Ausbildung zur Arzthelferin machen
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr 700 Euro
2. Ausbildungsjahr 740 Euro
3. Ausbildungsjahr 790 Euro
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Ausbildung zur
Arzthelferin

Klassische duale Berufsausbildung

Keine freien Ausbildungsplätze für dich dabei? Weitere Stellen findest du unter der offiziellen Berufsbezeichnung Medizinische Fachangestellte!


Bei jedem deiner bisherigen Arztbesuche hast du das freundliche Personal vor Ort für die tolle Organisation bewundert? Bei jeder Terminvergabe, Patientenaufnahme und verabreichten Spritze warst du erstaunt, dass dies von ein und derselben Person erledigt wurde? Eine Ausbildung zur Arzthelferin vermittelt dir genau diese Allroundfähigkeiten und bereitet dich auf den täglichen chaotischen Betrieb in einer Arztpraxis vor. Du hast keine Scheu vor dem Kontakt mit anderen Menschen, kannst Unpünktlichkeit weder bei dir selbst noch bei Anderen leiden, und wenn du im Notfall einmal Blut sehen musst, wird dir nicht gleich übel. Du bist stets auf Zack, liebst abwechslungsreiche Aufgaben und tust gerne etwas für andere? Dann trage schon mal einen wichtigen Termin ein – deine Zukunft will schnellstmöglich fürstlich behandelt werden!

Arzthelferinnen werden natürlich weitestgehend in Arztpraxen ausgebildet, aber auch verschiedene medizinische Kliniken sind ein häufiger Einsatzort von Arzthelfern. Entscheidest du dich also für diesen Beruf, wirst du dich eher in verschiedenen Räumlichkeiten wiederfinden und eher weniger in der freien Natur unterwegs sein.

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Für deinen Alltag als Arzthelferin ist es wichtig zu wissen, dass du mit den verschiedensten Dingen konfrontiert wirst und sich nur in wenigen Bereichen eine echte Routine einstellen wird. Zu jeder Zeit musst du mit den verschiedensten Menschen rechnen. Ganz egal ob weiblich oder männlich oder ob jung oder alt: Die Patienten kommen mit den verschiedensten Anliegen und Symptomen und erwarten von dir, dass du so weit es dir möglich ist, für sie sorgst.

Das Wichtigste zuerst: Eine wirkliche Ausbildung zur Arzthelferin gibt es bereits seit 2006 nicht mehr. Der Ausbildungsberuf heißt mittlerweile „Medizinische/r Fachangestellte/r“ und Informationen darüber findest du auch bei uns.

Wusstest du schon, dass...

  • …du beim Verdacht einer schwierigen Infektionskrankheit den Patienten notfalls evakuieren musst?
  • …es in vielen ländlichen Gegenden einen Ärztemangel gibt?
  • …der Begriff „Sprechstundenhilfe“ nichts mit einer Arzthelferin zu tun hat?
  • …Mitarbeiter in Arztpraxen stets vor den ganzen Infektionswellen geimpft werden?
  • …etwa 98% aller Arzthelfer in Deutschland weiblich sind?

Ganz gleich, ob du dich für eine Ausbildung zur Arzthelferin oder zur medizinischen Fachangestellten interessierst: Die Anforderungen an dich haben sich in der Zwischenzeit nicht grundlegend geändert. In der Schule solltest du bereits gute Leistungen in den Fächern Biologie und Chemie erbracht haben, da du im späteren Beruf auch die Verantwortung für die medizinische Versorgung eines Patienten übernehmen musst und Arbeitserfahrung in laborähnlichen Umgebungen in diesem Beruf von Vorteil ist. Da du zudem für Abrechnungen jeglicher Art und jede Form des Schriftverkehrs zuständig bist, solltest du mit der Mathematik nicht gerade auf Kriegsfuß stehen und eine einwandfreie Rechtschreibung an den Tag legen. Zusätzlich gilt wie in jedem Beruf: Der Computer wird zu deinen täglichen Werkzeugen gehören, du solltest also damit umgehen können.

In deiner Ausbildung zur Arzthelferin lernst du bereits vom ersten Tag an, wie du richtig mit den verschiedensten Charakterzügen von Patienten umzugehen hast. Dir wird beigebracht, Patientendaten zu pflegen, Untersuchungsräume steril zu halten, Wunden zu versorgen und natürlich den notwendigen „Papierkram“, wie z.B. das Schreiben einer Rechnung oder das korrekte Ausfüllen eines Rezeptes.

Nach abgeschlossener Berufsausbildung hast du die Chance, in jedem Bereich des Gesundheitswesens zu arbeiten. Vor allem wirst du dich wohl in Krankenhäusern oder Arztpraxen bewerben. Um deine Chance auf dem umkämpften Arbeitsmarkt zu verbessern, stehen dir natürlich noch einige Möglichkeiten offen, um dich weiterzubilden.  So kannst du dich entweder auf ein Fachgebiet wie Hygienemaßnahmen, Rechnungswesen oder medizinische Assistenz spezialisieren, oder dir den Ausbildungsberuf als mögliche Wartesemester auf ein späteres Studium der Medizin anrechnen lassen.

Du solltest Arzthelferin werden, wenn...

  1. ...du ein freundliches Auftreten hast und durch nichts aus der Ruhe gebracht werden kannst.
  2. ...deine Freunde dich als gut organisiert bezeichnen würden.
  3. ...du hilfsbereit bist und schon als Kind alle deine Freunde und Verwandten medizinisch versorgen wolltest.

Du solltest auf keinen Fall Arzthelferin werden, wenn...

  1. ...du kein Blut sehen kannst.
  2. ...du in stressigen Situationen nicht ruhig bleiben kannst.
  3. ...du schwere Schicksale nicht so einfach ausblenden kannst.

Das Arzthelferin-Quiz

Ein Patient, der nüchtern zur Blutabnahme erscheinen soll, sollte besser...



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