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Gesundheits- und Krankenpfleger/in

544 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit Schichtdienst
1. Ausbildungsjahr 1010 Euro
2. Ausbildungsjahr 1072 Euro
3. Ausbildungsjahr 1173 Euro
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Ausbildung zum
Gesundheits- und Krankenpfleger

Klassische duale Berufsausbildung

Als Gesundheits- und Krankenpfleger bist du immer für die Patienten da, betreust und versorgst sie, assistierst den Ärzten während den Untersuchungen und hältst die Akten auf dem neuesten Stand. Nicht nur in Krankenhäusern wirst du gebraucht, sondern auch in Pflege- und Wohnheimen, Hospitälern sowie ambulanten Pflegeeinrichtungen. So vielfältig wie der Beruf ist auch die Ausbildung: Drei Jahre lang erlernst du nicht nur alle praktischen Kniffe, sondern auch die theoretischen Hintergründe – und die haben es in sich, denn die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger besitzt den höchsten Theorieteil aller Ausbildungsberufe. Da die Patienten darüber hinaus rund um die Uhr versorgt werden müssen, arbeitest du nicht nur tagsüber. Du hast dir einen der Berufe ausgesucht, an denen du auch nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen gebraucht wirst. Das Positive: Zum Ausgleich bekommst du nicht nur Gehaltszuschläge, sondern auch Freizeitausgleich. 

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist dual angelegt. Das bedeutet, du lernst Theorie und Praxis gleichzeitig, damit du dein Wissen auch sofort anwenden kannst. Deine praktischen Einsätze können sowohl stationär, teilstationär als auch ambulant stattfinden. Die Uniklinik Köln setzt ihre Azubis darüber hinaus sogar in Senioreneinrichtungen, Sozialstationen oder bei privaten Pflegediensten sein. Das sind dann sogenannte „externe Einsätze“.

Während der dreijährigen Ausbildung zum Krankenpfleger oder zur Krankenpflegerin erhältst du ab dem ersten Ausbildungsjahr in deinem Praxiseinsatz und in der Krankenpflegeschule umfassendes pflegerisches und medizinisches Wissen. Du erfährst, welche Krankheiten es gibt und wie diese behandelt werden, wie der menschliche Körper aufgebaut ist und wie Untersuchungen ablaufen. Blutdruckmessen, Katheter legen und Verbände wechseln kannst du schon bald im Schlaf.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil deiner täglichen Arbeit wird die Betreuung und Pflege von Patienten sein. Denn es geht nicht nur darum, Patienten gesund zu pflegen, sondern auch darum, Folgeerkrankungen zu vermeiden. Hier spielt zum einen die Einhaltung der Hygienevorgaben eine große Rolle, aber ebenso der persönliche Umgang mit dem Patienten. Besonders wichtig in der Krankenpflege ist auch die lückenlose Dokumentation der vielen Patientenakten. Um eine bestmögliche Behandlung zu gewährleisten, trägst du dort sämtliche Untersuchungsergebnisse, Medikamentenvergaben und Auffälligkeiten ein. 

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Während der dreijährigen Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger wirst du die verschiedenen Bereiche der Klinik kennenlernen – von der Inneren und Neurologie über die Chirurgie, Gynäkologie und Pädiatrie bis hin zur Wochen- und Neugeborenenpflege. Einige Kliniken gestalten ihre Ausbildung sogar integrativ. Das bedeutet, dass du die ersten beiden Jahre gemeinsam mit deinen Azubi-Kollegen aus dem Beruf des Gesundheits- und Kinderkrankenpflegers die Schulbank drückst. Erst im dritten Ausbildungsjahr werdet ihr getrennt unterrichtet, weil dann die unterschiedlichen Schwerpunkte auf dem Stundenplan stehen. Die Uniklinik Köln bietet beispielsweise dieses Ausbildungsmodell an.

In der Regel spezialisieren sich Pfleger im Laufe ihrer Berufslaufbahn auf bestimmte Bereiche. Du solltest die Zeit der Ausbildung daher nutzen, um herauszufinden, welcher Bereich dir besonders liegt. So kannst du nach deiner Ausbildung an interessanten Weiterbildungen teilnehmen. Mit zweijährigen Schulungen kannst du dich beispielsweise zum Fachkrankenpfleger oder zur Fachkrankenpflegerin in den Bereichen Onkologie, Psychiatrie, Intensivpflege oder Operationsdienst weiterbilden.

Wusstest du schon, dass...

  • …die Uniklinik Köln täglich 2,1 Tonnen frische Lebensmittel verarbeitet?
  • …du entweder an Weihnachten oder an Silvester arbeiten musst? An beiden Tagen eingeteilt zu werden, ist sehr selten und geschieht in der Regel nur auf eigenen Wunsch.
  • …Krankenpfleger auch 2016 deutlich besser verdienen als Altenpfleger?
  • …jedes Jahr fast 17 Millionen Menschen in deutschen Krankenhäusern versorgt werden?
  • …es schon in der Steinzeit Krankenpfleger gegeben haben muss? Fundstücke verheilter Knochen zeigen Heilverfahren, ohne die die Betroffenen nicht überlebt hätten.

Um Gesundheits- und Krankenpfleger werden zu können, benötigst du in der Regel einen mittleren Schulabschluss. Hast du einen Hauptschulabschluss und eine zweijährige Berufsausbildung, wirst du ebenso zur Ausbildung zugelassen. Besonders punkten kannst du bei deiner Bewerbung, wenn du gute Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern auf deinem Zeugnis hast. Wie in den meisten Berufen der Gesundheitsbranche musst du zudem ein ärztliches Attest vorlegen, in dem bestätigt wird, dass du körperlich für die Ausübung des Berufs geeignet bist. Da die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger unter allen Ausbildungen den größten Theorieanteil hat, solltest du eine besonders große Lernbereitschaft mitbringen. Und nicht zu vergessen: Auch Notfälle sind in Krankenhäusern an der Tagesordnung. „Nerven behalten“ ist also ebenfalls angesagt.

Deine Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung ist in drei Teile gegliedert. Im praktischen Teil führst du die Pflege einer Patientengruppe sowie die Dokumentation dieser Pflege vor und erläuterst alle Schritte in einem anschließenden Fachgespräch. Im schriftlichen Teil wird dein Fachwissen aus dem Theorieunterricht abgefragt und im mündlichen Teil warten schließlich Fragen aus weiteren relevanten Themenbereichen auf dich. 

Du solltest Gesundheits- und Krankenpfleger werden, wenn...

  1. ...Hilfsbereitschaft eine deiner wichtigsten Eigenschaften ist.
  2. ...du vorausdenkst, engagiert und fleißig bist.
  3. ...Stress kein Problem für dich ist.

Du solltest auf keinen Fall Gesundheits- und Krankenpfleger werden, wenn...

  1. ...du schnell krank wirst und dir überdurchschnittlich viele Gedanken um deine Gesundheit machst.
  2. ...Spritzen und Blut dir Angst machen.
  3. ...geregelte Arbeitszeiten wichtig für dich sind.

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