenschaftlerin oder angehender Pflegewissenschaftler, wie die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis der Pflege integriert werden können, um Arbeitsabläufe zu verbessern.
Aufgaben eine Pflegewissenschaftlers
- Pflegebedarf der Patienten ermitteln
- pflegerische Maßnahmen, wie Therapien oder Krankengymnastik, planen und durchführen
- Anwendung empirischer Maßnahmen zur Überprüfung pflegerischer Aufgaben
- wissenschaftliche Erkenntnisse, wie zum Beispiel neue Therapiemethoden oder Ernährungskonzepte, in die Praxis der Pflege integrieren
- pflegerische Arbeitsorganisation, wie die Erstellung von Dienstplänen
- Beratung von Patienten und Angehörigen zu Therapien, pflegerischen Maßnahmen und Krankheiten
- pflegerisch-gesundheitliche Konzepte, wie zum Beispiel Programme gegen Fettleibigkeit von Kindern, entwickeln
Was ist der Unterschied zu einer Ausbildung in der Pflege?
Durch das duale Studium verfügst du nicht nur über die praktische Berufserfahrung, sondern du steigst in die Wissenschaft und Forschung ein. Gerade die wissenschaftliche Kompetenz unterscheidet dich von einer Pflegefachkraft. Dadurch erweitert sich dein Aufgabenspektrum maßgeblich und du kannst deutlich mehr Verantwortung übernehmen. So nimmst du zum Beispiel Aufgaben im öffentlichen Gesundheitswesen wahr und optimierst gesundheitsorientierte und -fördernde Maßnahmen und Angebote. Zudem erhöhst du mit einem dualen Studium deine Chancen, eine leitende Position einzunehmen.
Was kann ich nach dem dualen Studium Pflege machen?
Abhängig von deinem Schwerpunkt und deinen Praxiserfahrungen, hast du nach dem dualen Studium Pflege die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen Fuß zu fassen. Du kannst dabei sowohl im Pflegemanagement tätig werden, aber auch beratende Tätigkeiten übernehmen. Nach deinem Masterabschluss kannst du außerdem in der wissenschaftlichen Forschung bleiben und eine Lehrtätigkeit aufnehmen. Du erarbeitest zum Beispiel Programme gegen Fettleibigkeit, um Kinder für Sport und eine ausgewogene Ernährung zu begeistern. Auch die ausführliche Dokumentation über den Verlauf und Erfolg der Maßnahmen fällt in deinen Aufgabenbereich.
Zudem kannst du in der Öffentlichkeitsarbeit und im Marketing arbeiten, wo du unter anderem die Bekanntheit solcher Maßnahmen förderst und deren Akzeptanz steigerst. Gesundheitswissenschaftlerinnen und Gesundheitswissenschaftler kontrollieren außerdem auch den Erfolg der gesundheitsfördernden Maßnahmen und Projekte, nehmen Änderungen vor und passen die Angebote an. In der Regel ergeben sich gute Chancen, nach dem dualen Studium eine Position mit Leitungsfunktion einzunehmen. Typische Berufsbezeichnungen wären dann zum Beispiel Pflegedienstleiter, Stationsleiterin, Case Manager oder Pflegegutachterin.
Wo kann ich nach dem dualen Studium Pflege arbeiten?
Dein Einsatzgebiet als Pflegewissenschaftler ist breit gefächert. Ob bei Kranken- und Pflegekassen, in Krankenhäusern, Reha-Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen oder Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens – überall dort kommen Pflegewissenschaftler zum Einsatz.
Welchen Abschluss erwerbe ich mit dem dualen Studium Pflege?
Mit dem erfolgreichen Abschluss deines dualen Studiums erhältst du zum einen den Bachelor of Science (B. Sc.), zum anderen den staatlichen Berufsabschluss zur Pflegefachkraft.
Was muss ich für das duale Studium Pflege für ein Typ sein?
Wissenschaftler: Du bist nicht nur wissbegierig, sondern Biologie, Chemie und Mathe zählen zu deinen Lieblingsfächern? Perfekt, denn als Pflegewissenschaftler musst du immer auf dem neuesten Forschungsstand bleiben, um aktuelle Erkenntnisse der Wissenschaft in die Praxis zu integrieren.
Analytiker: Um die Wissenschaft mit dem Berufsalltag zu kombinieren, stehen angewandte Methoden und Strategien ständig auf dem Prüfstand. Als guter Beobachter, der mit klaren Strukturen arbeitet, kannst du laufende Prozesse nach eingehender Analyse optimieren.
Organisationstalent: Ob du Dienstpläne erstellst oder Pflegemaßnahmen planst – du hast immer einen guten Überblick über das Personal und die Patienten, um Aufgaben und Verantwortungen richtig zu koordinieren.
Helfer: Patienten und Pflegebedürftige stehen im Fokus deiner Arbeit. Daher solltest du ein empathischer Mensch sein, der anderen gerne hilft und mit seiner offenen Art schnell Kontakte knüpfen kann.
Warum sollte ich mich für das duale Studium Pflege entscheiden?
Der demografische Wandel sorgt für eine große Zahl an zukünftigen Patienten und Pflegebedürftigen, denn: Es gibt in Deutschland in Zukunft immer mehr ältere Menschen, die auf Hilfe angewiesen sein werden. Dadurch befindet sich der Gesundheitssektor im stetigen Wachstum, denn die gesundheitliche Versorgung und ein funktionierendes Gesundheitssystem liegen im gesellschaftlichen Interesse.
Das duale Studium Pflege steigert deine Karrierechancen im Pflegebereich maßgeblich. Du verfügst nicht nur über die praktische Berufserfahrung, sondern auch über fachliche Kompetenzen, die du dir während deines dualen Studiums aneignest. Gerade in großen Kliniken lassen sich immer wieder Jobs in Leitungspositionen finden, die mit Pflegewissenschaftlern besetzt werden.
Wie läuft das duale Studium Pflege ab?
Während deines drei- bis dreieinhalbjährigen dualen Studiums wechseln sich Praxis- und Theoriephasen ab, wobei du in der Regel ein ausbildungsintegrierendes duales Studium absolvierst. Dabei besuchst du nicht nur Vorlesungen und Seminare an der Uni, sondern du wirst parallel zur staatlichen Pflegekraft ausgebildet – als Pflegefachmann. Den Pflegefachmann gibt es seit 2020 und vereint die Ausbildungen zum Gesundheits- und Krankenpfleger (Krankenschwester), zum Altenpfleger und zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger. Der Vorteil ist, dass du somit alle Pflegebereiche in einer Ausbildung kennenlernst. Die Ausbildung besteht dabei aus einem praktischen Teil, bei dem du im Betrieb arbeitest und einem schulischen Teil. Hast du schon eine Ausbildung im Pflegebereich erfolgreich abgeschlossen, ist ein duales Studium auch berufsbegleitend möglich. Für welche Art des dualen Studiums du dich entscheidest, hängt also von deiner Ausgangssituation ab.
Die Hochschule findet in der Regel im Blockmodell oder im Zeitmodell statt. Im Blockmodell besuchst du im dreimonatigen Rhythmus abwechselnd die Hochschule und deinen Praxisbetrieb. Studierst du im Zeitmodell, nimmst du während der Semesterzeiten am normalen Studienbetrieb teil und nutzt die Semesterferien für deine Praxis.
Im Bereich Pflege gibt es aber noch weitere Studienmodelle, die zum Einsatz kommen. So kannst du dich unter anderem vom ersten bis zum fünften Semester auf die Ausbildung konzentrieren und dir parallel im Fernstudium die Lehrinhalte eigenständig aneignen. Anschließend – vom sechsten bis zum achten Semester – studierst du dann berufsbegleitend und schließt dein Studium mit dem Bachelor ab.
Alternativ gibt es noch die Möglichkeit, das erste und achte Semester komplett an der Uni zu verbringen und vom zweiten bis zum siebten Semester die Ausbildung im Betrieb zu absolvieren.
Wichtig ist, dass du dich direkt bei der kooperierenden Hochschule informierst, wie das duale Studium Pflege dort organisiert ist.
Was bedeutet das neue Pflegeberufegesetz für das duale Studium Pflege?
Mit dem neuen Pflegeberufegsetz wurde auch die hochschulische Pflegeausbildung umgestellt. Aber Achtung: Bisher bilden noch nicht alle Praxispartner nach dem neuen System aus.
Nach dem neuen Pflegeberufegesetz liegt die Gesamtverantwortung für das duale Studium Pflege jetzt bei den Universitäten und Hochschulen. Heißt: Die dualen Studenten und Studentinnen schließen keinen Ausbildungsvertrag und bekommen in der Regel keine Ausbildungsvergütung. Du kannst aber BAföG beantragen. Statt Phasen beim Ausbildungsbetrieb absolviert man hier mehrere Praxiseinsätze bei unterschiedlichen Praxispartnern. Am Ende des dualen Studiums bist du aber natürlich trotzdem ausgebildeter Pflegefachmann bzw. Pflegefachfrau und hast einen BA-Abschluss.
Wie wird das duale Studium Pflege noch bezeichnet?
Für das duale Studium Pflege werden unterschiedliche Bezeichnung verwendet, die aber das gleiche bedeuten. Deshalb wundere dich nicht, wenn du in dem Zusammenhang von Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften hörst – diese Bezeichnung wird nämlich parallel verwendet. Darüber hinaus gibt es aber auch einige weitere duale Studiengänge, die ähnlich klingen und einige Gemeinsamkeiten mit dem dualen Studium Pflege haben.
Was mache ich in den Theoriephasen?
In deinen Theoriephasen besuchst du die Hochschule und eignest dir Inhalte aus unterschiedlichen Bereichen an. In der Pflegeforschung werden dir die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Pflege vermittelt. Suchtprävention oder Ernährung können hier unter anderem Themen sein. Zudem besuchst du Kurse in Ethik, denn gerade die Menschenwürde ist im Bereich der Pflege ein wichtiges Thema. Im Case Management betrachtest du die komplexe gesundheitliche oder soziale Problemsituation eines Menschen, der selbst nicht in der Lage ist diese zu lösen und entwickelst effektive Hilfsangebote. Für die Budget- und Personalplanung stehen Fächer wie Personalmanagement oder Qualitätssicherung auf deinem Studienplan. Dieser Teil deines dualen Studiums legt den Fokus also in der Regel auf das Vermitteln von wissenschaftlichen Methoden und Handlungskompetenzen. Hinzu kommen aber auch wichtige pflegerisch-medizinische Grundlagen und Elemente aus dem Bereich des praxisorientierten Pflegemanagements.
Kann ich mich im dualen Studium auch spezialisieren?
Die verschiedenen Hochschulen legen unterschiedliche Schwerpunkte innerhalb des dualen Studiums. Themen wie Gesundheitspsychologie oder klinische Pflege, aber auch eine ganz klare Ausrichtung zur Forschung können dann im Fokus stehen.
Hast du dein duales Studium mit dem Bachelor abgeschlossen, kannst du zudem noch einen Master anschließen. Auch hier besteht die Möglichkeit, sich weiter zu spezialisieren. Ob Pflegewissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Pflegepädagogik oder Pflegemanagement – unabhängig davon, wofür du dich entscheidest, steigen mit einem Masterabschluss deine Chancen eine Führungsposition zu übernehmen.
Was mache ich in den Praxisphasen?
In den Praxisphasen arbeitest du im Unternehmen, das Praxispartner der Hochschule ist. Die Zeit dort nutzt du dafür, dein theoretisch-wissenschaftliches Wissen aus den Vorlesungen im Beruf anzuwenden und zu vertiefen. Als Pflegefachkraft kümmerst du dich dabei um Patienten und Pflegebedürftige. Hinzu kommt dann noch die Berufsschule, die in diese Phasen integriert ist. Natürlich werden dir hier auch theoretische Grundlagen vermittelt, jedoch geht es dabei nicht um die Leitung oder das Management von Pflegeeinrichtungen, sondern um deine alltäglichen Aufgaben als Pflegefachkraft, wie zum Beispiel die Planung und Durchführung des Pflegeprozesses sowie die Hilfe bei der Körperpflege. Dein Ziel: der staatliche Berufsabschluss zur Pflegefachkraft.
Gehalt
Wie viel verdiene ich während des dualen Studiums?
Während des dualen Studiums Pflege bekommt man nicht zwangsläufig ein Gehalt. Wenn die Gesamtverantwortung bei der Hochschule liegt, wie es vom neuen Pflegeberufegesetz vorgesehen ist, wird in der Regel kein Ausbildungsgehalt gezahlt. Es kann aber sein, dass die Praxispartner in den Praxisphasen dann ein Gehalt zahlen.
Liegt die Gesamtverantwortung für das duale Studium bei einem Krankenhaus oder eine Klinik, kannst du meistens schon während der Ausbildung mit einem Gehalt rechnen. Zwar gibt es keine einheitliche Regelung über die Höhe des Gehalts, aber die meisten Arbeitgeber orientieren sich am aktuellen Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes.
Im ersten Jahr kannst du so von einem Lohn von rund 1140 Euro brutto im Monat ausgehen. Im zweiten Jahr steigt dein Gehalt im Schnitt auf 1202 Euro brutto. Im dritten Jahr deiner Ausbildung liegt dein Verdienst bei durchschnittlich 1303 Euro brutto.
Was für ein Gehalt bekomme ich nach dem dualen Studium Pflege?
Nach deinem dualen Studium Pflege bist du als sogenannter Pflegewissenschaftler oder als Pflegewissenschaftlerin tätig. Dein Gehalt ist dann von unterschiedlichen Faktoren abhängig: Mit einer Führungsposition, zum Beispiel als Leiterin des Qualitätsmanagements einer Uniklinik, wirst du, im Vergleich zu einem Stationsleiter in einem Altenheim, ein höheres Einkommen erwirtschaften. Tendenziell verdienst du zudem im Westen mehr als im Osten. In der Regel liegen die Einstiegsgehälter zwischen 2000 und 3000 Euro brutto pro Monat.
Wie viel kann ich mit dem dualen Studium Pflege später verdienen?
Durch deinen Hochschulabschluss bist du dazu in der Lage, schnell mehr Verantwortung zu tragen. Dadurch profitierst du natürlich auch finanziell. Übernimmst du eine leitende Funktion, zum Beispiel als Pflegedienstleitung oder Heimleitung, sind Gehälter zwischen 3000 und 6000 Euro brutto im Monat möglich.
Karriere
Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es?
Masterstudium
Hast du den Abschluss deiner Ausbildung als Pflegefachkraft und den Bachelor of Science erworben, kannst du noch deinen Master of Science in Gesundheitswissenschaften, Pflegepädagogik, Pflegemanagement oder Pflegewissenschaften machen. Für das Masterstudium benötigst du in der Regel noch einmal drei bis vier Semester. Ebenso sind Vertiefungen in thematisch verwandten Bereichen möglich. Mit deinem Master öffnest du dir zudem die Tür für eine Karriere in der Wissenschaft und Forschung.
Wie sind die Zukunftsaussichten als Absolvent des dualen Studiums Pflege?
Nach deinem dualen Studium Pflege hast du beste Karriereaussichten. Fachkräfte werden im Gesundheitswesen dringend benötigt, denn gesundheitsbezogene Dienstleistungen sind sehr personalintensiv. Dein großer Vorteil: Durch den komplexen Aufbau deines dualen Studiums, bist du gut aufgestellt. Häufig erhältst du im Anschluss an dein erfolgreich absolviertes duales Studium einen Anschlussarbeitsvertrag bei deinem Praxispartner. Dann übernimmst du in der Regel Aufgaben, die, im Gegensatz zur einfachen Pflegekraft, mit mehr Verantwortung verbunden sind.
Bewerbung
Was sind die Voraussetzungen für die Bewerbung um ein duales Studium Pflege?
Um für das duale Studium Pflege zugelassen zu werden, benötigst du das Abitur oder Fachabitur. Eine weitere Möglichkeit ist eine Zulassung über eine berufliche Qualifikation. Hast du schon mehrere Jahre in der Pflege gearbeitet, kannst du dadurch den höheren Schulabschluss ersetzen. Die Kriterien dafür können sich allerdings von Hochschule zu Hochschule unterscheiden. Du solltest dich in jedem Fall bei der Studienberatung über die genauen Zulassungskriterien informieren.
Was verschafft mir einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern?
Du hast bereits praktische Erfahrungen im Bereich der Pflege gesammelt, zum Beispiel durch ein Praktikum oder durch eine bereits abgeschlossene Ausbildung als Kinderpflegerin? Für das duale Studium Pflege ist das ein klarer Vorteil.
Wie läuft das Bewerbungsverfahren für das duale Studium ab?
Je nach Art des dualen Studiums Pflege ist das Bewerbungsverfahren unterschiedlich. Möglichkeit Nr. 1: Du bewirbst dich mit Anschreiben und Lebenslauf bei einem Unternehmen, dass eine duale Ausbildung anbietet und Kooperationspartner der Hochschule ist. Verläuft deine Bewerbung erfolgreich, erhältst du nicht nur deinen Arbeitsvertrag, du wirst auch gleichzeitig an der Partnerhochschule in den Studiengang eingeschrieben. Eine gesonderte Bewerbung an der Hochschule ist also nicht nötig. Möglichkeit Nr. 2: Du bewirbst dich direkt bei der Hochschule. Hier brauchst du dich nicht um einen Ausbildungsplatz in einem Krankenhaus kümmern. Wie und wo du dich bewirbst, kannst du in der Stellenausschreibung nachlesen**.**
Stehst du bereits im Beruf und möchtest berufsbegleitend dual studieren, solltest du mit deinem derzeitigen Arbeitgeber klären, ob er dies unterstützt. Hier kann unter Umständen auch eine Bewerbung an der Hochschule notwendig sein.
Außerdem musst du ein gültiges Gesundheitszeugnis vorlegen und, in manchen Fällen, einen Nachweis über ein Vorpraktikum – ein Praktikum, dass du direkt nach deinem Schulabschluss und vor Beginn deines dualen Studiums in diesem Bereich absolviert hast.
Wie läuft die Immatrikulation an der Hochschule ab?
Die Vergabe der Studienplätze für das duale Studium Pflege ist abhängig von der erfolgreichen Bewerbung beim Kooperationspartner. Sobald du deine Unterschrift unter den Arbeitsvertrag setzt, wirst du automatisch an der Hochschule immatrikuliert. Auswahlgespräch oder Eignungstest sind dann nicht mehr notwendig. Entscheidest du dich für ein berufsbegleitendes duales Studium, kann die Immatrikulation möglicherweise anders ablaufen. Informiere dich daher am besten auf der Homepage der jeweiligen Uni über die Voraussetzungen und Bewerbungsverfahren.
Ob du dich als Altenpflegerin, Gesundheits- und Krankenpfleger oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflegin bewirbst – ein Outfit im Business-Casual-Look ist die richtige Wahl für das Vorstellungsgespräch für deine Ausbildung. Auch für einen Termin an der Hochschule ist der Style angemessen.
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