Ausbildung zum/zur Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in

Sugar image big ausbildung zur mathematisch technischen softwareentwicklerin
Empf. Schulabschluss:
(Fach-)Abitur
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
wochentags, Bereitschaftsdienst möglich
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 830-930 Euro
2. Jahr: 910-980 Euro
3. Jahr: 970-1060 Euro

Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in

Du kannst dich als Azubi bei den unterschiedlichsten IT-Betrieben bewerben, aber auch große Unternehmen mit eigenen Rechenzentren oder Entwickler-Startups können dich ausbilden. Ganz gleich, für welche Unternehmensform du dich entscheidest: Deine Arbeitszeit verbringst du gedanklich in der Welt des Bildschirms, körperlich wirst du meistens im Büro sitzen.

Je nach Unternehmen hast du vielleicht ein eigenes Macbook oder einen Desktop PC mit Windows oder Linux – umgehen können musst du mit allem. Wenn es nicht gerade auf Kundentermine geht, wirst du viiiiiel sitzen. Wenn du also mehr der Typ bist, der sich andauernd bewegen muss, wird das mit der Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler schwierig

 

Wusstest du schon, dass...

  • der Beruf bis 2007 unter mathematisch-technischer Assistent bekannt war?
  • du die Ausbildung auch in Verbindung mit einem Studium „Scientific Programming“ machen kannst?
  • die Mathematik eine der ältesten Wissenschaften der Welt ist?
  • Bill Gates, Ashton Kutcher und viele mehr auf code.org fordern, dass jede die Chance bekommt, programmieren zu lernen?
  • schon seit dem 19. Jahrhundert das Wort „Bug“ (engl. Käfer) für Fehler bei elektrischen Geräten benutzt wird?

Zunächst einmal lernst du in der Berufsschule die Grundlagen kennen und bearbeitest kleine Projekte wie z.B. die Berechnung von geradlinigen Routen für elektronische Straßenkarten. Logisches und analytisches Denken ist beim Programmieren ziemlich wichtig, du musst Probleme zunächst mathematisch lösen und dann in Code umsetzen. Dafür braucht es auch viel Konzentrationsvermögen und Kreativität. Kreativ ist hier nicht im Sinne von „Bilder malen“ oder „dekorieren“ gemeint, aber du solltest auf neue Lösungswege kommen oder mit verfahrenen Situationen einfallsreich umgehen können, um das richtige Ergebnis zu erzielen.

Auch wenn du die meiste Zeit allein an Lösungen tüftelst, arbeitest du in der Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler doch in Teams. Meist trägt jeder einen kleinen Teil zu einem größeren Projekt bei. Und übrigens solltest du auch ein wenig sprachliches Know-how mitbringen, denn: Englisch ist ein Muss. Nicht nur die meisten Programmiersprachen basieren auf englischen Begriffen, auch die Fachliteratur ist meist auf Englisch verfasst.

Für deine Ausbildung musst du nicht unbedingt Programmierkenntnisse mitbringen. Allerdings kann es nicht schaden, wenn du schon mal anfängst, dir selbst ein wenig im Netz beizubringen. Denn ganz ehrlich, das wird später nicht viel anders laufen: Als Softwareentwickler musst du Probleme eigenständig lösen und dich immer neuen Entwicklungen stellen. In der IT-Branche zählen häufig weniger die Abschlüsse, als die Fähigkeiten eines Mitarbeiters.

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung als mathematisch-technischer Softwareentwickler bist du für den Arbeitsmarkt bestens aufgestellt. Dein Beruf ist nicht nur viel gefragt und bietet viele Einsatzmöglichkeiten, sondern wird auch in Zukunft die Gesellschaft immer stärker mitgestalten. Also los, streiche das „else“ aus der „if-Abfrage“ für deine Berufswahl und setze deine Karriere als Softwareentwickler auf „true“.

Du solltest Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in werden, wenn …
  1. du dir gut Dinge selbst beibringen kannst.
  2. es dir nichts ausmacht, lange über die Lösung eines Problems nachzudenken.
  3. ein Tag ohne Computer ein verlorener Tag für dich ist.
Du solltest auf keinen Fall Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in werden, wenn …
  1. stundenlanges Sitzen dich quält.
  2. du bei Logikaufgaben immer die Krise bekommst.
  3. es dir sehr schwer fällt, englische Texte zu lesen.
Das Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in-Quiz
Frage / 3

Was ist ein Compiler?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2, ein Compiler ist ein Programm, das den geschriebenen Code von Programmiersprachen wie C++ in die jeweilige Maschinensprache übersetzt.
Richtig! Ein Compiler ist ein Programm, das den geschriebenen Code von Programmiersprachen wie C++ in die jeweilige Maschinensprache übersetzt.

Von den 20 Schülern einer Klasse spielen 3 Trompete, 5 Schlagzeug. 14 Schüler spielen weder Trompete noch Schlagzeug. Wie viele Schüler spielen beide Instrumente?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, zwei Schüler spielen beide Instrumente. Mathe und logisches Denken sind wichtige Voraussetzungen für Softwareentwickler.
Richtig! Zwei Schüler spielen beide Instrumente. Mathe und logisches Denken sind wichtige Voraussetzungen für Softwareentwickler.

Wofür steht die Abkürzung QA?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 1, QA steht für Quality Assurance, also Qualitätssicherung. Als Softwareentwickler entwickelst du nicht nur Programme, du stellst auch sicher, dass sie funktionieren.
Richtig! QA steht für Quality Assurance, also Qualitätssicherung. Als Softwareentwickler entwickelst du nicht nur Programme, du stellst auch sicher, dass sie funktionieren.
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Dieses Profil wurde von Lena geschrieben
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