Ausbildung zum Ergotherapeut machen
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit unterschiedlich, Schichtdienst möglich
1. Ausbildungsjahr unvergütet
2. Ausbildungsjahr unvergütet
3. Ausbildungsjahr unvergütet
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Gehalt & Verdienst Ergotherapeut

Was für ein Gehalt bekommen Ergotherapeuten?

Als Ergotherapeut bist du täglich unter Leuten und unterstützt sie bei ihrer Genesung und Rehabilitation. Kein Wunder also, dass der Beruf sehr erfüllend ist. Doch bei der Wahl des Traumjobs spielt auch das Gehalt eine große Rolle.  Bei uns erfährst du deshalb, was du als Ergotherapeut verdienst.

Ausbildungsgehalt Ergotherapeut

  1. Ausbildungsjahr: unvergütet
  2. Ausbildungsjahr: unvergütet
  3. Ausbildungsjahr: unvergütet

Einstiegsgehalt

1500 bis 1700 Euro (Brutto)

Während der Ausbildung zum Ergotherapeuten musst du leider auf ein Gehalt verzichten, denn im Gegensatz zu den klassischen dualen Ausbildungen ist die Ausbildung zum Ergotherapeuten schulisch. Je nach Schule können daher auch Schulgebühren oder Kosten für die Unterbringung und für das Lehrmaterial anfallen. Du hast jedoch die Möglichkeit, Schüler-BAföG zu beantragen. Die Höhe dieses Förderungsgeldes hängt vom Einkommen deiner Eltern ab. Der große Vorteil: Du musst es nach deiner Ausbildung nicht zurückzahlen.

Deinen ersten Lohn erhältst du daher, sobald deine Ausbildung abgeschlossen ist und du eine Festanstellung ergattert hast. Wie hoch als Ergotherapeut dein Gehalt ausfällt, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Generell kannst du von einem Lohn zwischen 1500 und 1800 Euro brutto ausgehen. Doch natürlich gibt es auch Ergotherapeuten, die ein Gehalt von mehr als 2000 Euro brutto verdienen. Wusstest du, dass die Löhne in den einzelnen Bundesländern stark voneinander abweichen? So verdienen beispielsweise die Ergotherapeuten in den alten Bundesländern im Durchschnitt mehr als die Ergotherapeuten in den neuen Bundesländern.

Einen großen Einfluss auf dein Gehalt hat natürlich der Arbeitgeber. Arbeitest du im öffentlichen Dienst, beispielsweise in einem städtischen Krankenhaus, steht dir eine Vergütung nach Tarif zu. Die Gehälter sind also einheitlich gestaffelt und richten sich nach deiner Berufserfahrung und Qualifikation. Umso länger du in dem Krankenhaus arbeitest, desto höher wird dein Gehalt mit der Zeit steigen. In der freien Wirtschaft dagegen werden die Löhne verhandelt. Vorgaben existieren in diesem Fall nicht. 

Überall gilt aber der Grundsatz, je weniger Arbeitserfahrung du hast, desto geringer wird auch dein Lohn ausfallen. Doch mit jedem Jahr an Erfahrungen steigt auch dein Anspruch. Auch deine Arbeitszeiten hängen mit deinem Lohn zusammen. Bist du beispielsweise in einem Krankenhaus angestellt, erhältst du Zuschläge für Schichten, die an Wochenenden oder Feiertagen stattfinden.

Nach der Ausbildung ist es üblich, sich auf einen Fachbereich festzulegen. Auch zwischen diesen Fachbereichen herrschen Lohndifferenzen. Mit einer gut durchdachten Wahl des Fachbereiches kannst du dein Gehalt daher beeinflussen. Noch deutlicher wird dies bei Weiterbildungen. Fach- und Betriebswirte beispielsweise verdienen in leitenden Positionen bis zu 3000 Euro brutto im Monat. 

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Für eine bessere Lesbarkeit kann es sein, dass nur eine Geschlechtsform verwendet wird, obwohl alle Geschlechter gemeint sind.