Ausbildung zum Mathematisch-technischer Softwareentwickler machen
Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in

23 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss (Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit wochentags, Bereitschaftsdienst möglich
1. Ausbildungsjahr 830-930 Euro
2. Ausbildungsjahr 910-980 Euro
3. Ausbildungsjahr 970-1060 Euro
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Ausbildung als
Mathematisch-technischer Softwareentwickler

Klassische duale Berufsausbildung

Wir leben in einer Welt der Zahlen. Als Normalmensch merken wir das aber nur selten, zum Beispiel wenn wir die PIN des Smartphones nicht mehr wissen oder der Computer irgendwelche Fehlermeldungen ausspuckt. Mit einer Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler kannst du in diesen Zahlen lesen wie Neo in der Matrix. Du analysierst und erschaffst komplexe Programmstrukturen und legst den Grundstein für funktionierende Systeme unserer Wirtschaft – und das alles von deinem Schreibtisch aus. Als MATSE liegt dir die informationstechnische Welt zu Füßen.

Die Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler macht mehr aus dir als „nur“ einen Programmierer. Wie der Name schon sagt, gehört Mathe genauso zum Berufsalltag wie Informatik. Um für Datenbanken und die Auswertung von Statistiken korrekte Modelle zu entwickeln, braucht es viel mathematisches Know-how, das über die üblichen Anforderungen an Entwickler hinausgeht. Natürlich denkst du nicht nur nach und entwickelst logische Konzepte, sondern lernst auch selbst, Programme in Sprachen wie C++ oder Java zu schreiben. Anders als Fachinformatiker kümmerst du dich dabei nur selten um die Hardware, du machst Magie mit Code. Es kann zwar auch mal vorkommen, dass du dich in die Tiefen eines Rechners vergraben musst, aber der Schwerpunkt deiner Ausbildung liegt ganz klar auf der Software.

Üblicherweise ist die Ausbildung zum MATSE dual. Das heißt, du verbringst sowohl Zeit in deinem Ausbildungsbetrieb als auch in der Berufsschule. 

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Du kannst dich als Azubi bei den unterschiedlichsten IT-Betrieben bewerben, aber auch große Unternehmen mit eigenen Rechenzentren oder Entwickler-Startups können dich ausbilden. Ganz gleich, für welche Unternehmensform du dich entscheidest: Deine Arbeitszeit verbringst du gedanklich in der Welt des Bildschirms, körperlich wirst du meistens im Büro sitzen.

Je nach Unternehmen hast du vielleicht ein eigenes Macbook oder einen Desktop PC mit Windows oder Linux – umgehen können musst du mit allem. Wenn es nicht gerade auf Kundentermine geht, wirst du viiiiiel sitzen. Wenn du also mehr der Typ bist, der sich andauernd bewegen muss, wird das mit der Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler schwierig

 

Wusstest du schon, dass...

  • …der Beruf bis 2007 unter mathematisch-technischer Assistent bekannt war?
  • …du die Ausbildung auch in Verbindung mit einem Studium „Scientific Programming“ machen kannst?
  • …die Mathematik eine der ältesten Wissenschaften der Welt ist?
  • …Bill Gates, Ashton Kutcher und viele mehr auf code.org fordern, dass jede die Chance bekommt, programmieren zu lernen?
  • …schon seit dem 19. Jahrhundert das Wort „Bug“ (engl. Käfer) für Fehler bei elektrischen Geräten benutzt wird?

Zunächst einmal lernst du in der Berufsschule die Grundlagen kennen und bearbeitest kleine Projekte wie z.B. die Berechnung von geradlinigen Routen für elektronische Straßenkarten. Logisches und analytisches Denken ist beim Programmieren ziemlich wichtig, du musst Probleme zunächst mathematisch lösen und dann in Code umsetzen. Dafür braucht es auch viel Konzentrationsvermögen und Kreativität. Kreativ ist hier nicht im Sinne von „Bilder malen“ oder „dekorieren“ gemeint, aber du solltest auf neue Lösungswege kommen oder mit verfahrenen Situationen einfallsreich umgehen können, um das richtige Ergebnis zu erzielen.

Auch wenn du die meiste Zeit allein an Lösungen tüftelst, arbeitest du in der Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler doch in Teams. Meist trägt jeder einen kleinen Teil zu einem größeren Projekt bei. Und übrigens solltest du auch ein wenig sprachliches Know-how mitbringen, denn: Englisch ist ein Muss. Nicht nur die meisten Programmiersprachen basieren auf englischen Begriffen, auch die Fachliteratur ist meist auf Englisch verfasst.

Für deine Ausbildung musst du nicht unbedingt Programmierkenntnisse mitbringen. Allerdings kann es nicht schaden, wenn du schon mal anfängst, dir selbst ein wenig im Netz beizubringen. Denn ganz ehrlich, das wird später nicht viel anders laufen: Als Softwareentwickler musst du Probleme eigenständig lösen und dich immer neuen Entwicklungen stellen. In der IT-Branche zählen häufig weniger die Abschlüsse, als die Fähigkeiten eines Mitarbeiters.

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung als mathematisch-technischer Softwareentwickler bist du für den Arbeitsmarkt bestens aufgestellt. Dein Beruf ist nicht nur viel gefragt und bietet viele Einsatzmöglichkeiten, sondern wird auch in Zukunft die Gesellschaft immer stärker mitgestalten. Also los, streiche das „else“ aus der „if-Abfrage“ für deine Berufswahl und setze deine Karriere als Softwareentwickler auf „true“.

Du solltest Mathematisch-technischer Softwareentwickler werden, wenn...

  1. ...du dir gut Dinge selbst beibringen kannst.
  2. ...es dir nichts ausmacht, lange über die Lösung eines Problems nachzudenken.
  3. ...ein Tag ohne Computer ein verlorener Tag für dich ist.

Du solltest auf keinen Fall Mathematisch-technischer Softwareentwickler werden, wenn...

  1. ...stundenlanges Sitzen dich quält.
  2. ...du bei Logikaufgaben immer die Krise bekommst.
  3. ...es dir sehr schwer fällt, englische Texte zu lesen.

Das Mathematisch-technischer Softwareentwickler-Quiz

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